Ich protestiere

Die Sparkasse, heftig in der Debatte ob eines angekündigten EU-Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland und als Bestandteil der Berliner Bankgesellschaft, die zum Verkauf steht, konnte sich bis eben meiner Solidarität gewiss sein.

Nun allerdings muss ich den Spagat zwischen Solidarität und Protest hinbekommen. Direkt auf dem Weg vom Arbeitsplatz zur Kantine befand sich eine solche Sparkassenfiliale. Es war also möglich kurz vor oder nach dem Speisen Geld vom Konto abzuheben (so welches drauf war), Kontoauszüge zu holen oder Überweisungen zu tätigen. Da war ich richtig glücklich bei der Sparkasse zu sein.

Als nun aber heute mein Portmonaise leer war, wollte ich dieses wieder füllen. Nur da war die Filiale der Sparkasse weg. Was soll das? Nennt ihr das Kundenfreundlichkeit? Der Vorteil war doch gerade, dass in den meisten Fällen eine Sparkassenfiliale vorhanden war, in der akut auftretende Probleme gelöst werden konnten. Wollt ihr wirklich diesen Wettbewerbsvorteil aufgeben?

Liebe Sparkassenverantwortliche, wenn ihr schon die Filialen abbaut, dann solltet ihr zur Wiedergutmachung wenigstens den Kontoführungspreis von 13 € mindern. Sonst kann es sein, dass ich nicht nur mein Konto woanders führe, sondern auch, dass ihr nicht mehr meine Solidarität habt. Den Protest habt ihr jetzt schon.

Was für ein Stress!

Aus dem Wahlkampfurlaub zurück, sind nicht nur Stapel von Papier zu bearbeiten sondern gleich noch lauter Änderungen auf Grund eines neuen “Spielzeuges” vorzunehmen.

Um so richtig mitreden zu können habe ich mir ein neues Handy zugelegt. Dieses kann aber nicht nur telefonieren, sondern kann vor allem Mails empfangen (wenn ich es denn irgendwann geschafft habe, das einzurichten) und meinen Kalender hüten. Der ist dann sogar mit dem Laptop kompatibel.

Einziger Nachteil: Handy-Nummer musste geändert werden und die E-Mailadresse auch. Das zu erledigen und dann noch Gott (na gute, den nicht) und die Welt zu informieren bedeutet wirklich Stress. Aber schick ist es trotzdem.

Urlaub!

Endlich ist es so weit, 14 Tage Urlaub.

Doch das bedeutet auch 14 Tage Wahlkampf. Und so begann der Urlaub um 6.00 Uhr in der früh mit Pappen hängen. Ich sage nur: Elke und ihr Kampf gegen die Nazis. “Berlin gegen Nazis” und das Wahlplakat “Stopp” der Linkspartei.PDS wurde auf der Strecke gehängt, auf der heute die Nazis marschieren wollen. Gleich geht es los zur Gegenkundgebung.

Die Elke schickte also vor einigen Tagen eine Mail, sie bräuchte Leute, die mit ihr Plakate hängen würden. Um 6.00 Uhr. Ich dachte zuerst sie meinte 18.00 Uhr, aber nein die Elke ist unterschütterlich. Früh um 6.00 Uhr an einem Samstag, das bekommt wirklich nur Elke fertig. Zwei Trupps hat sie zusammenbekommen. Mit dabei in meinem Trupp der Bürogenosse Zilli und die Bonner Jungs Micha und Jonas.

Ich bin mir sicher: Weitere 14 Tage in diesem Rythmus und ich komm richtig “erholt” aus dem Urlaub zurück. Aber vielleicht lass ich mich auch danach einfach ablichten, überreiche das Bild dem Spinner Steinbrück und frage ihn, ob er wirklich will, dass die Menschen in Deutschland so rumlaufen. Soweit würde es nämlich kommen, wenn sich sein aktuellster Vorschlag -die Deutschen sollen doch auf Urlaub verzichten- durchsetzt. Auch deswegen: Wahlkampf!

Doch Apfelschorle?

Ich hätte auch schreiben können, dass die Katja hier Kommentare abgibt, die der Wahrheit nicht entsprechen.

Sitze ich doch heute mit meiner Freundin Kristína im “Miro” und weil ich es von der Arbeit nicht nach Hause geschafft habe, habe ich mein Fahrrad dabei. Um dieses und mich sicher nach Hause zu bringen (aus Schaden wird frau klug oder ich bin ja lernfähig), will ich nach dem zweiten Bier das berühmte Erdinger Alkoholfrei bestellen. Die mich tief erschütternde Antwort des Personals lautet allerdings: Das haben wir hier nicht.

Was tun? Notgedrungen nehme ich mit Warsteiner Alkoholfrei vorlieb und stelle fest, an Erdinger Alkoholfrei reicht es bei weitem nicht ran.

Aber: ich bin sicher und wohlbehütet mit dem Fahrrad nach Hause gekommen. Das ist doch auch was.

Gute Nacht!

Das neue Lieblingsgetränk…

… macht ja wirklich richtig fit. Da haben heute der nette Herr Seibert und Herr Meskesos eigentlich einen “Filmguck-Abend” organisiert und ich sage nach dem Fitnessstudio wegen geschlaucht sein ab. Hole mir noch ein Erdinger Alkoholfrei und radel schön nach Hause.

Ja, ihr netten Ordnungshüter, die ihr heute um das Frankfurter Tor die Fahrradfahrer kontrolliert habt, ich hatte Licht dabei.

Zu Hause angekommen gibt es ein schönes Erdinger Alkoholfrei. Eigentlich wollte ich das nur schnell austrinken, den Abwasch erledigen und ins Bett. Jetzt ist das Erdinger leer, der Abwasch erledigt und ich so munter, dass ich schnell noch gucken wollte, ob die Seite noch steht oder sich schon wieder selbständig gemacht hat.

Ich hoffe wenigstens, die Herren hatten einen netten Abend und beim nächsten Mal weiß ich bescheid, was ich tue wenn ich völlig fertig aus der Muckie-Bude komme.

Schluss mit Apfelschorle

… schrieb ich letzten Dienstag. Aber da die Seite nicht so will wie ich, war der Text heute verschwunden, samt Kommentaren. Also muss ich noch mal ran. Da sitze ich also am Montag in Neukölln und überlege welches alkoholfreie Getränk ich zu mir nehme. Ich bin mit dem Motoroller unterwegs und da gilt Nullkommanull. Aber immer Apfelschorle ist natürlich auch langweilig. Ich schaue nach Links (wohin auch sonst!) und stelle fest, dass die ebenso motorisierte Katina etwas dazustehen hat, was aussieht wie Bier. Bevor ich jedoch zu einem großen Vortrag ansetzen kann, stelle ich fest, es handelt sich um Erdinger Alkoholfrei. Kenn ich nicht, versuche ich mal. Nachdem ich mein wohlgefallen über dieses köstliche Getränk zum Ausdruck gebracht habe merkt die seit kurzem obersportliche Elke an, dass da auch viele Isotone drin sind. Gut für Sportler und Sportlerinnen. Genau, fällt mir da ein. Das bringt doch Dominic Anne immer auf dem Rückweg von der Muckie-Bude mit. Also: Schluss mit Apfelschorle und her mit dem Erdinger Alkoholfrei. PS: So ein Seitenabsturz hat auch seine Vorteile. Die Berliner Kneipen bieten dieses Getränk nämlich bedauerlicherweise nur äußerst selten an. Vielleicht bewegen die sich mal, es gibt bestimmt noch andere Anhänger ausser mir.

Verbietet die Biermeile!

Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch gern mal ein Bier trinke. Und vom Prinzip ist ja auch nichts einzuwenden, dass 1.700 Biersorten fast vor meiner Haustür verköstigt werden können. Auch kann wegen mir jede und jeder Bier trinken wo und wann er will. Aber wer dabei den Fahrradweg benutzt, wenn ich dort mit dem Fahrrad auf dem Weg in die Muckiebude bin, der übertreibt. Wenn für einen Weg von normalerweise 5 Minuten auf einmal 10 Minuten benötigt werden und die Worte “Das ist immer noch ein Fahrradweg” in Endlosdauerschleife laufen, dann ist es genug. Liebe Biermeilenbesucher, ihr habt es euch selbst zuzuschreiben. Wenn ihr nicht massenweise den Fahrradweg benutzt hättet, würde ich die Forderung nach dem Verbot der Biermeile nicht erheben. Aber so kann ich nicht anders. Deswegen: Verbietet die Biermeile.

Hallo Welt

Ja, ich jetzt auch. Frau geht mit der Zeit und die besagt, eine Website muss her. Am besten eine einfach zu bedienende. Schauen wir mal, sagte der “Kaiser” Franz Beckenbauer. Ja der, der sein vieles Geld in Österreich versteuert – erzählt man sich so.

Ein paar Alltagsgeschichte aus Berlin, der Muckie-Bude, Politik und Leben sollen hier stehen. Dann mal los.