Biermeile ohne Nazis

Die Biermeile in Friedrichshain zählt zu den touristischen Attraktionen. Zu Recht. Wer sich über verschiedene Biere und Mixbiere informieren will oder diese kosten möchte ist hier richtig.

Der Bezirk wird allerdings zunehmend auch von Nazis versucht für ihre Interessen zu nutzen, der Thor Steinar -Laden in der Petersburger Straße ist nur ein Beispiel. Die rührige Ini gegen Rechts hat auch deshalb die Devise ausgegeben, Servicewüste für Nazis. Um die Ini zu unterstützen habe ich heute deren Flyer auf der Biermeile verteilt.

Biermeile

Die Reaktionen der Menschen waren aufgeschlossen und viele haben die Flyer mitgenommen. Gut so.

Nicht nur heute gilt: Kein Platz für Nazis! Nirgends!

Ausnahmsweise

… möchte ich heute mal die Zeitung “Neues Deutschland” loben. Es kommt nämlich ausgesprochen selten vor, dass ich gleich auf zwei gute Artikel verweisen kann. :-) Ein ziemlich interessantes Interview zu Südamerika macht die Ambivalenz des dortigen Entwicklungsprozesses deutlich und hebt sich wohltuend von der blinden Gefolgsamkeit einiger Personen (in der LINKEn) ab. :-) Insbesondere die Antworten auf die Frage 5 und 6 sowie die letzte Frage scheinen mir für eine solidarische Begleitung des Prozesses interessant zu sein. Leider nur in der Papierausgabe findet sich der Artikel zum Überfall von Nazi-Skinheads auf ein Punk-Konzert in Ostberlin vor 20 Jahren. Er sei ganz besonders jenen empfohlen, die immer noch behaupten, es hat im Osten Deutschlands keine Nazis gegeben. Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich nur bestätigen, was im Artikel angesprochen wird: Es gab Nazis in Ostdeutschland :-( . Am Ende die weltbewegende Frage: Warum schmeckt eigentlich der morgendliche Kaffee aus einer Tasse anders als der aus einem Glas?