Was soll das bedeuten?

Der Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin wird umgestaltet. Das finden wir gut, denn schließlich trägt diese Umgestaltung zur Bildung bei. Man und Frau läuft über die Straße und findet Zitate von Rosa Luxemburg.

Aber warum ausgerechnet ist direkt vor dem Eingang des Karl-Liebknecht-Hauses (das ist die Parteizentrale der Linkspartei.) ein Zitat, welches anfängt mit “Die Sozialdemokratie…”. Was soll das? Wurde kein Zitat gefunden, welches anfängt mit “Sozialisten…”? Das wäre angemessen gewesen.

Wahrheitsgrün

Die Grünen machen in Berlin Wahlkampf indem sie vor das Wort “grün” alles mögliche setzen. Nur eins trifft man und frau bei ihnen nicht an. Wahrheitsgrün. Die Wahrheit über die grünen Vorstellungen für Berlin. Doch dem kann abgeholfen werden. Hie Hier folgen sie, die Ideen von Bündnis 90/Die Grünen:

«Es müssen so viele Wohnungen verkauft werden, dass die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften wenigstens weiter wirtschaften können»,
Franziska Eichstädt-Bohlig, Netzzeitung, 08.09.2006, 10.52 Uhr

«Wenn der Druck von den westdeutschen Ländern – die Studiengebühren verlangen – weiter steigt, lässt sich die Forderung vielleicht nicht aufrechterhalten.»
Franziska Eichstädt-Bohlig, Netzzeitung, 08.09.2006, 10.52 Uhr

„Und das obwohl Hartz IV eine ganze Reihe von Möglichkeiten vorsieht, Erwerbslose in Beschäftigung zu bringen.”
Antrag von Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin, Drs. 15/5522, 31.08.2006

„BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lehnen es entschieden ab, die Verluste von Landesunternehmen aus  Steuereinnahmen zu begleichen. Steuergelder sind dafür schlicht zu schade. Verluste im  Vermögenshaushalt des Landes müssen aus dem Vermögenshaushalt beglichen werden, notfalls auch durch weitere Vermögensverkäufe.“
Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen Berlin, S. 62


„Dabei wird es leider unvermeidlich sein, den zu sichernden Bestand an  öffentlichen Wohnungen durch weitere Wohnungsverkäufe zu konsolidieren.“
Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen Berlin, S. 29

„Im Mittelpunkt dieses Vertrags (mit der BVG -H.W.) muss, neben Maßnahmen zur Kostensenkung, die zunächst rechnerische und später materielle Trennung von Infrastruktur und Betrieb stehen. Die  Infrastruktur muss dauerhaft in öffentlicher Hand bleiben.“
Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen Berlin, S. 30

„Die Grünen wollen das landeseigene Unternehmen (die BVG – H.W.) im Gegensatz zur FDP nicht gänzlich dem Wettbewerb aussetzen, sondern plädieren für Teilprivatisierung. Die Schienenwege sollen in Landesbesitz bleiben, der Transport jedoch ausgeschrieben und an private Anbieter übergeben werden, (…).
Der Tagesspiegel, 29.08.2006

„Meine Haltung zur FDP ist bislang falsch rübergekommen. Grundsätzlich stehe ich der FDP sehr viel offener gegenüber, als dies innerhalb der SPD der Fall ist.“
Franziska Eichstädt-Bohlig, Berliner Morgenpost, 22. 08.2006

Ich protestiere

Die Sparkasse, heftig in der Debatte ob eines angekündigten EU-Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland und als Bestandteil der Berliner Bankgesellschaft, die zum Verkauf steht, konnte sich bis eben meiner Solidarität gewiss sein.

Nun allerdings muss ich den Spagat zwischen Solidarität und Protest hinbekommen. Direkt auf dem Weg vom Arbeitsplatz zur Kantine befand sich eine solche Sparkassenfiliale. Es war also möglich kurz vor oder nach dem Speisen Geld vom Konto abzuheben (so welches drauf war), Kontoauszüge zu holen oder Überweisungen zu tätigen. Da war ich richtig glücklich bei der Sparkasse zu sein.

Als nun aber heute mein Portmonaise leer war, wollte ich dieses wieder füllen. Nur da war die Filiale der Sparkasse weg. Was soll das? Nennt ihr das Kundenfreundlichkeit? Der Vorteil war doch gerade, dass in den meisten Fällen eine Sparkassenfiliale vorhanden war, in der akut auftretende Probleme gelöst werden konnten. Wollt ihr wirklich diesen Wettbewerbsvorteil aufgeben?

Liebe Sparkassenverantwortliche, wenn ihr schon die Filialen abbaut, dann solltet ihr zur Wiedergutmachung wenigstens den Kontoführungspreis von 13 € mindern. Sonst kann es sein, dass ich nicht nur mein Konto woanders führe, sondern auch, dass ihr nicht mehr meine Solidarität habt. Den Protest habt ihr jetzt schon.

Was für ein Stress!

Aus dem Wahlkampfurlaub zurück, sind nicht nur Stapel von Papier zu bearbeiten sondern gleich noch lauter Änderungen auf Grund eines neuen “Spielzeuges” vorzunehmen.

Um so richtig mitreden zu können habe ich mir ein neues Handy zugelegt. Dieses kann aber nicht nur telefonieren, sondern kann vor allem Mails empfangen (wenn ich es denn irgendwann geschafft habe, das einzurichten) und meinen Kalender hüten. Der ist dann sogar mit dem Laptop kompatibel.

Einziger Nachteil: Handy-Nummer musste geändert werden und die E-Mailadresse auch. Das zu erledigen und dann noch Gott (na gute, den nicht) und die Welt zu informieren bedeutet wirklich Stress. Aber schick ist es trotzdem.

Interessant

erscheinen mir diese Seiten . Die Dopingvorwürfe, die die diesjährige Tour de France zu einem sportlichen Nebenereignis machten zum nachlesen.

Da eigentlich jeder wusste, dass im Spitzen-Sport gedopt wird, finde ich: Wer volljährig ist sollte selbst entscheiden, ob er um des Sieges willen Dopingmittel nimmt und seine Gesundheit schädigt oder ob er lieber darauf verzichtet. Und wir Zuschauer/innen sollten nicht immer überrascht tun und bei allem Interesse an den sportlichen Leistugen im Hinterkopf haben, dass es um ein Geschäft geht und viel Geld.

Rentner/innendiskrimminierung!

Das hält man doch im Kopf nicht aus. Das Amtsgericht Moabit verurteilte jetzt eine Rentnerin im Alter von 67 Jahren für einen Ladendiebstahl zu 900 € Geldstrafe.

Das allein ist kein Grund zur Aufregung. Allerdings ein Grund zur Aufregung ist, dass es sich offensichtlich um Kleinigkeiten gehandelt hat. Und nach meinem Kenntnisstand fällt alles bis zu einer Summe von 50 € als Bagatelldiebstahl nicht unter das Strafgesetzbuch sonder wird im Rahmen des Zivilrechts geahndet. Das ist auch gut so, denn Ladendiebstahl in geringer Höhe gehört Entkriminalisiert.

Die Geldstrafe von 900 € ist also völlig unangemessen. Und wenn die Richter schon gutes tun wollen, dann hätten sie vielleicht den Mann der Rentnerin -ja den Pedanten- gleich mal noch zu Schmerzensgeld verurteilen sollen. Naja (geht nicht, ist Zivilrecht), sie hätten der Rentnerin zumindest den Tipp geben sollen, dass sie das einklagen soll.  

Ich protestiere gegen dieses Urteil und fordere Solidarität mit Rentner/innen.

 

Grün würgt!

Da surfe ich so durchs Netz und finde dann das:

Seltene Klarheit, die wohl am Infostand nicht ausgesprochen wird ist dort zu finden:

“Bündnis 90/Die Grünen lehnen es entschieden ab, die Verluste von Landesunternehmen aus Steuereinnahmen zu begleichen. Egal ob Bankgesellschaft, BVG, Wasserbetriebe, Vivantes oder Olympiastadion GmbH: Steuergelder sind für deren Sanierung schlicht zu schade. Verluste im Vermögenshaushalt des Landes müssen aus dem Vermögenshaushalt beglichen werden, notfalls auch durch weitere Vermögensverkäufe.”

Aber man und frau kann ja mal nachfragen, falls überhaupt ein grüner Infostand aufgefunden wird…

Wozu eigentlich…

gibt es “Auskunftsdienste”, wenn diese doch eh für den Ar*** sind? Es ist ja interessant, dass man oder frau zwei Tage vor einer Ankunft eines Flugzeuges erfahren kann, wann dieses wo landet. Es ist aber echt bekloppt, wenn man bzw. frau am Tag der Ankunft noch mal nachsehen will, ob alles richtig notiert ist und dann die Auskunft erhält: Leider konnte zu diesem Termin kein passender Flug gefunden werden. Wird nun fleißig der Flugplan durchleuchtet findet sich der gesuchte Flug noch, allerdings nicht, wenn nachgeschaut wird, ob er schon gelandet ist. Das ist doch völliger Unfug. Liebe Flughäfen, entweder richtig oder gar nicht! Ihr bringt ja die Leute völlig durcheinander.