Archiv für die Kategorie ‘Wetter/Fahrrad/Alltägliches’

Über den heutigen Tag

… wollte ich eigentlich gar nichts schreiben, weil es über das Verteilen von Info-Material nicht wirklich etwas spannendes zu schreiben gibt.

Aber am Ende des Tages hatte ich dann eine wirklich interessante Erfahrung. Ich war nämlich bei Trueman TV und das war wirklich witzig. Nicht nur das Experiment Internet-Live-Stream, sondern auch weil es ja die Möglichkeit für Zuschauerfragen gab. Zwei Stunden waren nötig um den Wahl-o-Mat zu befragen und über die Thesen zu diskutieren. Am Ende kam LINKE bei raus :-) . Jetzt fahren die Jungs zu Ströbele, mal sehen, was da am Ende bei rauskommt.

So nebenbei habe ich dann noch die Fahrradtour für Morgen geplant. Wir werden mit einer kleinen Truppe vom Roten Laden durch den Wahlkreis zur Abschlusskundgebung der LINKEN fahren.  Das wird bestimmt sehr lustig, wenn ich mir die Strecke ansehe :-)

Fahrradroute

Jetzt geht es aber schnell ins Bett, weil ich morgen früh um 7.00 Uhr live bei Radio Energy bin.

Etwas ungewöhnlich

… begann der heutige Wahlkampftag. Warum auch immer hatte ich meinen Wecker auf 7.00 Uhr gestellt und nicht auf 6.00 Uhr. Um 7.00 Uhr wollte ich aber schon auf der Warschauer Brücke sein um zu verteilen. Glücklicherweise habe ich eine innere Uhr und wurde von selbst wenigstens so früh wach, dass ich es noch (fast) pünktlich auf die Warschauer Brücke schaffte und dort mit vielen fleißigen Helfer/innen Material verteilen konnte.  Bereits an dieser Stelle schon ein herzliches Dankeschön an all die fleißigen Helfer/innen im Wahlkampf.

Das ich nur fast pünktlich war lag an der zweiten Überraschung des Tages. platt

Glücklicherweise wohne ich strategisch so günstig, dass ich flinken Fusses die Warschauer Brücke erreichen konnte und kurz vor der letzten Veranstaltung im OSZ auch noch im Fahrradladen vorbeigehen konnte.

Zum OSZ ging es dann diesmal mit dem Motorroller wo diesmal Herr Steuer die CDU vertrat. Und auch der hatte eine Überraschung parat, nämlich die These das möglicherweise sich die Schweinegrippe ausbreiten könne, weil es auf dem Schulclo kein Toilettenpapier gibt.  Das brachte immerhin noch einige Lacher, schwieriger wurde es, als er vom “faktischen Mindestlohn” Hartz IV sprach, unter den Kosten der Unterkunft und den Regelsatzleistungen würde ja heute kein/r mehr arbeiten.  Es würde nun mal aber immer Arbeitsplätze geben, die unterhalb des Mindestlohnes liegen,  wie zum Beispiel wenn man die Parkautomaten wieder durch Menschen ersetzen würde.

Hartz IV zog sich weiter durch die Veranstaltung. Mehrere Auszubildende berichteten, dass sie überlegt hätten ihre Ausbildung abzubrechen, weil sie weniger Geld bekommen würden, als Menschen die von Hartz IV leben. Ströbele und ich verteidigten dennoch tapfer die Notwendigkeit einer Erhöhung des Regelsatzes, u.a. deshalb weil ein menschenwürdiges Leben vom Regelsatz nicht möglich ist. Davon kann man/frau sich nicht gesund ernähren, ist in der Mobilität eingeschränkt, kann sich Kultur kaum leisten und Sport wohl auch nicht. Björn Böhning sah hingegen Schwierigkeiten den Regelsatz zu erhöhen. Ich argumentierte noch damit, dass wir ja schließlich für den gesetzlichen Mindestlohn sind und auch deshalb das Argument nicht richtig ziehe und es darüber hinaus für mich schwer verständlich sei, weswegen Geringverdiener/innen sich in Konkurrenz zu Hartz IV-Empfangenden setzen und sich beide niederkonkurrieren. Entscheidend sei doch diejenigen in Verantwortung zu nehmen, die tatsächlich über viel Geld verfügen.  Bei der Gelegenheit: DIE LINKE sagt, sie will den ersten Euro nach einem Privatvermögen von 1 Mio. EUR mit 5% besteuern um die Kosten der Krise zu meistern. Die Grünen erklären, sie seien für eine Abgabe auf hohe Vermögen. Mir ist aber im Wahlkampf noch nicht erklärt worden, wo für die Grünen “Großes Vermögen” beginnt und wie hoch die Abgabe denn sein soll.

Nachdem ich das Fahrrad wieder abgeholt habe, welches jetzt “unplattbar” hat, fuhr ich noch zum Infostand in die Ostseestraße, also in den Prenzlauer Berger teil des Wahlkreises. Danach ging es zum Ostkreuz, wo ich überraschend auf meinen grünen Gegenkandidaten traf. Während ich Werbung für DIE LINKE machte, verteilte  er allein seine Personenfolder. Jetzt geht es noch zum DGB.

Morgen wird es dann vor allem am Abend lustig.Vielleicht sieht man/frau sich ja, ich werde zwischen 23.00 Uhr und 0.30 Uhr auflegen.

halinaspieltscheibe

Dieser Tag

begann mal so richtig Sche***, obwohl er noch keine halbe Stunde alt war.  Als ich von den Geburtstagsfeiern ob des Regens schon klitschnass zurückkam und  den Hausflur betrat wusste ich es stimmt etwas nicht. Ich hatte mein Fahrrad am Nachmittag ausnahmsweise mal an die linke Flurwand gestellt und nicht an die rechte, weil die besetzt war. Das Fahrrad habe ich letzten Samstag neu gekauft und es war mir schon richtig ans Herz gewachsen.  Doch da stand kein Fahrrad. Außer dem üblichen weißen Rad stand weder mein Rad da noch das auf der linken Seite.  Da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, bin ich in den Keller gegangen. Kann ja sein, dass es jemanden gestört hat und er/sie die Räder in den Kellervorraum gestellt hat. Nichts. Trotz Regen bin ich dann raus – vielleicht hat ja jemand das Rad rausgestellt und nass war ich eh. Aber weder beim Vorderausgang noch beim Hinterausgang war ein Spur des Rades zu sehen. Boh, hatte ich “gute Stimmung”.

Wenigstens konnte ich am Morgen online eine Strafanzeige stellen, so dass mir der Gang zum örtlichen Polizeirevier erspart blieb. Die Stimmung allerdings war immer noch ausgesprochen schlecht. Aber ich hatte ja 1,5 Stunden Zeit mich darauf einzustellen,  wieder Wahlkampf zu machen und freundlich zu sein.  Ohne Fahrrad fast unmöglich. Also entschied ich mich meinen Kontostand zu ignorieren, zu hoffen, dass die Versicherung recht schnell den Schaden reguliert und den Wert des Fahrrads ersetzt und bin mir ein neues Fahrrad kaufen gegangen.  Auf mein Konto werde ich jetzt bis zum 27.09. nicht sehen, sonst bekomme ich vermutlich einen Herzinfarkt.

Mit einiger Verspätung ging es zm Behindertensportfest der AWO. Dort infomierte ich mich ein wenig über das Sportangebot und testete ein ganz anderes Modell von Fahrrad.

ganz besonderes Fahrrad

Zumindest für all jene die für das Skifahren trainieren wollen, ist das sehr gelungen, denn auch hier lenkt man/frau mit Gewichtsverlagerung. Danach ging es zur Riesengroßen Anti-Atom-Demo.  Schnell fand ich den Block der Linken und reihte mich ein.  Kräftig strampelnd ging es danach zum Weltfest auf dem Boxhagener Platz. Neben den ganz normalen Standaktivitäten bildete ich dort beim Nachhaltigkeitsquiz mit Björn Böhning ein Team und schlug das Team Ströbele/Hauke mit 5:4 um dann durch zwei Bonuspunkte des Publikums für die Performance am Ende  doch nur zweite zu werden. Spaß hat es trotzdem gemacht.

Zu Hause angekommen stellte sich die Frage, wohin mit dem Fahrrad. Aus Schaden klug werdend hat es jetzt seinen Platz in der Küche gefunden. Nun geht es noch eine kleine Runde joggen und dann wird der Fernseher genutzt – zum Fussball gucken.

Morgen geht es dann wieder auf in den Wahlkampf.

Extra Dusche

Der heutige Tag war, ebenso wie der morgige Tag sein wird. Fahrradfahren und Material verteilen. Heute war ich am Ringcenter und am Görlitzer Bahnhof. Der Wettergott lies es am morgen heftig prasseln, aber bis zum Ringcenter sind wir noch gekommen. Zum Glück gibt es ja dort die S-Bahn die über die Frankfurter Alle fährt und somt Regenschutz. Dieser war auch bitter nötig, denn es hörte gar nicht auf zu prasseln. Zwischendurch habe ich noch mit M***markt telefoniert, weil ja der Fernseher immer noch kaputt ist. Nach dem Angebot den Fernseher zu reparieren ohne allerdings ein Ersatzgerät zur Verfügung stellen zu können (das Ding ist ein wenig älter als ein halbes Jahr und zum dritten Mal gibt es Probleme mit der Fernbedienung) lies sich die Firma G***** dann wohl doch erweichen und kündigte an, das Gerät auszutauschen.

Auch auf dem Weg zurück zur Mittagspause regnete es fleißig weiter. Einen Autofahrer machte dies oder die Tasche “Hier kommt die LINKE” offensichtlich aggressiv.  Er meinte jedenfalls unbedingt ganz dich am Fahrradweg mit vollem Tempo durch eine Pfütze fahren zu müssen und verpasste mir so eine Extra Dusche.  Das bringt dann so richtig gute Laune :-( .

Am Abend gab es dann noch eine Diskussion mit meinen Direktkandidaten/innen-Kollegen in der Zwinglikirche. Vielleicht soviel: Die FDP will Steuern senken und davon dann statt einem Mindestlohn ein Mindesteinkommen zahlen. Frau Lengsfeld meint, wer über rechte Gewalt redet und die linke dabei nicht nennt sei “defizitär” und Hans-Christian Ströbele erkärte selbstkritisch, dass er sich in den 90iger Jahren nicht für den Umbau des Spreeraums interessiert hätte.

Ach so:  Herr Althaus ist zurückgetreten. Wenn die SPD jetzt aber meint, damit sei eines ihrer Probleme gelöst, täuscht sie sich. Denn wenn sie in eine Koalition mit der CDU geht, bricht sie trotzdem Wahlversprechen. Mit der CDU kann sie nämlich schlecht umsetzen, was sie plakatiert hat.

Am Ende des heutige Tages will ich noch auf diese Aktion hinweisen, die auch wir morgen im Wahlkreis unterstützen werden.

Ein ganz normal verrückter Tag

… geht nun zu Ende und ich werde gleich noch ein wenig in einem “ganz normalen” Buch lesen.

Eigentlich fing der Tag auch wirklich ganz normal an. Gemeinsam mit Genossen/innen haben wir die Teilnahme der LINKEN an der Demonstration “Freiheit statt Angst” am 12. September vorbereitet.

Danach radelte ich in den Roten Laden, wie die Geschäftsstelle der LINKEN in Friedrichshain-Kreuzberg auch liebevoll genannt wird. Dort angekommen wollte ich meiner Sucht nachgehen und eine Zigarette rauchen.  Zu diesem Zeitpunkt war ich allein.   Wir sind natürlich totol Nichtraucherschutzfreundlich, auch wenn solche Schilder (noch) nicht ;-) hängen.

Nichtraucherschutz

Also ging ich vor die Tür.  Noch beim zuziehen der Tür gab es einen kurzen Gedankenblitz:  “Hauptsache du kommst auch wieder rein, solltest du nicht lieber den Schlüssel mitnehmen. ” Bums, die Tür war zu und ging -selbstverständlich :-) - nicht mehr auf. So saß ich also vor der Tür und dachte mir: schöne Sche*** der ganze Zeitplan in Ar*** und Du musst auch noch andere Leute belästigen.  Zum Glück hatte ich das Handy dabei und konnte Hilfe rufen. Und ganz nebenbei noch ein wenig in der Sonne sitzen.

Als ich dann wieder im Laden war hatte ich Besuch von einer Bürger/in die insbesondere an den Positionen der LINKEN zur Rente interessiert war und konnte in aller Ruhe meine zwei Sitzungen vorbereiten.  Danach allerdings gab es dann noch etwas handfestes: Löcher in Plakate stechen, schließlich geht es dann mit dem Kabelbinder und dem Hängen der Plakate viel schneller. Durch sind wir noch lange nicht, aber morgen ist ja auch noch ein Tag um Löcher zu stechen.

Gute Nacht.

Krisenfrei

Es scheint noch Branchen zu geben, die von der Krise nicht betroffen sind. Zum Beispiel die Versicherungsbranche. Da tdas Wetter mittlerweile sehr angenehm ist, kommt jetzt wieder die Zeit wo längere Strecken nicht mit dem ÖPNV zurückgelegt werden, sondern mit dem Motorroller.

So ein Roller muss aber auch versichert sein und im März – bei mir diesmal im April- muss die Nummer gewechselt werden.  Von Schwarz auf Blau dieses mal. Also begab ich mich zu meinem Roller-Händler. Der hatte auch offen, allerdings den Computer schon heruntergefahren und keine Fachkraft mehr zum Versicherungen verkaufen da. Ich überquerte die KMA und landete bei Victoria-Versicherungen – die hatten zu.

Also setzte ich mich auf den Roller und fuhr an den Comeniusplatz. Dort ist ein Citroen-Autohaus. Die versichern aber keine Roller. Der schräg gegenüberliegende Alianz-Laden hatte genauso zu, wie der Versicherungshändler um die Ecke und das Peugeot-Autohaus. Die letzte Rettung war dann Continentale in der Grünberger Straße.

Jetzt habe ich mal richtig (Anti)Werbung gemacht und freue mich auf das Fahren mit dem Roller in der Sonne.

Der Frühling naht

… doch es ist noch nicht der Mai. Dennoch ist jetzt alles neu. Weil sich auch die technische Welt weiterentwickelt, habe ich auf dieser Seite nun auch die Möglichkeit geschaffen, meine Twitter-Einträge nachzulesen.

030-443322

Unter dieser Nummer bekommt man/frau in Berlin ein Taxi – oder auch nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn man/frau sich noch ein Kaltgetränk (in diesem Fall Cola) gönnt und zwar die Ecke der Lokalität, nicht aber die Hausnummer der Straße weiß. Dann erhält man/frau nämlich die freundliche Auskunft, dass kein Taxi vorbeigeschickt wird. Der Fahrer würde nämlich nur vorbeifahren und sehen, ob jemand draußen steht. In keinem Fall würde er warten oder gar kurz in die Lokalität springen und sagen, dass er da wäre. 

Nun ja, Servicewüste Deutschland oder Weltstadt Berlin. 

Macht ja nichts. Läuft man/frau halt eine Weile durch die Gegend und findet ein Taxi.  Immerhin konnte ich dem Taxifahrer auch ausreden, dass Leute die Fahrrad fahren und im Friedrichshain wohnen nicht von der Grünen Partei kommen, sondern LINKE sind. Da auch noch über Hartz IV diskutiert wurde, konnte ich gleich noch einfließen lassen, dass es SPD-Grüne waren, die das eingeführt haben und habe so am späten Abend auch noch Wahlkampf gemacht.

Liebe Deutsche Bahn,

… auch wenn der Spiegel es vermeldet, verstehe ich es nicht ganz. Wieso kann ich zwar sehen, wann meine Züge fahren, aber nicht online diese verdammten Tickets bestellen? Was hat das mit dem Stromausfall zu tun?

Und so ganz nebenbei, liebe Bahn, du behinderst damit extrem den Wahlkampf der LINKEN in Hessen. Da wollte ich nämlich morgen früh hinfahren und jetzt hänge ich ohne Fahrkarte rum. Schäm Dich!

Dumm

… ist es, wenn man ein Buch zweimal kauft. Ist mir gerade passiert, ich habe zweimal “Book of the Dead” von Patricia Cornwell gekauft. Mit deutsprachigen Büchern ist mir das auch schon das eine oder andere Mal passiert, aber mit englischen Büchern das erste mal. Immerhin ist es nicht ganz schlimm, ich habe nach einer halben Seite mitbekommen, das ich das Buch bereits gelesen hatte.