Pause

Während der Rest der Urlaubsgemeinschaft sich noch auf dem Berg tummelt mache ich Pause. Heut ging einfach gar nichts. Der Druck auf dem rechten, kaputten Bein ist einfach nicht hinzubekommen und wenn dann noch der rechte Fuss verkrampft, ist es besser vorsichtig zu sein und nichts zu riskieren.

Also sitze ich im Internetcafè bevor ich mich gleich wieder in die Unterkunft begeben werde um ein wenig am Englisch zu arbeiten.

Eigentlich ist Skilaufen sehr schön, aber es bleibt die schmerzhafte Erkenntnis, mit einem kaputten Knie ist man/frau nur begrenzt einsatzfähig. Beim nächsten Urlaub mache ich Langlauf :-) .

In die Berge

… geht es gleich morgen früh. Skilaufen nach Österreich. Mindestens zwei Jahre habe ich nicht mehr auf den Brettern gestanden (die ich mir vor Ort leihen werde). Ob ich nach den kleinen Hügeln auch die größeren Berge meistern werde, die Saalfelden zu bieten hat? Ob mein Knie hält? Wenn alles gut geht, dann kann ich spätestens nächste Woche um diese Zeit darüber hier berichten.

Weg ist der Schnee

Eigentlich müsste mich das freuen. Denn es bestünde ja nun die Chance wieder das Fahrrad zu nutzen. Da ich nun aber eine Fahrkarte für eine Woche habe, lass ich es lieber stehen und nutze den öffentlichen Personennahverkehr.

Wenn ich schon zahle, dann will ich auch was davon haben.

Bleibt nur zu hoffen, dass nicht ausgerechnet wenn das Ticket zu Ende ist wieder Schnee fällt.

Verdammt, es schneit.

Ich habe so gehofft, dieses Jahr kann ich komplett durchfahren. Soll heißen, ich kann das ganze Jahr über mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.

Aber nein, es schneit. Es liegt Schnee. Es ist glatt. So ein Mist.

Aus Angst dem verkrüppelten rechten Knie noch ein verkrüppeltes linkes Knie hinzuzufügen lasse ich also mein Fahrrad stehen und habe mir jetzt eine 7-Tages-Karte für die BVG gekauft.

Wehe danach liegt immer noch Schnee. Ich will wieder auf mein Fahrrad.

 

Eisbein schlägt Rumpsteak

Das war noch das witzigste an S. Wortmanns Film zur Fussball-WM. Ehrlich gesagt hatte ich mehr erwartet. Erst zum Ende hin gewann der Film an Klasse. Da wo wirklich in der Kabine gedreht wurde, wo man/frau Fussball erleben konnte, wie sonst nie. Wann kommt man/frau schon in die Kabine…

Wahrscheinlich gab es viel mehr Filmmaterial. Schlechte Auswahl würde ich sagen.

Ach und obwohl ich mich ja über das italienische Tor im Halbfinale gefreut habe, die Szenen danach in der Kabine gingen doch unter die Haut. Und wenn ich mich mal neben mich stelle (und neben die bekloppte Deutschland-Hysterie damals): Für das was die Jungs gespielt haben, hätten sie wirklich mehr verdient gehabt.

Interessant

erscheinen mir diese Seiten . Die Dopingvorwürfe, die die diesjährige Tour de France zu einem sportlichen Nebenereignis machten zum nachlesen.

Da eigentlich jeder wusste, dass im Spitzen-Sport gedopt wird, finde ich: Wer volljährig ist sollte selbst entscheiden, ob er um des Sieges willen Dopingmittel nimmt und seine Gesundheit schädigt oder ob er lieber darauf verzichtet. Und wir Zuschauer/innen sollten nicht immer überrascht tun und bei allem Interesse an den sportlichen Leistugen im Hinterkopf haben, dass es um ein Geschäft geht und viel Geld.

Das neue Lieblingsgetränk…

… macht ja wirklich richtig fit. Da haben heute der nette Herr Seibert und Herr Meskesos eigentlich einen “Filmguck-Abend” organisiert und ich sage nach dem Fitnessstudio wegen geschlaucht sein ab. Hole mir noch ein Erdinger Alkoholfrei und radel schön nach Hause.

Ja, ihr netten Ordnungshüter, die ihr heute um das Frankfurter Tor die Fahrradfahrer kontrolliert habt, ich hatte Licht dabei.

Zu Hause angekommen gibt es ein schönes Erdinger Alkoholfrei. Eigentlich wollte ich das nur schnell austrinken, den Abwasch erledigen und ins Bett. Jetzt ist das Erdinger leer, der Abwasch erledigt und ich so munter, dass ich schnell noch gucken wollte, ob die Seite noch steht oder sich schon wieder selbständig gemacht hat.

Ich hoffe wenigstens, die Herren hatten einen netten Abend und beim nächsten Mal weiß ich bescheid, was ich tue wenn ich völlig fertig aus der Muckie-Bude komme.

Schluss mit Apfelschorle

… schrieb ich letzten Dienstag. Aber da die Seite nicht so will wie ich, war der Text heute verschwunden, samt Kommentaren. Also muss ich noch mal ran. Da sitze ich also am Montag in Neukölln und überlege welches alkoholfreie Getränk ich zu mir nehme. Ich bin mit dem Motoroller unterwegs und da gilt Nullkommanull. Aber immer Apfelschorle ist natürlich auch langweilig. Ich schaue nach Links (wohin auch sonst!) und stelle fest, dass die ebenso motorisierte Katina etwas dazustehen hat, was aussieht wie Bier. Bevor ich jedoch zu einem großen Vortrag ansetzen kann, stelle ich fest, es handelt sich um Erdinger Alkoholfrei. Kenn ich nicht, versuche ich mal. Nachdem ich mein wohlgefallen über dieses köstliche Getränk zum Ausdruck gebracht habe merkt die seit kurzem obersportliche Elke an, dass da auch viele Isotone drin sind. Gut für Sportler und Sportlerinnen. Genau, fällt mir da ein. Das bringt doch Dominic Anne immer auf dem Rückweg von der Muckie-Bude mit. Also: Schluss mit Apfelschorle und her mit dem Erdinger Alkoholfrei. PS: So ein Seitenabsturz hat auch seine Vorteile. Die Berliner Kneipen bieten dieses Getränk nämlich bedauerlicherweise nur äußerst selten an. Vielleicht bewegen die sich mal, es gibt bestimmt noch andere Anhänger ausser mir.

Verbietet die Biermeile!

Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch gern mal ein Bier trinke. Und vom Prinzip ist ja auch nichts einzuwenden, dass 1.700 Biersorten fast vor meiner Haustür verköstigt werden können. Auch kann wegen mir jede und jeder Bier trinken wo und wann er will. Aber wer dabei den Fahrradweg benutzt, wenn ich dort mit dem Fahrrad auf dem Weg in die Muckiebude bin, der übertreibt. Wenn für einen Weg von normalerweise 5 Minuten auf einmal 10 Minuten benötigt werden und die Worte “Das ist immer noch ein Fahrradweg” in Endlosdauerschleife laufen, dann ist es genug. Liebe Biermeilenbesucher, ihr habt es euch selbst zuzuschreiben. Wenn ihr nicht massenweise den Fahrradweg benutzt hättet, würde ich die Forderung nach dem Verbot der Biermeile nicht erheben. Aber so kann ich nicht anders. Deswegen: Verbietet die Biermeile.