Was ist beim fotografieren für ein biometrisches Passbild eigentlich anders?

Wenn ich meinen Urlaub schon zu Hause verbringe (statt wie geplant an anderer Stelle), kann ich auch gleich all die Dinge erledigen, die auch mal erledigt werden müssen. Dachte ich mir.

Also bin ich heute morgen zum Bürgeramt Friedrichshain in der Frankfurter Alle gegangen um mir einen neuen Reisepass zu besorgen und die Fahrerlaubnis auch endlich umzuschreiben. Letzteres war kein Problem. Aber für das erstere benötigt man ja nun einen biometrisches Passbild.

Rein in den Automaten und darauf gewartet, dass irgendwas besonderes passiert. Passierte aber nicht. Ausser der Aufforderung, gerade zu schauen und nicht zu lächeln (als ob mir danach wäre!) nichts besonderes. Warten. Das Passbild sah so aus wie die Passbilder davor auch, ausser das die Haarfarbe mal wieder anders ist und ich älter geworden bin.

Der Höhepunkt war dann aber die Beantragung selbst. Glücklicherweise musste ich nicht länger als 20 Minuten warten, aber dann erklärte mir eine freundliche Dame vom Amt, sie müsse jetzt erst mal mein Passbild in den Computer einlesen und wenn der Rand rot oder gelb ist, dann könne sie das Bild leider nicht verwenden. Wenn der Rand grün wird, ist alles in Ordnung. Glücklicherweise wurde der Rand grün und ich kann mir in sechs bis acht Wochen meinen Pass abholen (und die neue Fahrerlaubnis). Aber worin nun der Unterschied zwischen einem normalen Fotoautomaten und dem für biometrische Bilder besteht weiß ich immer noch nicht.

Ach so, der ganze Spass -also inklusive Bilder- kostet ungefähr 90 €. Ob mit oder ohne neue Mehrwertsteuer kann ich nicht sagen.

Wenn man im Internet ein Hotel bucht

… kann man ganz schoen in die Schei*** greifen. So ist es mir jedenfalls gegangen und ich habe das Hotel gewechselt in mein “altes” Sliema Chalet. Das “Europa” hatte ein Fruehstueck das man nur als Witz einordnen konnte, der Fernsehen hatte nur italienische und maltesische Programme aber keine englischen und wenn Nachts noch jemand inst Hotel kam, dann hoerte man ihn oder sie ziemlich laut.

Mein schoenes altes Hotel hat nicht nur schoene englischsprachige Fernsehprogramme, sondern als Zugabe auch noch einen schoenen Meerblick.

Mein Sportprogramm fuer heute habe ich auch absolviert, ich bin von Valetta nach Sliema gelaufen. Das ist eine gute Stunde. Und in Valetta gibt es viele Dinge zu sehen, die mir beim ersten Mal entagangen sind. Und dazu kann ich noch mitteilen: Marks und Dominics Souvernirs sind gekauft.

Ach und weil der Mark mir ja mitgeteilt hat, dass es in Deutschland schneit, hier geht die Sonne ungefaehr eine Stunde spaeter unter als dort. Also um fuenf faengt gerade mal die Daemmerung (oh mein Gott wieviel verdammten Umlaute sind denn das heute!) an.

Zurueck in Malta

Gestern Abend gelandet. Die Reise war unbeschwerlich, mal abgesehen davon, dass ich den Eindruck hatte, saemtliche Renter/innen Berlins mussten ebenfalls gestern Richtung Malta fliegen. Kurzfristig dachte ich ja schon es handelt sich um eine ND-Leserreise. Waehrend der Rentner neben mir noch ganz vernuenftig war haben die zwei Omas hinter mir das ganze Flugzeug unterhalten. Ich weiss jetzt alles ueber ihre Schwiegersoehne und Schwiegertoechter und das sie kein Englisch koennen. Kurz vor der Landung dann stellte ich fest, dass der Opa vor mir offensichtlich Genosse sein muss. Wer sonst liest im Flugzeug nach Malta tatsachlich das ND mit dem Interview des Genossen Nord.

Ansonsten kann ich nur vermelden, dass es hier sehr schoen ist. Und damit alle schoen neidisch werden teile ich auch gleich mit, dass ich hier bei Sonnenschein im T-Shirt durch die Gegend laufe.

Weihnachtsabend mit Gregorians

Dachte ich mir jedenfalls. Und da im von mir bei meinen Eltern bezogenen Zimmer ein DVD-Player steht in dem zufälligerweise eine Gregorians DVD lag meinte ich auch, der Weihnachtsabend ist gerettet.

Die Musik allein ist schon großartig. Hier ein kleiner Einblick.

Dazu aber noch die Bilder aus dem Live-Konzert in Prag. Ein schöneres Weihnachtserlebnis kann man gar nicht haben. Naja, ausser netten SMS :-)

Doch irgendwann war es vorbei mit der guten Laune. Die DVD hatte einen Sprung oder eine Macke oder was weiß ich. Es handelt sich nicht um mein technisches Gerät, es handelt sich auch nicht um meine DVD, trotzdem war irgendwann -mitten im Konzert- Schluss mit Musik.

So ein Mist aber auch. Also ab ins Bett. Eben auch schöne Weihnachten.

Abmahnungsreif

… dürften M. und D. sein. Sie haben zwar gestern die Party schön zum Tanzen gebracht, aber ausgerechnet meinen Musikwunsch (R.E.M. “Losing my Religion”) nicht erfüllt. Und das obwohl ich von Anfang an getanzt habe, damit überhaupt jemand anfängt.

Pfui, schämt Euch. Das gibt heute Abend von jedem von Euch ein Bier. Sonst bin ich wirklich sauer.

Kurz vor`m Rausschmiss

… stehe ich wohl beim gemeinsamen Tatort ansehen, Sonntags 20.15 Uhr im Roten Laden im Friedrichshain. Und nur, weil ich die Mörder oder die Dialoge vorhersagen kann. Zumindest teilweise.

Gestern gelang es mir bereits nach 45 Minuten. Sehr zum Verdruss des netten Herrn Seibert und der Herren Meskes, Beining und Schröter sowie der Frau Holzmann. Allerdings war es auch nicht schwer. Da sitzen die Kommissare Batic und Leitmeyer an einem Tisch und schweigen während der Mörder mit einer Flasche Bier zwischen beiden steht und nichts sagt. Spätestens bei der Kameraeinstellung hätte man es wissen können.

Obwohl, ich war diesmal sogar schneller als mein Vater. Das ist eine wirklich große Leistung.

Aber ich verspreche, demnächst schreibe ich Zettel mit dem Namen des Mörders und plappere ihn nicht aus.

“Bist du jetzt glücklich?”

glücklich sein: sich wie im Himmel fühlen, sich freuen (Kleines Synonymwörterbuch).

Glücklich sein, bedeutet für jeden etwas anderes. Nein, nach dem Landesparteitag bin ich nicht glücklich. Glücklich sein ist für mich auch keine politische, sondern eine persönliche Kategorie. Glücklich bin ich manchmal wenn ich eine SMS (z.B. in der Zeit zwischen 3.00 Uhr und 4.00 Uhr  Nachts, wenn sie von bestimmten Leuten kommt) erhalte oder einen Anruf oder einfach wegfahren kann :-) .

Bei politischen Entscheidungen gibt es die -natürlich subjektive- Kategorie “richtig” oder “falsch”. Nicht mehr und nicht weniger.

8.47 Uhr, Jakob-Kaiser-Haus

Das vorläufige Ende einer so richtig beschi*** Woche. Während der morgendlichen Zigarrette hält nicht nur -wie immer in den vergangenen Wochen- der Fahrstuhl. Natürlich hat niemand ihn bestellt und will auch niemand aussteigen. Zusätzlich jedoch leuchtetet die Anlage auf, die normalerweise die Abgeordneten daran erinnert, dass gerade eine Abstimmung ansteht. Jedoch leuchtet keine normale Abstimmung auf, sondern eine namentliche Abstimmung. Wenigstens der bekloppte Trötton schallt nicht durch die Flure. Ob es dennoch Abzug von den Diäten der Abgeordneten gibt?

Das Fahrrad, Montag frisch aus der Reparatur geholt, steht mit einem Platten im Keller. Der Kühlschrank ist leer und es ist keine Zeit zum einkaufen. Änderungsanträge an Parteitage können Stress bedeuten und überhaupt: Diese Woche ist einfach Schei***.