Caracas

Angekommen am 14. April haben wir jetzt noch zwei Tage, bevor es dann über Bogota weiter nach Quito geht. Dazu mussten wir allerdings erst einmal unseren Flug umbuchen, weil wir zwar einen für ganz früh am 19. April bezahlt hatten, aber ein Ticket für ganz spät bekamen. Jetzt fliegen wir doch wieder ganz früh.

Caracas zu beschreiben ist schwierig. Ein riesiger Moloch mit überfüllten Straßen. Ohne Verkehrsregeln funktioniert es dennoch ganz gut. Mehr haben wir leider von der Stadt noch nicht sehen können und werden wohl auch nicht viel mehr schaffen.  Denn wir rennen von Termin zu Termin.

Wir haben uns mit der zentralen Leitung der PSUV getroffen und unser Anliegen vorgetragen, konkrete Projekte zu vereinbaren, die beiden Parteien nützen können. Jetzt soll es weitere Gespräche darüber geben, das Programm ist hier ständig im Fluss. Wir haben mit dem Internationalen Sekretär der KP gesprochen und einige Dinge vereinbart, die wir angehen wollen. Er findet es zum Beispiel ausgesprochen wichtig, dass bei den Kontakten EU-Parlament und Latainamerika-Parlament nicht die Konservativen das Zepter in der  Hand halten. Schließlich waren wir noch beim Vorsitzenden des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, der sich mehr Informationen über Deutschland wünscht.

Am beeindruckensten bisher war jedoch die Arbeit einer Stiftung in einem Barrio. Großartiges wird dort geleistet, wo trotz aller Anstrengungen der Staat das Bedürfnis nach Schulbildung, Vorschuldbildung und Schutz vor häuslicher Gewalt nicht gewährleisten kann.

Jetzt geht es gleich los aufs Land, Besuch einer Kooperative.  Und bevor ich es vergesse: so etwas wie Dämmerung gibt es hier nicht. Quasi mit einem Schlag ist es Dunkel – gegen Sechs.

alim1317

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