DANKESCHÖN!

Was immer am Ende des heutigen Tages stehen wird, ich sage DANKESCHÖN allen Unterstützer/innen und Freunde, die mich in den letzten Wochen (und davor) begleitet haben.

DANKESCHÖN an das engagierte und super tolle Wahlteam.

Ohne Euch wäre alles nichts gewesen. Ohne Euch hätte ich das nicht durchgehalten.  Ohne Euch hätte der Wahlkampf einfach nicht stattgefunden.

Deshalb jetzt und hier: DANKESCHÖN.

Geschafft

… der letzte Wahlkampftag ist vorbei.

Früh um 9.00 Uhr ging es zum Infostand an der Koppenstraße, danach zum Platz der Vereinten Nationen und zum Boxi.  Von dort ging es dann weiter zum Chamissoplatz, zur Marheineckehalle und dann noch zum Kotti.

Danach gab es eine kurze Pause und dann ging es noch in die NarrBar nette Gespräche führen. In der Zwischenzeit hatte das äußerst rührige und super-aktive Wahlteam soviel Türanhänger verteilt, dass ich gar nicht mehr aktiv werden musste.

Ausgeklungen ist der Tag mit dem gemeinsamen gucken der Pro 7 – Wahlsendung mit Stefan Raab, über deren Ergebnisse es viel Freude gab. Auch wenn wir wissen, dass es morgen-nein heute- so nicht ausgehen wird.

Jetzt entscheidet der/die Wähler/in.

Kurz vor dem Ziel

… wird noch einmal richtig rangeklotzt. Bevor es morgen ins Finale geht und ich wieder von Infostand zu Infostand radele stand ich heute Morgen erst mal ganz früh auf. Um 7.00 Uhr musste ich bei Radio NRJ sein, aber das aufstehen hat sich gelohnt.  Die Sendung hat Spaß gemacht und ich konnte einen ganz ganz kleinen Eindruck davon gewinnen, wie so die Morning-Shows in Radios ablaufen.

Danach wurde  eine Radtour durch den gesamten Wahlkreis gemacht.  Zwischen 10-15 Leute fuhren deutlich erkennbar als LINKE klingelnd auf dem Rad durch Prenzlauer Berg Ost, Friedrichshain und Kreuzberg.  Das erregte Aufsehen und gab ordentlich Zuspruch.  Mit der gesamten Truppe ging es dann zur Abschlusskundgebung der LINKEN auf den Alexanderplatz.

Danach gab es einen Infostand und danach ging es zum Ostkreuz. Unter Techno-Klängen verteilten wir Knicklichter -die waren ein richtiger Renner!- und Überraschungspäckchen.

ALIM2245

Nach knapp einer Stunde mussten wir Nachschub holen. So macht Wahlkampf richtig Spaß.  Sogar einen Neueintritt konnten wir vermelden.

Jetzt wird der letzte Rest Hühnerbrühe noch verdrückt und dann geht es ab ins Bett, denn morgen steht um 9.00 Uhr der erste Infostand auf  dem Plan.

Über den heutigen Tag

… wollte ich eigentlich gar nichts schreiben, weil es über das Verteilen von Info-Material nicht wirklich etwas spannendes zu schreiben gibt.

Aber am Ende des Tages hatte ich dann eine wirklich interessante Erfahrung. Ich war nämlich bei Trueman TV und das war wirklich witzig. Nicht nur das Experiment Internet-Live-Stream, sondern auch weil es ja die Möglichkeit für Zuschauerfragen gab. Zwei Stunden waren nötig um den Wahl-o-Mat zu befragen und über die Thesen zu diskutieren. Am Ende kam LINKE bei raus :-). Jetzt fahren die Jungs zu Ströbele, mal sehen, was da am Ende bei rauskommt.

So nebenbei habe ich dann noch die Fahrradtour für Morgen geplant. Wir werden mit einer kleinen Truppe vom Roten Laden durch den Wahlkreis zur Abschlusskundgebung der LINKEN fahren.  Das wird bestimmt sehr lustig, wenn ich mir die Strecke ansehe 🙂

Fahrradroute

Jetzt geht es aber schnell ins Bett, weil ich morgen früh um 7.00 Uhr live bei Radio Energy bin.

Letztes Durchatmen,

… bevor es in die letzte Runde geht.

Heute hatten wir die letzte Podiumsdiskussion und es gab wirklich nichts neues zu berichten, außer vielleicht, dass sich diesmal die Vertreter/innen von Grünen und SPD für einen höheren Spitzensteuersatz ausgesprochen haben (in welcher Höhe blieb allerdings offen). Schön und gut, hätten sie vielleicht zu Zeiten ihrer Regierungsbeteiligung nicht senken sollen, dann gäbe es jetzt auch das Problem nicht, wie man einen höheren Spitzensteuersatz wieder eingeführt bekommt.

Auf dem Wassertorplatz besuchte ich dann ein weiteres vom QM organisiertes Kiezfest und habe am Schlesischen Tor Material verteilt.

Morgen geht es früh ans Ostrkeuz oder die Warschauer Brücke (oder an beide Stellen), danach gibt es jede Menge Verteilaktionen und dann wird quasie der 48h-Wahlkampf eingeleitet. Da ich schon wählen war, kann ich dann am Sonntag ausschlafen.

Mit Verspätung

… begann der heutige Straßenwahlkampf. Das lag aber nicht daran, dass ich nicht aus dem Bett kam und auch nicht daran, dass ich leicht erhöhte Temperatur und eine fette Erkältung habe. Es lag einfach daran, dass als ich im Roten Laden ankam feststellen musste, dass mein Wohnungsschlüssel abhanden gekommen war. Der Wahlkampf scheint wirklich nicht unter einem guten Stern zu stehen :-(. Also musste ich erst Bürger/innen-Gespräche führen. Diese drehten sich aber nicht um die Wahl, sondern um die Frage ob jemand meinen Schlüssel gesehen hat. Hatte keine/r. Auch in der Mülltonne und daneben war er nicht. Blieb also nur der Schlüsseldienst.

Doch dann ging es mit Volldampf in den Wahlkampf. Erst wurde am Maybachufer Material verteilt, dann die Tüten für den 48h-Wahlkampf gepackt.

48h-Wahlkampftüte

Natürlich ist hier noch nicht zu sehen was drinnen ist und ich werde es auch nicht verraten. Schließlich läuft der 48h-Wahlkampf noch nicht.  🙂

Danach gab es noch eine Verteilaktion am Frankfurter Tor, bevor es dann zur Berliner Zeitung ging, wo -das letzte Mal in diesem Wahlkampf- alle Direktkandidaten/innen der im Bundestag vertretenen Parteien miteinander debattierten. Warum ausgerechnet ich gefragt wurde, wie ich zu Autos abfackeln stehe, erschloss sich mir nicht ganz. Ich konnte an dieser Stelle nur sagen, dass dies für mich kein Mittel der Politik ist und diese Art von Aktion dazu führt, dass beispielsweise ich zu diesem Thema gefragt werde, statt darzulegen,  was ich gegen Gentrification machen würde.  Und für alle schlauen Nachfrager/innen: ich habe bereits mehrmals gesagt, dass ich den § 558 BGB ändern würde und festschreiben würde, dass bein Neuvermietungen ohne Wohnwertsteigerungen die Miete nicht über die Vergleichsmiete erhöht werden darf.

Ansonsten gab es nicht wirklich viel neues. Wie auch, im Prinzip haben wir jetzt alle alles schon zig mal diskutiert. Nur eines ist mir an dieser Stelle noch wichtig, weil ich mich mit Hans-Christian Ströbele darüber gestritten habe und es mich richtig wütend macht, wenn er immer erklärt, dass er die Sanktionen bei Hartz IV ablehnt. Dem endgültigen Gesetz am 19.12.2003 hat er nicht zugestimmt. Dem Gesetz, welches aus dem Bundesrat kam. Dem Gesetz, welches Rot-Grün eingereicht hat und welches in den Bundesrat kam, dem Gesetz hat er am 17.10.2003 zugestimmt  – mit persönlicher Erklärung, wie die Anlage 3 des Plenarprotokolls vom 17.10.2003  belegt. Und dieses Gesetz enthielt bereits die Sanktionen des § 31 SGB II.

Jetzt gibt es noch ein wenig Medizin und dann ab ins Bett, morgen früh gibt es die letzte Podiumsdiskussion.

Kurze Pause

… bevor es in den Endspurt des Wahlkampfes geht.

Die letzten zwei Tage habe ich mehr oder weniger mal Pause gemacht, um Kraft für die letzte Wahlkampfwoche zu tanken und die aufkommende Erkältung zu bekämpfen.

Gestern schaute ich mir die vielen, vielen Läufer/innen beim Berlin-Marathon an und jubelte ihnen zu, insbesondere denjenigen die mit dem Shirt der LINKEN liefen.

Marathon

Danach ging es ans Lesen und am späten Abend zu einer Flashmob-Aktion besonderer Art: Überfall bei einer Freund/in um in deren 40. Geburtstag hineinzufeiern.

Heute war der Tag dem Sport und dem Lesen vorbehalten. Morgen geht es dann erneut an das Verteilen von Material und zur Podiumsdiskussion im Berliner Verlag.

Nach dem Vergnügen

… kommt die Arbeit oder in diesem Falle der Wahlkampf. Obwohl ich bereits 7.30 Uhr wach war, fand ich das  Weckerklingeln kurz nach 8.00 Uhr, welches mich mahnte aufzustehen dann doch wenig erfreulich. Aber wer solange feiert und tanzt, der oder in diesem Falle die sollte sich nicht beschweren.

Auf dem Plan stand diesmal Infostand- und Festhopping. Es ging los mit dem Kiezfest am Mehringplatz.

Eingang Mehringplatz-Fest

Richtig gut angenommen wurde das Angebot, dort den Sperrmüll abzugeben, der dann von der BSR entsorgt wird. Schon nach wenigen Minuten fand man/frau dort von Couch über Fernsehr bis Computer fast alles, was so ein Haushalt zu bieten hatte. Von dort radelte ich dann zum S-Bahnhof Prenzlauer Allee, von dort zur Winsstraße und dann zum Chamissoplazt-Fest. Also eigentlich einmal hin und zurück durch den Wahlkreis.

Auf dem Chamissoplatz-Fest traf ich an unserem Stand die ehemalige Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Cornelia Reinauer, die mittlerweile ganz viel Zeit in Istanbul verbringt.  Was sie so erzählt hat klang ziemlich spannend, so dass ich Istanbul mal auf meine Liste der zu bereisenden Städte setze.

Nach einem kurzen Intermezzo in der Muckiebude und der Nutzung des dortigen Laufbandes ging es dann zur Party 40 Jahre NGBK. Dort spielte ein ziemlich geile Band, aber mittlerweile fordern Tanzen, Fahrradfahren und Laufen ihren Tribut.

Da es morgen etwas ruhiger wird -hoffe ich- werden jetzt die Kontaktlinsen rausgenommen und ich verschwinde in das Land der Träume.

Wenn früh am Morgen

… meine Gewerkschaft ruft, bin ich zur Stelle :-). Gemeinsam mit Elke Breitenbach startete ich gestern in den Tag – um 8.00 Uhr vor der Schlecker XL-Filiale in der Conrad-Blenkle-Straße.

Elke und ich protestieren

Hintergrund des ver.di-Protestes zu dem heute viele Beschäftigte kamen ist die Tatsache, dass derzeit viele Schlecker-XL  Märkte eröffnet und kleinere Verkaufsstellen geschlossen werden.  Diese Schließung führt zum Verlust des Arbeitsplatzes, weil in den XL-Märkten Neueinstellungen stattfinden. Die neu eingestellten Kollegen/innen erhalten jedoch nur befristete Stellen und werden nicht nach dem vereinbarten Tariflohn bezahlt.  Ver.die fordert zu Recht die Beschäftigten aus den kleineren Verkaufsstellen zu übernehmen und den Tarifvertrag Einzelhandel anzuerkennen. Ich füge hinzu, dass auch dies wieder belegt, dass ein gesetzlicher Mindestlohn dringend erforderlich ist.

Nach der Aktion ging es kurz die Mails lesen und dann nach Kreuzberg zum Infostand. Von dort ging es auf den Boxi, wo die Berlin-Tour halt machte und Petra Pau und ich  unter vielen roten und blauen Luftballons befragt wurden.

Nach einem kurzen Wechsel des Gefährts ging es noch  zum offenen Kanal und danach zum tanzen. Die Party dauerte ziemlich lang und war sehr schön, allerdings bin ich nun ein wenig müde, wenn ich zum Infostandhopping starte.