Erstens kommt es anders

… und zweitens als man/frau denkt.

Heute begann der Veranstaltungsmarathon. Doch bevor ich um 14.00 Uhr kurz bei der Fuck Parade in der Revaler Straße vorbeischauen ging, beschäftigte ich mich mit der zweiten Veranstaltung des Tages, den Hartz IV-Infogesprächen im Eastgate in Marzahn zur Unterstützung des Wahlkampfes von Petra Pau. Bevor ich zu solchen Veranstaltungen gehe, schaue ich mir immer noch mal die neuste Rechtsprechung zu Hartz IV an.  In diesem Zusammenhang wollte ich dann doch noch mal nachsehen, was der Kollege Ströbele so zu Hartz IV gesagt hat, als es eingeführt wurde.  Und sieh da: Aus dem Protokoll zur zweiten und dritten Lesung am 17.10.2009 ist erkennbar, dass der Kollege Ströbele eine Erklärung zu Protokoll (PlPr 15/67, Anlage 3)  gab, in der er erklärte: „Die Gesetzentwürfe Hartz III und IV im Rahmen der Agenda 2010 sehen wir durchaus kritisch. Dennoch stimmen wir dem Gesetzespaket zu.“ Das es am 19.12.2003 eine weitere Abstimmung zu Hartz IV gab, nachdem der Vermittllungsausschuss angerufen wurde, ist da nur noch zweitrangig.

Als ich dann auch die Urteile durchforstet und mir Notizen gemacht hatte, wollte ich mit dem Arbeitslaptop -der Marathon der Männer war vorbei- ins Arbeitszimmer und alles ausdrucken. Aber als ich dort ankam, ging gar nichts mehr. Mit Stecker nicht, ohne Stecker nicht, nach Akku rausnehmen nichts – einfach tot. Bedauerlicherweise ist es in der Geschäftsstelle auch nicht möglich eine docx-Datei zu öffnen, so musste ich mich auf meinen Kopf verlassen.

Nach dem Ausflug nach Marzahn und den dortigen Aktivitäten ging es in den Mauerpark. Dort fand RedBeats statt. Eine wirklich großartige Party, organisiert von der LINKEN Berlin, dessen Gewinn an das SO 36 gehen wird.

DJ-Pult bei RedBeats

Es wurde heftig getanzt, selbst Piraten und Grüne konnte ich entdecken, während ich mal kurz die Becher spülen war.

Was heißt, es wurde heftig getanzt? Es wird vermutlich immer noch getanzt und ich wäre gern noch da, auch weil ich eigentlich versprochen hatte beim Abbau zu helfen. Doch dem machte die Berliner Zeitung einen Strich durch die Rechung, was ich zwar nicht gelesen habe, mir aber vor ca. 2,5 Stunden erzhählt wurde.  Hier wird im letzten Absatz behauptet, ich würde morgen 10 km in Kreuzberg laufen.  Mh, hatte ich eigentlich nicht vor. Erstens habe ich ein kaputtes rechtes Knie, von dem ich überhaupt nicht weiß, ob es 10km durchhält und zweitens bin ich eine solche Strecke seit mindestens 16 Jahren, ich würde aber fast wetten seit 20 Jahren, nicht mehr gelaufen. Aber wenn ich jetzt nicht antrete, sieht es aus wie kneifen – und das ist nicht meine Art.  Also werde ich morgen mal versuchen 10 km zu laufen und hoffe nur, das Knie macht es mit.  Und damit das was wird gehe ich jetzt ins Bett.

4 Gedanken zu „Erstens kommt es anders

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