Was für ein Stress!

Aus dem Wahlkampfurlaub zurück, sind nicht nur Stapel von Papier zu bearbeiten sondern gleich noch lauter Änderungen auf Grund eines neuen “Spielzeuges” vorzunehmen.

Um so richtig mitreden zu können habe ich mir ein neues Handy zugelegt. Dieses kann aber nicht nur telefonieren, sondern kann vor allem Mails empfangen (wenn ich es denn irgendwann geschafft habe, das einzurichten) und meinen Kalender hüten. Der ist dann sogar mit dem Laptop kompatibel.

Einziger Nachteil: Handy-Nummer musste geändert werden und die E-Mailadresse auch. Das zu erledigen und dann noch Gott (na gute, den nicht) und die Welt zu informieren bedeutet wirklich Stress. Aber schick ist es trotzdem.

Interessant

erscheinen mir diese Seiten . Die Dopingvorwürfe, die die diesjährige Tour de France zu einem sportlichen Nebenereignis machten zum nachlesen.

Da eigentlich jeder wusste, dass im Spitzen-Sport gedopt wird, finde ich: Wer volljährig ist sollte selbst entscheiden, ob er um des Sieges willen Dopingmittel nimmt und seine Gesundheit schädigt oder ob er lieber darauf verzichtet. Und wir Zuschauer/innen sollten nicht immer überrascht tun und bei allem Interesse an den sportlichen Leistugen im Hinterkopf haben, dass es um ein Geschäft geht und viel Geld.

Rentner/innendiskrimminierung!

Das hält man doch im Kopf nicht aus. Das Amtsgericht Moabit verurteilte jetzt eine Rentnerin im Alter von 67 Jahren für einen Ladendiebstahl zu 900 € Geldstrafe.

Das allein ist kein Grund zur Aufregung. Allerdings ein Grund zur Aufregung ist, dass es sich offensichtlich um Kleinigkeiten gehandelt hat. Und nach meinem Kenntnisstand fällt alles bis zu einer Summe von 50 € als Bagatelldiebstahl nicht unter das Strafgesetzbuch sonder wird im Rahmen des Zivilrechts geahndet. Das ist auch gut so, denn Ladendiebstahl in geringer Höhe gehört Entkriminalisiert.

Die Geldstrafe von 900 € ist also völlig unangemessen. Und wenn die Richter schon gutes tun wollen, dann hätten sie vielleicht den Mann der Rentnerin -ja den Pedanten- gleich mal noch zu Schmerzensgeld verurteilen sollen. Naja (geht nicht, ist Zivilrecht), sie hätten der Rentnerin zumindest den Tipp geben sollen, dass sie das einklagen soll.  

Ich protestiere gegen dieses Urteil und fordere Solidarität mit Rentner/innen.

 

Grün würgt!

Da surfe ich so durchs Netz und finde dann das:

Seltene Klarheit, die wohl am Infostand nicht ausgesprochen wird ist dort zu finden:

“Bündnis 90/Die Grünen lehnen es entschieden ab, die Verluste von Landesunternehmen aus Steuereinnahmen zu begleichen. Egal ob Bankgesellschaft, BVG, Wasserbetriebe, Vivantes oder Olympiastadion GmbH: Steuergelder sind für deren Sanierung schlicht zu schade. Verluste im Vermögenshaushalt des Landes müssen aus dem Vermögenshaushalt beglichen werden, notfalls auch durch weitere Vermögensverkäufe.”

Aber man und frau kann ja mal nachfragen, falls überhaupt ein grüner Infostand aufgefunden wird…

Wozu eigentlich…

gibt es “Auskunftsdienste”, wenn diese doch eh für den Ar*** sind? Es ist ja interessant, dass man oder frau zwei Tage vor einer Ankunft eines Flugzeuges erfahren kann, wann dieses wo landet. Es ist aber echt bekloppt, wenn man bzw. frau am Tag der Ankunft noch mal nachsehen will, ob alles richtig notiert ist und dann die Auskunft erhält: Leider konnte zu diesem Termin kein passender Flug gefunden werden. Wird nun fleißig der Flugplan durchleuchtet findet sich der gesuchte Flug noch, allerdings nicht, wenn nachgeschaut wird, ob er schon gelandet ist. Das ist doch völliger Unfug. Liebe Flughäfen, entweder richtig oder gar nicht! Ihr bringt ja die Leute völlig durcheinander.

Grüne Wahrheiten

Meine Haltung zur FDP ist bislang falsch rübergekommen. Grundsätzlich stehe ich der FDP sehr viel offener gegenüber, als dies innerhalb der SPD der Fall ist.” So äussert sich die Grüne Spitzenkandidatin heute in der ‘Morgenpost’.

Da bleibt nur eins. Wer Rot-Rot will, der muss Richtigrot wählen. Mit den Grünen gibt es Privatisierung z.B. der BVG, Sozialabbau und Abbau der Bürgerrechte.

Urlaub!

Endlich ist es so weit, 14 Tage Urlaub.

Doch das bedeutet auch 14 Tage Wahlkampf. Und so begann der Urlaub um 6.00 Uhr in der früh mit Pappen hängen. Ich sage nur: Elke und ihr Kampf gegen die Nazis. “Berlin gegen Nazis” und das Wahlplakat “Stopp” der Linkspartei.PDS wurde auf der Strecke gehängt, auf der heute die Nazis marschieren wollen. Gleich geht es los zur Gegenkundgebung.

Die Elke schickte also vor einigen Tagen eine Mail, sie bräuchte Leute, die mit ihr Plakate hängen würden. Um 6.00 Uhr. Ich dachte zuerst sie meinte 18.00 Uhr, aber nein die Elke ist unterschütterlich. Früh um 6.00 Uhr an einem Samstag, das bekommt wirklich nur Elke fertig. Zwei Trupps hat sie zusammenbekommen. Mit dabei in meinem Trupp der Bürogenosse Zilli und die Bonner Jungs Micha und Jonas.

Ich bin mir sicher: Weitere 14 Tage in diesem Rythmus und ich komm richtig “erholt” aus dem Urlaub zurück. Aber vielleicht lass ich mich auch danach einfach ablichten, überreiche das Bild dem Spinner Steinbrück und frage ihn, ob er wirklich will, dass die Menschen in Deutschland so rumlaufen. Soweit würde es nämlich kommen, wenn sich sein aktuellster Vorschlag -die Deutschen sollen doch auf Urlaub verzichten- durchsetzt. Auch deswegen: Wahlkampf!

Auf Kultur gemacht!

Der Vorteil einer Geburtstagsfeier sind die Geschenke. Besonders schön sind Geschenke von Geschenkekollektiven. Ein solches führte dazu, dass ich den heutigen Abend mit Katina und Elke im Admiralspalast. bei der Dreigroschenoper von Brecht verbrachte. In der Rolle des Mackie Messer: Campino.

Über den Inhalt der Dreigroschenoper schreibe ich jetzt nichts. Erstens gehört das wohl zu einer guten Allgemeinbildung und zweitens ist selbiger hier sehr schön kurz und knapp dargestellt.

Den Geschenkekollektivteilnehmerinnen ein herzliches Dankeschön. Eine überragende Katrin Sass und ein guter Campino, dazu eine großartige Inszenierung nicht nur aber vor allem am Ende brachten dem Publikum sogar eine gesungene Zugabe. Wo sonst gibt es das?

Besonders pikant (wir befinden uns im Wahlkampf!) die Rolle der Tochter des Sheriffs, die auf den Vornamen Lucy hört. Und -welche Weitsicht- tatsächlich fiel während des Geschehens auf der Bühne auch die Wendung ”faule Gurke”. Die heftigsten Lacher hatte dann aber doch Campino auf seiner Seite, als er nach einer Beschimfpungsarie seiner “Schwiegermutter” erklärte, diese könne gar nicht seine Schwiegermutter sein, weil so würde sie vielleicht mit einer Toten Hose umgehen, nicht aber mit ihm als Schwiegersohn.

Eins muss noch festgehalten werden: Der Admiralspalast ist überhaupt nicht Parteitagsgeeignet.

Doch Apfelschorle?

Ich hätte auch schreiben können, dass die Katja hier Kommentare abgibt, die der Wahrheit nicht entsprechen.

Sitze ich doch heute mit meiner Freundin Kristína im “Miro” und weil ich es von der Arbeit nicht nach Hause geschafft habe, habe ich mein Fahrrad dabei. Um dieses und mich sicher nach Hause zu bringen (aus Schaden wird frau klug oder ich bin ja lernfähig), will ich nach dem zweiten Bier das berühmte Erdinger Alkoholfrei bestellen. Die mich tief erschütternde Antwort des Personals lautet allerdings: Das haben wir hier nicht.

Was tun? Notgedrungen nehme ich mit Warsteiner Alkoholfrei vorlieb und stelle fest, an Erdinger Alkoholfrei reicht es bei weitem nicht ran.

Aber: ich bin sicher und wohlbehütet mit dem Fahrrad nach Hause gekommen. Das ist doch auch was.

Gute Nacht!