Erster Urlaubstag

Ausschlafen, BBC hören, BBC Learning English hören, Berufung schreiben, Lesen….

Gestern gab es noch eine den ganzen Tag beanspruchende Sitzung. Neben herausragenden Tagesordnungspunkten wie: “was interessiert mich die Geschäftsordnung ich rede solange ich will” oder “wir reden aneinander vorbei weil wir den anderen falsch verstehen” gab es für mich die Möglichkeit zwanzig Seiten Harry Potter Teil 2 auf Englisch (!) zu lesen  und auch mein neuer Thriller “Der geheime Orden” kam nicht zu kurz. Dabei fand ich folgendes:

“Sei scharfsinnig, aber nicht aggressiv. Es ist ein Balanceakt. Du musst freundlich und einnehmend sein und ihm die Gesprächsführung überlassen. Die alten Burschen sind Schaumschläger. Sie hören sich gern reden. Sei geduldig und nicht vorlaut. Diese Leute mögen es nicht, vorgeführt zu werden und schon gar nicht von einem kleinen Klugscheißer.”

 

Ausgelesen

Ich habe es tatsächlich geschafft. :-) :-) Heute habe ich Roald Dahls “The wonderful Story of Henry Sugar” ausgelesen. Und es ging ganz wunderbar. Fast ohne Wörterbuch. Naja, Wörter wie Waisenhaus musste ich dann schon noch nachschlagen.

Ja, es ist “nur” ein Kinderbuch. Aber vor einem Jahr habe ich mir nicht träumen lassen, dass ich ein englisches Buch lese. Und die Geschichte ist wirklich großartig. Henry kann mit verbundenen Augen sehen und nutzt dies am Ende etwas Gutes zu tun. Wirklich zu empfehlen.

 

Der liebe Gott…

… bestraft kleine Sünden sofort. Das erzählten mir meine atheistischen Eltern immer als ich noch ein Kind war. Und sie haben Recht – sofern man den Gang in die Muckiebude nur halbgesund als Sünde bezeichnen kann. Denn nur mit einer gesunden Rippe aber immer noch schmerzendem Arm war das wohl keine so gute Idee :-( . Obwohl ich -entgegen meiner sonstigen Art – sehr zurückhaltend war, schmerzt der Arm :-( . Aber immerhin weiß ich, dass es nicht der Bizeps und auch nicht der Trizeps ist. Es ist der Major und der Deltoid :-) . So jedenfalls stand es an den Geräten, die ich nicht benutzen konnte.

Apropos Gott: In einem wirklich guten Buch fand ich folgendes: “Wann würde er erkennen – nein, würde er überhaupt je erkennen, dass man sich das Glück manchmal dort nehmen muss, wo man es findet? Nicht dort, wo es ist.”