Mich hat es mal wieder erwischt

… das nächste elektrische Gerät hat eine Macke. Mark und Meskes behaupten ja, es liege an mir, was ich weit von mir weise, aber irgendwie geht -sehr zum amüsieren der beiden Herren- nach gewisser Zeit immer etwas kaputt.

Nachdem ich meinen alten MP3-Player nach drei Reparaturen erfolgreich gegen einen neuen eintauschen konnte, hat es nun mein Handy erwischt. Ist schon richtig Schei***, wenn das Display spinnt und es keine Tasten gibt. Telefonieren ging ja noch, aber eben nicht das Verschicken von SMS.

Nun habe ich ein neues – aus Kulanz bekommen. So ein Glück aber auch, ich kann wieder SMS verschicken. Und Wetten, wie lange diese elektrische Gerät bei mir aushält nehme ich gern entgegen.

Eine ungewöhnliche unangemeldete Demonstration

… erlebte ich am heutigen Tag unmittelbar vor dem Plenarsaal des Bundestages.

Dienstlich auf den einen oder anderen Abgeordneten wartend bemerkte ich auf einmal ein ungewöhnlich zahlreiches Erscheinen von Menschen, meist älteren Herren. Fasst hätte man von einem Demonstrationszug sprechen können. Aber weder der Sicherheitsdienst des Bundestages noch die “normale” Polizei griffen ein.

Die ganze Zeit über gab es ein hupend-trötendes Geräusch. Damit nicht genug, nach ungefähr 10 Minuten setzte sich der ganze Demonstrationszug wieder in Bewegung. Dieselben Menschen verschwanden eiligen Schrittes…

Was passiert war? Es gab eine namentliche Abstimmung und wer dort nicht anwesend ist, der bekommt Geld abgezogen. Allerdings: Muss man dafür eine unangemeldete Demonstration machen? Kann man/frau nicht auch dezenter in den Plenarsaal strömen? Was sagt das Demonstrationsrecht dazu? Sachdienliche Hinweise wie immer in die Kommentarspalte eintragen.

Abmahnungsreif

… dürften M. und D. sein. Sie haben zwar gestern die Party schön zum Tanzen gebracht, aber ausgerechnet meinen Musikwunsch (R.E.M. “Losing my Religion”) nicht erfüllt. Und das obwohl ich von Anfang an getanzt habe, damit überhaupt jemand anfängt.

Pfui, schämt Euch. Das gibt heute Abend von jedem von Euch ein Bier. Sonst bin ich wirklich sauer.

Eisbein schlägt Rumpsteak

Das war noch das witzigste an S. Wortmanns Film zur Fussball-WM. Ehrlich gesagt hatte ich mehr erwartet. Erst zum Ende hin gewann der Film an Klasse. Da wo wirklich in der Kabine gedreht wurde, wo man/frau Fussball erleben konnte, wie sonst nie. Wann kommt man/frau schon in die Kabine…

Wahrscheinlich gab es viel mehr Filmmaterial. Schlechte Auswahl würde ich sagen.

Ach und obwohl ich mich ja über das italienische Tor im Halbfinale gefreut habe, die Szenen danach in der Kabine gingen doch unter die Haut. Und wenn ich mich mal neben mich stelle (und neben die bekloppte Deutschland-Hysterie damals): Für das was die Jungs gespielt haben, hätten sie wirklich mehr verdient gehabt.

Kurz vor`m Rausschmiss

… stehe ich wohl beim gemeinsamen Tatort ansehen, Sonntags 20.15 Uhr im Roten Laden im Friedrichshain. Und nur, weil ich die Mörder oder die Dialoge vorhersagen kann. Zumindest teilweise.

Gestern gelang es mir bereits nach 45 Minuten. Sehr zum Verdruss des netten Herrn Seibert und der Herren Meskes, Beining und Schröter sowie der Frau Holzmann. Allerdings war es auch nicht schwer. Da sitzen die Kommissare Batic und Leitmeyer an einem Tisch und schweigen während der Mörder mit einer Flasche Bier zwischen beiden steht und nichts sagt. Spätestens bei der Kameraeinstellung hätte man es wissen können.

Obwohl, ich war diesmal sogar schneller als mein Vater. Das ist eine wirklich große Leistung.

Aber ich verspreche, demnächst schreibe ich Zettel mit dem Namen des Mörders und plappere ihn nicht aus.

Keine Meinung ist auch eine Meinung

Manchmal jedenfalls. Bei der Wahl zum Regierenden Bürgermeister musste dies heute der Sozi Wowereit erfahren. Weil zwei Menschen keine Meinung hatten und sich enthielten, musst er in einen zweiten Wahlgang.

Von wem die zwei Einthaltungen kamen weiß man und frau nicht. Da kann nur spekuliert werden. Entweder vom Koalitionspartner oder von den eigenen Parteifreunden.

So ist das nun mal Herr Wowereit. Freunde sind nicht dazu da, wenn man mal Schei*** gebaut hat oder sich unklug verhalten hat einem das zu sagen und dann gemeinsam mit einem selbst zu versuchen aus der misslichen Lage wieder rauszukommen. Nein, Freunde sind dazu da einem ständig auf die Nase zu binden, dass man mal in einem Detail falsch gelegen hat (natürlich ohne zu fragen, wie man heute dazu steht) und bei der Lösung des Problems einem noch von hinten Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Wahrscheinlich wundern sie sich dann, dass man sie nicht mehr als Freunde haben will.

Seien Sie also vorsichtig Herr Regierender Bürgermeister, nicht immer haben sie zwei Versuche. :-)