Wir

Seit meiner Kindheit bin ich Sportinteressiert. Ein für mich prägendes Erlebnis war das Handball-Finale bei den Olympischen Sommerspielen 1980 in Moskau, mit dem grandiosen Wieland Schmidt. Bei den Olympischen Spielen 1988 bin ich fast mitten in der Nacht aufgestanden um (heimlich) den Zieleinlauf im Straßenrad-Einzelrennen zu schauen. Ich habe selbst jahrelang in einem Trainingszentrum Leichtathletik gemacht. Bis 1989 war für mich immer klar „unsere“ Sportler waren die besten, sie mussten gewinnen.

Jetzt ist das anders. Ich weiß nicht ob es an der zunehmenden Kommerzialisierung von Sportereignissen liegt oder einfach einem mindestens seit 2006 unbehaglichen Gefühl. Wenn ich mir heute Sportereignisse ansehe, dann wegen der sportlichen Leistung. Ich will dass der/die Bessere gewinnt, ich will mich über ein schönes Spiel freuen.

So bin ich auch an diese Weltmeisterschaft im Männer-Fussball herangegangen. Na gut, seitdem England ausgeschieden war ;-). Die Mannschaft des DFB hat wirklich guten Fussball gespielt, meistens jedenfalls. Und insofern haben die Spieler auch völlig verdient den Weltmeistertitel gewonnen.

Was mich tatsächlich erschreckt hat war der Grad an „wir“ der sich auftat. Natürlich nur beim Männerfussball. Der Frauenfussball ruft diese Emotionen nicht hervor. Nach dem Finale twitterte ich gestern Abend:

„da haben nun fussballspieler gewonnen, nicht ganz zu unrecht. `wir`haben damit nix zu tun, d.h. `wir`sind nicht weltmeister geworden.“ 

Nichts besonderes. Jede/r kann sich, wenn er/sie mag, über die sportliche Leistung freuen, er/sie muss sie nur nicht zu einer eigenen Leistung machen. Doch offensichtlich geht es vielen gar nicht um Fussball und Sport, sondern um andere Dinge. Die Antworten auf den Tweet kamen sofort. Es gab Beschimpfungen: vaterlandslose dumme kuh

Und die Aufforderung das Land zu verlassen

woanders hin

Und schließlich noch Enttäuschung, dass ich den Nationalstolz zerstöre. nationalstolz

Und da ist sie dann die Frage: Geht es eigentlich um Fussball und den  Spaß am Spiel oder geht es um Nation, Nationalstolz, eben „wir“. Wer „wir“ sagt, der sagt auch „ihr“. Wer „wir“ sagt, der sagt auch „die“. Das finde ich alles solange unproblematisch, wie es sich um Vereinsfussball handelt (um mal nur beim Fussball bzw. Sport zu bleiben). Natürlich gibt es „wir“, wenn ich in eine Organisation eintrete, denn in einer solchen Organisation sind nicht alle und der Eintritt in sie ist ein bewusster Willensakt. Und natürlich kann eine Mannschaft auf dem Spielfeld oder in einem Stadion von „wir“ reden. 

Das „wir“ bei der Fussballweltmeisterschaft ist aber eben zum Großteil nicht das „wir“ von Vereinsmitgliedern, sondern das „wir“ von Staatsbürger/innen, das „wir“ von Nationen. Staatsbürger/in wird mensch -von den Fällen der Einbürgerung mal abgesehen- aber durch Zufall. Kein eigener Verdienst trägt im Regelfall dazu bei. Dieses „wir“ bezogen auf Staatsbürgerschaft und Nationalstaaten finde ich -vorsichtig ausgedrückt- problematisch. Denn Staatsbürgerschaften und Nationen grenzen Menschen aus. Staatsbürgerschaften und Nationen sind Herrschaftsinstrumente. Sie behandeln Menschen eben nicht als Menschen, sondern teilen Menschen ein. Nach denjenigen, die eine bestimmte Staatsbürgerschaft besitzen und deshalb zum „wir“ dazugehören und nach denjenigen die leider draußen bleiben müssen. Eben eine Einteilung in „die“ und „wir“. Staatsbürgerschaften sorgen dafür, dass eben nicht gleiche Rechten und Pflichten für Menschen bestehen, sondern abgestufte. Selbst im Grundgesetz gibt es sog. Deutschen-Grundrechte und sog. Jedermanns-Grundrechte.  Ich glaube ja, dass es Zeit ist das Denken und Handeln in Nationalstaaten und Staatsbürgerschaften zu überwinden. Ein Mensch ist ein Mensch und sollte ohne Rücksicht auf Staatsbürgerschaften als solcher behandelt werden. 

Doch genau das scheint nicht gewollt zu sein. Wenn ich mir die Reaktionen auf den Tweet von gestern ansehe, dann ist der Nationalstaat und das Denken in Staatsbürgerschaften noch tief verankert. Ob es den meisten derjenigen, die so angepisst reagiert haben wirklich um Fussball ging, kann ich nicht beurteilen.

Ich finde ja, dass Sport eine coole Sache ist. Und ich finde, Menschen sollten an Sport ihren Spaß haben. Deshalb habe ich der Jungle World bereits vor dem Finale einen kleinen Kommentar gegeben: 

Das Schöne an der Fussball-WM ist, dass frau im Regelfall gute Spiele sehen kann. Technik und Taktik überzeugen. »Künstler am Ball« trifft es. Das Schlechte an der Fussball-WM ist die Tatsache, dass sie ein Wettkampf von Na­tionalstaaten ist. Ein Herrschaftskonstrukt wird bestätigt: Millionäre kleistern für wenige Wochen die herrschenden sozialen Unterschiede zu. Eine Alternative für Freunde und Freundinnen des schönen Fußballs, bei dem die bessere Mannschaft gewinnen soll, wäre folgender Vorschlag: Es werden 32 x 16 (oder 18 oder 20) Spieler nominiert, die dann in die 32 Mannschaften gelost werden. So stünde wirklich das Spiel im Mittelpunkt. (…) .

Via Twitter und Facebook wurden Einwände gegen das Losen vorgebracht. Diese sind sicherlich nicht von der Hand zu weisen, insofern wäre ich diesbezüglich für Alternativen offen. Vielleicht besänftigt ja mein Vorschlag all jene, die nun meinen ich wolle ihnen den Spaß am Sport und Spiel nehmen. Im Gegenteil: Ich will den Spaß am Sport und Spiel, nur eben ohne die Verbindung zum „wir“ als Nationalstaat. 

120 Gedanken zu „Wir

  1. OMG! Wo war denn die Nummer „so gehen die gauchos und so gehen die deutschen“ rassistisch bzw. setzt die Argentinier herab. Die Argentinier haben das Finale der WM verloren. Da gehört ein bisschen Spott dazu. Das muss man ab können. Wie steht es dann mit „Ihr seid nur ein Karnevalsverein“ oder „Ihr könnt nach Hause fahren“ oder „Schade Argentinien (Brasilien, England, Italien) alles ist vorbei“ kann das im Stadion auch nicht mehr gesungen werden? Oder war es der Spitzname Gauchos? Verstehe ich nicht. Als 2006 die Italiener in Deutschland Weltmeister geworden sind, haben die die Nacht zum Tage gemacht und fast die Stadt zerlegt. Dabei waren auch Gesänge gegen Deutschland, und?

  2. Frau Wawzyniak,
    zufällig und am Ende des Artikels amüsant habe ich ihren Beitrag mit dem Thema „wir gelesen“.

    Leider scheinen Sie keine Ahnung von Fussball oder anderen Mannschaftssportarten zu haben! Denn die deutsche Mannschaft hat bei dieser Weltmeisterschaft keinen guten – sondern endlich einen effizienten und Teamgeschlossenen Fussball gespielt. Sie denken wohl beim Fussball geht es nur um Talent und die Einzelleistung eines jeden Spielers. In keinster Weiße! Gerade der Teamgedanke und die Tatsache alles dafür zu geben um sein Land stolz präsentieren zu können, haben bei Mannschaften wie Costa Rica oder Kolumbien bei dieser Weltmeisterschaft unerwartete Kräfte freigesetzt. Der Wir-Gedanke kann (auch wenn sich nicht alle für Fussball interessieren) eine Menge bewirken. Das Wunder von Bern hat vielen deutschen Bürgern zu dieser Zeit eine Menge Selbstvertrauen gegeben.

    Die Nationalmannschaft hat in diesem Jahr vielen Frauen und Männern eine Menge Freude in unserem Land bereitet. Wenn Sie auf Fanmeilen im Land schauen, sind viele Menschen, die eine andere Herkunft haben vor Ort und freuen sich einfach sowas miterleben zu dürfen. Das ist höhere Integration wie sie über irgendwelche politischen Konzepte erreichen werden. Zudem haben deutsche Fans in Brasilien unser Land offen und freundlich repräsentiert. Die Brasilianer haben uns zugejubelt und beim einfach nur bewundert. Durch solche hirnverbrannten Kommentare wird Deutschland immer wieder an vergangenes erinnert und das wollen Sie doch nur erreichen. Daher sollte ihr Blog eigentlich „Geschichten über gestern heißen“.

    Angenommen, wir würden ihren schwachsinnigen Vorschlag mal weiterspielen: In Mannschaft 1 spielt bei der kommenden WM zufällig durch Ihre Methode, Luis Suarez und Giorgio Chiellini zusammen. Chiellini will sich selbstverständlich – weil menschlich – an Suarez für seinen Biss in seine Schulter rächen. Das Spiel wäre schon nach einer Minute unterbrochen weil beide Spieler die Rote Karte bekommen hätten (diese Regelauslegung kennen Sie ja als Fussball-Fachfrau sicherlich). Anschließend bekommen Neymar und Zúñigas die Rote Karte usw. – Kein einziges Spiel würde zu Ende gebracht werden. Ihr Vorschlag ist sowas von lächerlich! Am besten Sie trainieren eine Mannschaft bei dieser von Ihnen politisierten WM. Sie werden sicherlich alles richtig machen!

    Außerdem können Sie froh sein, dass es ein solches Großereignis wie die Fussball-Weltmeisterschaft gibt. Sie nutzen es, um ihre merkwürdige und kleingeistige Meinung zu veröffentlichen die in dieser Form auch noch Gehör findet. Zudem instrumentalisieren Sie das Ganze, um ein Politikum über Nationalstolz und die Zustände in Brasilien zu proklamieren. Jeder Zuschauer der WM weiß über die Probleme die in Brasilien herrschen bescheid und jeder Mensch hat dies als sehr kritisch aufgenommen. Waren Sie bei dieser WM in Brasilien? Basiert Ihre Meinung auf Fakten oder haben bauen Sie auf den Wahrheitsgehalt das in der Presse geschrieben wird. Sie als Politikerin wissen sicherlich: Wenn einer eine Meinung bildet die nicht 100 % auf Fakten basiert ist ein ignoranter Idiot.

    Um auf Ihrem Niveau zu bleiben, hat die BILD-Zeitung 2005, als Joseph Ratzinger Papst wurde mit der Schlagzeile „Wir sind Papst“ ebenfalls in die gleiche Kerbe geschlagen. In diesem Zusammenhang habe ich von Ihnen keinen Blog oder ähnliches gefunden. Im übrigen siehe ICH es als problematisch an, seine kontroverse Meinung über einen Blog und nicht über irgendwelche persönlichen Bezüge zu veröffentlichen.

    Ihre ganze Argumentation ist auf Vorurteilen aufgebaut, die eigentlich nur irgendwelche (Roten)-Stammtischsitzer vertreten. Ihre Thesen bauen auf Misogynie, DDR-Verherrlichung oder der nationalsozialistischen Vergangenheit zuzuordnen sind, auf.

    Sie wollen hiermit nicht ihre politisch-heuchlerische Korrektheit veröffentlichen – sondern auf Plattform eines sportlichen Großereignisses sich Gehör verschaffen und erreichen, dass es gleichgesinnte gibt die Ihnen zustimmen. Seien es 50, 670 oder gar 5000 Anhänger die Sie damit erreichen, werden Sie immer in der Minderheit sein. Sie werden mit solchen Gedankenzügen nichts erreichen, da Sie immer Einzelgänger in Ihrem Leben sein werden. Sie tun mir regelrecht Leid, dass Sie ein solches Gefühl nicht und niemals kennen werden. Wie es die vergangenen Tage zeigt, gehören Sie leider zu einer Minderheit – aber Sie scheinen ja ganz zufrieden damit zu sein.

    p.s.: Seien Sie froh dass Sie – wie auch immer – es in die Politik geschafft haben. In der freien Wirtschaft würde ein Charakter, wie Sie einer haben, nicht lange überleben.

  3. Hallo Halina,
    „die nummer “so gehen gauchos und so gehen deutsche” hatte etwas von die argentinier sind minderwertig“
    Kicher.
    Gauchos ist kein Schimpfwort. Und das „So gehen…“-Lied hatten z.B. 2003 auch die Weltmeister-Frauen über die schwedischen Finalgegnerinnen intoniert. Ein harmloses Spottlied, so wie „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“.
    Aber der PC-Wächterrat macht wieder das, was er am besten kann: Er nimmt übel…

  4. Ich spreche davon, dass WIR Weltmeister gworden sind, weil es die Spieler und Verantworlichen des DFB und der Nationalmannschaft auch machen.
    Ohne Fans, ohne das Volk, ohne die Unterstützung im Nacken kann das keine Mannschaft schaffen!

    Und ich sage, dass ich stolzer Deutscher bin.
    Sehr stolzer Deutscher!

    Was im WK2 und auch vorher geschah, ist geschehen, hat aber nicht viel mit mir zu tun. Ich verleugne es nicht, ich heiße es nicht gut, ich will verhindern – mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln – dass so etwas noch einmal geschieht.

    ABER: Ich bin Teil eines mittlerweile wieder großartigen Staates und v.a. Volkes und sehr stolz darauf!

    Ich habe weder etwas für linkspopulistische (wozu dieser Blogeintrag ohne Zweifel zählt) noch für rechtspopulistische Inhalte übrig, gar noch weniger für irgendeine Form von Extremismus in irgendeine der beiden Richtungen.

  5. @stefan,

    mir wäre es lieber gewesen, sie hätten von gaucho spielern gesprochen, das hätte es etwas besser gemacht. der unterschied zu den von dir beschriebenen sprüchen ist, dass entweder der verein/die spieler gemeint sind oder eben nach hause fahren. was da aufgeführt wurde, war dass der gaucho gebückt läuft, während der deutsche mit herausgedrückter brust. da war es wieder, das erheben über andere. leider.

  6. @ralf,

    ihrem ersten absatz stimme ich voll zu. das schöne am mannschaftssport ist gerade der teamgedanke, das sich aufeinander verlassen können/müssen. und sie haben recht, die dfb-mannschaft hat den titel verdient gewonnen. insoweit besteht also keine differenz.

    wo mein problem beginnt, das machen sie mit ihrem verweis auf bern deutlich. da wo es um selbstvertauen/stolz in/auf einen nationalstaat geht. wer schönen fussball spielt -um mal in dem beispiel zu bleiben- der soll menschen begeistern damit, der soll gewinnen und sympathien haben. mit der mannschaft als mannschaft, nicht mi einem nationalstaat.

    über die zustände in brasilien habe ich gar nicht geschrieben, obwohl das einen eigenen beitrag wert wäre. dann aber nicht nur brasilien, sondern die kommerzialisierung von sportereignissen generell und die folgen sportlicher großereignisse für die menschen.

    im übrigen erwarte ich von profis, dass sie zusammenspielen, egal was vorher passiert ist. ist ihr job und muss ich in der politik schließlich auch ;-).

    einen hinweis gestatten sie mir noch: 2005 gab es diesen blog noch nicht & wenn sie mögen durchstöbern sie den blog noch einmal. dann werden sie sehen ddr-verherrlichung gibt es nicht und ns-zeit verherrlichung auch nicht.

  7. @horuke,

    ich verstehe nicht, wie mensch stolz auf ein land sein kann. ich kann nur stolz sein auf etwas, was ich selbst geschafft habe. aber das unterscheidet uns dann halt.

  8. @linksman,

    wir kennen uns jetzt so lange, dass mich deine unbekümmertheit in dieser sache nicht mehr wundert. du hattest ja noch nie ein problem mit ein wenig nationalismus. da es mir gerade über den weg lief, nicht nur ich scheine ein problem damit zu haben http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik-empfang-der-weltmeister-so-gehen-gauchos-13047240.html über gauchos habe ich mich übrigens nicht aufgeregt, sondern über die darstellung. bloß weil schon mal 2003 unsinn gemacht wurde, muss es ja nicht wiederholt werden 🙂 aber solange du noch genug zeit hast den blog.wawzyniak-wächter zu spielen, bin ich beruhigt. wenn du dich aufregst, habe ich alles richtig gemacht :-). also schön weiter kommentare schreiben, damit ich nicht vom weg abkomme 🙂

  9. Ob die Kanzlerin und der Präsi in Rio dabei waren, ist mir aber auch…
    Könnt ihr Linke nicht wenigstens einmal einfach den Mund halten, statt einmal mehr den übellaunigen Miesepeter zu geben? Die Mannschaft hat uns viel Spaß gemacht, aber eben auch weltweit, sie wird deshalb sogar im Mutterland des Fußballs hoch gelobt. Die großen Zeitungen in England und der größte Teil der Blogger überschlagen sich fast vor Begeisterung. Auch in franz. Zeitungen wird Die Nationalmannschaft gefeiert, ob ihrer Art Fußball zu spielen.
    Noch eines, vor ziemlich genau 100 Jahren wurden dort Menschen in den Krieg verabschiedet, wo heute morgen Hunderttausende die DFB- Mannschaft empfingen, dies kann man doch nur begrüßen. Was zum Teufel, ist daran schlecht, dass Hunderttausende heute morgen die DFB-Mannschaft gefeiert haben? Friedlich und in bester Laune.

  10. @thomas,

    nirgendwo findest du eine kritik an der dfb-elf oder das ihr spiel kein spaß gemacht hat. es ging mir um das „wir“. und was das entspannt feiern angeht, ich schrieb es an anderer stelle schon, „die gauchos gehen so und die deutschen gehen so“ nummer war mindestens überflüssig.

  11. @Horuke
    Ich bin keineswegs der Meinung, dass der deutsche Staat großartig ist, da fehlt doch noch eine ganze Menge. Aber vielleicht sind Ihre Ansprüche einfach nur nicht hoch genug.
    Und bezüglich Volk: Es gibt in jedem Volk solche und solche. Im deutschen Volk genauso wie in anderen Völkern.

    Kurz zum Fußball: Mit der ’nötigen Unterstützung durch Fans‘, da irren Sie sich auch gewaltig. Wenn etwas wirklich besonders ist an der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Vergleich zu wirklich allen anderen Nationalteams, dann ist es ihre enorme Stärke in Spielen gegen die Gastgeber der großen Turniere. Die einzige Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen einen Gastgeber in den letzten 60 Jahren war das Finale 1966 mit dem Wembley-Tor.
    Das 7:1 gegen Brasilien stzt dieser Serie nur die Krone auf. Die deutsche Nationalmannschaft ist also regelmäßig seit vielen Jahren dann besonders stark, wenn sie nahezu alle gegen sich hat. Die deutsche Nationalmannschaft braucht offenbar im Vergleich zu anderen fast gar keine ‚Unterstützung‘. Wußten Sie das überhaupt?

  12. Korrektur: Die einzige Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen einen Gastgeber in den letzten 50 Jahren (nicht 60) war das Finale 1966 mit dem Wembley-Tor.
    (1958 verlor Deutschland ein Skandalspiel gegen Schweden).
    In den letzten Jahrzehnten eliminierte Deutschland bei Herren-Fußball-WMs sehr oft den Gastgeber.

  13. Halina, ich bleibe dabei, dass von Seiten der Linken der Miesepeter gegeben wird, auch von dir. „Gauchos“ ist ein lange und gut eingeführter Begriff für die argentinischen Fußballer, der auch im Lande selbst verwandt wird. Dieser Begriff ist nicht negativ gemeint, warum auch? Ist ein harter Job. Und kann zu Veränderung in der Körperbewegung führen, auch das ist schon länger bekannt, gilt auch für Cowboys.
    Überhaupt kann man/frau doch nicht jede der unzähligen Äußerungen, die nach Spielende gemacht worden sind, auf die Goldwaage legen. Die befinden sich z.Zt. im emotionalen Ausnahmezustand.
    Du bist in einem Land geboren worden, für das seine Sportler „Diplomaten im Trainingsanzug waren“, so die einst übliche Floskel der Partei.
    Als Die Mannschaft 2007 in England spielte, hing im Wembleystadion ein langes Spruchband, indem sich die englischen Fußballfans bei Deutschland für die erlebte Gastfreundschaft während der WM O6 bedankten. Damit waren WIR, die Bürger dieses Landes gemeint.

  14. @thomas,

    wiederholung: an dem wort gauchos hänge ich mich gar nicht auf. das ist nicht der grund meiner kritik. meine kritik ist das die aktion besagte „die“ laufen so (gebückt) und „wir“ so (aufrecht). mal abgesehen davon, dass sich größe auch im umgang mit siegen zeigt, ist das latent rassistisch. die spieler befinden sich -da hadt du recht- zur zeit im emotionalen ausnahmezustand. ich nehme ihnen sogar ab, dass sie das gar nicht böse oder gar rassistisch gemeint haben. aber das macht es nicht besser und mensch muss in meinen augen sowas ansprechen um zu sensibilisieren.

  15. mein gott halina, sie laufen nicht gebückt weil es argentinier oder meinetwegen gauchos sind, sondern weil sie das endspiel verloren haben. wer messi beobachtet hat kann das gebüückt laufen bestätigen! man kanns auch heftig übertreiben!

  16. liebe klaudia,

    sie hätten recht, wenn von gaucho spielern die rede gewesen wäre. war aber nicht. und wie ich schrieb, zum sport gehört eben auch größe im siegen. die hatten einige heute nicht. nicht in böser absicht, sicherlich, aber sie hatten sie nicht. wenn jemand auf dem boden liegt, helfe ich u d mache mich nicht noch lustig. und ja, ich würde vielleicht drüber nachdenken, wenn es mir al,ein oder nur meiner angeblichen oder tatsächlichen bezugsgruppe aufgefallen wäre. ist es aber nicht, es ist mehreren journalisten aufgefallen und sie haben es aufgeschrieben.

    aber auch für sie gilt, was ich schon linksman schrieb: solange sie nicht mit mir einverstanden sind muss ich alles richtig gemacht haben :-). also bitte fleißig weiter kommentieren!

  17. korinthenkackerei für die du bekannt bist. du hattest dich ja auch am wörtchen „und“ aufgehängt und damit deine ablehnung des parteiprogramms fest gemacht.

    vieles an diesem rummel ist kritiierbar und auch an unserem familienfahrzeug war keine flagge, weder eine deutsche noch eine britische, aber deine „argumente“ halina, sind wie so oft einfach nur noch dämlich zu nennen. insofern habe ich gerne eine andere meinung als du. wenn du mich allerdings aufforderst hier zu antworten, dann hör auf zu zensieren!
    aber diese größe hast du denn nicht.

  18. @klaudia,

    ich finde es toll, dass ihr auto keine flagge hatte. wenn sie nun aber sagen, es gäbe einiges zu kritisieren an diesem rummmel, dann könnten wir in dieser kritik sogar gemeinsamkeiten finden. vielleicht stehen die gemeinsamkeiten nicht so explizit im beitrag (ich schrieb schließlich nur von „kommerzialisierung“ ohne das korinthenkackerei-mäßig zu untersetzen), aber ich bin sicher die gibt es :-). und wenn meine argumente im blogbeitrag dämlich sind, dann widerlegen sie die doch einfach, setzen sie sich mit ihnen auseinander. aber dabei immer schön am ausgangsbeitrag bleiben, die regeln hier kennen sie ja. und wenn sie die einhalten gibt es auch null probleme mit dem freischalten:-). wünsche eine angenehme nachtruhe.

  19. Dem Beitrag von kl um 23:54 ist nichts hinzuzufügen.
    Halina versucht verzweifelt Rassismus in etwas hineinzuinterpretieren, was ein zwangloser Spottvers ist. Und angesichts der sonntäglichen Finalpaarung ist jedem/jeder klar, dass es um die Gaucho-SPIELER ging, nicht um die Bevölkerung.
    Dass eine linke MdB dann noch hysterisch mit der FAZ herumfuchtelt, erzeugt mein Mitleid.

  20. @linksman,

    meinem letzten kommentar zu ihrem kommentar und dem was ich frau klaudia um 0:03 uhr schrieb, ist im hinblick auf rassismus beim gaucho-tanz nichts hinzuzufügen :-).
    naja, außer das frau klaudia die regeln missachtet und dann mimimi wegen zensur macht.
    der verlinkte artikel ist ja nur einer von einigen. ich hätte auch auf tagesspiegel oder spiegel online verlinken können. die hatten auch so ihre probleme mit dem „gaucho“-tanz. sie sehen das unproblematisch, okay. wie ich schrieb, wundert mich das nicht.
    und nachdem ich nun noch einmal alle kommentare gelesen habe, zum „wir“, also dem eigentlichen blogbeitrag, gibt es von ihnen keine position. wie wäre es mal mit argumenten diesbezüglich, denn das sehen sie ja bestimmt auch anders.

  21. Ironie an
    Dieser Tanz war eine Sozialkritik am argentinischen Gesundheitssystem und an der prekären Beschäftigungssituation der argentinischen Rinderhirten . Wie den meisten bekannt sein dürfte liegt die Wirtschaft Argentiniens am Boden. Es gibt auch eklatante Mängel im Gesundheitssystem. Auf die wollte die Nationalelf aufmerksam machen. Der gebückte Gaucho (=Rinderhirte in der Pampa) symbolisiert den ausgebeuteten Proletarier der für die billige Fleischproduktion die in die westliche 1. Welt exportiert wird, von den internationalen Fleischkonzernen ausgebeutet wird. Proletarier aller Länder vereinigt euch, die Internationale erkämpft das Menschenrecht
    Ironie aus
    Man kann aus Fußball so viel machen. Ich bin so froh das Zeitungen soviele Berufsgutmenschen beschäftigen die mir Proleten (ich fands toll; und wer nicht hüpft der ist ein Argentinier/Gaucho; ihr seid nur ein Fleischlieferant) schreiben was ich gut finden darf. Am Ende wird mir noch erzählt was ich bei der nächsten Bundestagswahl wählen soll.

  22. Vielleicht noch ein kleines Beispiel aus der Zeit als die Welt noch kalt und Deutschland 2geteilt war. Als sich im Sommer 55 eine leichte Annäherung zwischen der SU und der BRD abzeichnete, wurde die DFB-Elf nach Moskau eingeladen. Die Sowjets wollten sehen, wie ihre Leute auf den alt/neuen Feind BRD/Deutschland reagierten, für die deutschen Fußballer war völlig klar, so hat es jedenfalls Fritz Walter beschrieben, dass dieses Spiel mehr als nur ein Spiel war, dass sie zumindest die BRD als Botschafter vertraten. Experiment geglückt, die Spieler der „westdeutschen Bundesrepublik“ wurden vom russischen Publikum wohlwollend und freundlich begrüßt, die Tür für Adenauer war geöffnet.
    Es ist nun mal so, dass Die Nationalmannschaft im Ausland für unser Land steht, im Guten wie im Schlechten. Uns Älteren stehen noch immer die unsäglichen Auftritte in Argentinien und Spanien vor Augen. Auch deshalb sind Jogis Spieler ein Glücksfall für unsere Republik. Sie und die Fans, es ist hier schon gesagt worden, standen in Brasilien für ein offenes und freundliches Land. Ob das immer so ist, ist eine andere Frage.
    Mich hat schon 2006 die Kritik aus dem linken Schmollwinkel am Sommermärchen gestört, dieses Suchen nach dem Haar in der Suppe. Die BRD/Deutschland ist seit München72 als Gastgeber großer Sportereignisse auch wegen der Fairness seines Publikums immer wieder von den ausländischen Teilnehmern und deren Anhängern gelobt worden. Ich finde das gut.
    @Yannick FORZA SGE

  23. Die Frage, ob mit „Gauchos“ die konkreten Spieler der argentinischen Fußballmannschaft oder der Argentinier im allgemeinen gemeint waren, finde ich eher zweitrangig. Unsportlich war dieser Auftritt der deutschen Spieler in jedem Fall. Ich glaube auch nicht, dass diejenigen, die hier im Blog so lustig kommentieren, dass so etwas völlig normal sei, sich hierbei auf das reale Leben in Sportvereinen berufen können. Ich habe in unterschiedlichen Vereinen in unterschiedlichen Sportarten auf unterschiedlichem Niveau in Deutschland und international über viele Jahre Mannschaftssport betrieben; dabei habe ich als Spieler, Schiedsrichter und Zuschauer leichte Siege, schwere Niederlagen, hart umkämpfte Pokalspiele und lockere Freundschaftsturniere erlebt – dass eine siegreiche Mannschaft auch mal zu laut jubelt, kenne ich, aber dass sie die unterlegene Mannschaft verhöhnt, habe ich noch nie erlebt. Nicht von Spielern.

    Bei Fans ist das etwas anderes. Und nach meinem Eindruck haben die deutschen Spieler, die nach dem Sieg gegen Brasilien sehr authentisch großen Sportsgeist gezeigt haben, mit der schrägen Gaucho-Showeinlage auf der Berliner Fanmeile schlicht versucht, ihren Fans in deren kultureller „Sprache“ eine kleine Freude zu machen. Das war aus meiner Sicht nett gemeint aber in dieser Form im Ergebnis völlig unnötig und gleich in mehrfacher Hinsicht peinlich. Immerhin hat es bei einigen Lesern dieses Blogs den richtigen Nerv getroffen. Das lässt ja auch tief blicken.

  24. @ Raju
    Sie wurden nicht verhöhnt, sondern gefrotzelt. Und das machen sogar die Spieler. Bayern mit Dortmunder, Dortmunder mit Schalker, Club mit Bayern Dann ist schon komisch, warum sich für Herrn Großkreutz niemand eintritt. Der Gesang „Großkreutz rück den Döner raus“ fällt in die gleiche Kategorie. Aber anscheinend sind die Rechte/Gefühle von Herrn Großkreutz weniger wert als die der Argentinier. Also frage ich wer setzt hier die Argentinier zurück. Wenn es innerhalb der Mannschaft passiert ist es okay, aber wenn andere Beteiligte sind nicht. Wenn schon so hohe moralische Ansprüche erhoben werden, dann bitte an alle.

  25. halina,
    du erblödest dich einen FRANK LÜBBERDING in die diskussion einzubringen, die entgegnung darauf lehnst du aber unter dem hinwweis ab, es würde vom thema abgewichen? wenig souverän! so kann man jegliche zensur rechtfertigen. aber es geht dir ja auch nicht um offenheit und um fairness schon gar nicht.

  26. @stefan,

    das mit großkreutz ist mir auch aufgefallen, ich konnte es nur nicht so richtig einordnen. deshalb habe ich lieber gar nichts dazu gesagt 🙂

    und ja, ich finde es einen elementaren unterschied ob untereinander oder über (abwesende) dritte gefrotzelt wird. und es ist auch ein unterschied -in meinen augen- ob nach einer niederlage über den unterlegenen gefrotzelt wird oder nicht. dazu kommt noch, dass es ein unterschied macht ob fans frotzeln oder sportler.

    was mir mittlerweile etwas in der debatte hier wegrutscht ist der fakt, dass es mir ja nicht um das „wir“ im verein(ssport) ging, sondern um das „wir“ in bezug auf nationalstaaten bei sportereignissen. ein „wir“ in bezug auf einen verein finde ich völlig in ordnung. ich finde auch, mensch kann sich über den sieg der dfb-mannschaft freuen. warum es aber ein „wir“ in bezug auf diese mannschaft gibt, sogar ein „wir sind weltmeister“ das verstehe ich nicht, das habe ich kritisiert. so einie kommentare (um nicht beschimpfungen zu sagen) hier, auf twitter und facebook scheinen mir deutlich zu machen, dass es einigen gar nicht um fussball oder sport geht, sondern um ihr „wir“ bezogen auf nationalstaat und staatsangehörigkeit. das soll ihnen bitte von niemandem schlecht geredet werden. und wer es doch tut, über den kann mensch dann auch gülle ausschütten. da wird mensch dann zum viehzeug oder soll woandershin gehen. ich finde ja, sowas sagt mehr über dieses kommentatoren/innen aus als ihnen lieb sein kann. und nein, sie haben nicht so argumentiert, deswegen diskutieren wir ja noch miteinander 🙂

  27. Interessant ist, dass der angebliche „Skandal“ im TV gar nicht skandalisiert wurde, sondern nur von geltungsbedürftigen Printjournalisten mit etwas zu viel Tagesfreizeit.
    Die machen Mimimi, weil aus ihrer Weltsicht die Falschen gewonnen haben.

  28. @ Halina

    Mal wieder bin ich anderer Meinung als Sie 🙂
    Frotzeleien gehören meiner Meinung nach dazu. Egal ob anwesend oder abwesend, Sieg oder Niederlage. Für mich macht es keinen Unterschied ob vom Sportler selbst oder von den Fans. Es ist eher eine Frage des Zeitpunkts. Im Moment des Triumphes, ganz klar nein, aber mit einigem Abstand ja. Ich durfte mir von meinem italienischen Bekannten auch immer anhören dass sie seit 2006 4 Sterne haben und wir nur 3. Meine griechische Bekannte frotzelt auch über den deutschen Fleiß. Sie meint wir sollten alles etwas entspannter sehen. Ich sehe das ganz entspannt. Vielleicht liegt es daran, dass ich aus Bayern kommen. Schwaben gegen Franken, Franken gegen Oberbayern und alle gegen die Oberpfälzer. Teilweise geht es sogar in den Dörfern z. B. unteres Dorf gegen oberes Dorf. Ich sag Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Diese Fotzeleien treiben einen aber auch an. Wenn jetzt im September beim Länderspiel die Argentinier uns schlagen, so what.

    Sie haben recht, Ihr ursprünglicher Kritikpunkt (den Sie im Tweet sehr stark zusammengefaßt haben) geht total verloren.

    Zum Verständnis WIR im Sinne Nationalstaat/Staatsbürgerschaft. Ich glaube den meisten ist klar, dass sie nicht persönlich Weltmeister geworden sind. Das sind nach wie vor die Spieler, aber meiner Meinung nach sind wir alle Weltmeister, zumindest wenn wir Fans der Nationalmannschaft sind. Im Verein ist es ja auch so, dass von wir gesprochen wird. Wir sind Deutscher Meister, Champions League Sieger (hoffentlich diese Saison wieder, Super Bayern). Bei der Nationalmannschaft ist das eher ein Zwitter-Ding. Sie ist einerseits sportlich die Zusammenstellung der besten Fußballspieler eines Landes, andererseits gleichzeitig der Repräsentant eines Landes. Die staatliche Organisationsform ist momentan der Nationalstaat. Es gibt aber ja auch Kreisauswahlen, Länderauswahlen usw. also die Zusammenstellung der besten Fußballspieler einer Organisationsform (ob politisch oder verbandsmäßig, meistens gleich). Daher verstehe ich es als Selbstverständlichkeit die deutsche Nationalmannschaft zu unterstützen. Genauso mit den deutschen olympischen Teilnehmern oder der Weltmeisterschaft im Häkeln. Wer für Deutschland antritt, tritt als Stellvertreter für sein Land also für mich an. Daher verdient er meine Unterstützung. Ob mich persönlich das Schnellhäkeln interessiert ist eine andere Sache. Gewinnt er oder verliert er, gilt das auch für mich.

    Das oben beschriebene ist einfach eine Einstellungssache. Die Identifikation mit dem Land, dessen Pass ich besitze. Deutlich an den in Deutschland lebenden Italienern, Franzosen, Kroaten, Serben usw. zu sehen. Grundsätzlich für das Geburtsland bzw. das Land ihres Passes oder ihrer Herkunft und dann erst für das Land in dem Sie leben. Die gehen damit viel unverkrampfter um.

    Sie wollen sicherlich wissen, warum ich Stolz empfinde Deutscher zu sein, oder warum ich von WIR spreche. Zum Teil sicherlich anerzogen. Zum Teil die Sozialisation in der Umgebung. Sie kennen sicherlich das bayerische Mantra: Mia san Mia. Außerdem habe ich mich intensiv mit der dt./bayerischen/fränkischen Geschichte auseinandergesetzt und empfinde daher Stolz in dieser langen Ahnenreihe zu stehen und aus meinem Leben das Beste zu machen.

    Aber Stolz ist nun mal ein Gefühl. Es kann keinem verordnet werden. Ihre Einstellung zum Thema Nationalstaat kenne ich. Ich muss sie akzeptieren, kann ihre Beweggründe nachvollziehen, möchte sie aber nicht tolerieren. Dafür diskutiere ich viel zu gerne 🙂

    Zu den Kommentaren kann ich nur sagen, dass ich Ihnen recht gebe, dass manche Kommentare für den Verfasser sprechen. Das ist aber die fehlende Streitkultur die ich in einem Kommentar vorher schon angemahnt habe.

    Seit 2006 habe ich das Gefühl, solche Events wie WM oder EM werden nur als Grund zum Feiern genommen. Es steht nicht der Sport im Vordergrund, sondern das Event. Zum Teil schuld der FIFA. Der kann man so ziemlich alles vorwerfen, aber nicht dass sie das Geschäft Fußball erfolgreich verkauft. Meine erste WM war 1990 als 10jähriger, meine erste EM 1988 als 8jähriger. Seitdem ist Fußball toll.

    Und zum WIR. Ich glaube viele kopieren einfach den Patriotismus/Schlandiismus/Nationalismus (egal wie man es nennen mag) anderer Nationen. Ich verallgemeinere: Der Deutsche an sich hat ja ein gestörtes Verhalten zu seiner Nation. Einerseits in Sack und Asche gehüllt aufgrund der schwarzen Jahre von 1933 bis 1945. Andrerseits wäre er genauso patriotisch wie die Amerikaner, Briten, Franzosen, Spanier, Italiener, sogar die Österreicher. Und bei solchen Events bricht sich das Bahn. Mit allen Vor- und Nachteilen. Ich selbst habe eine negative Schlandiismus Erfahrung gemacht. 2006 Nürnberg, Viertelfinale gg. Argentinien. Nationalhymne wird gesungen, neben mir zwei etwas korpulente Damen Anfang zwanzig die dann meinen die erste Strophe des Deutschlandliedes singen zu müssen, weil ja das die richtige Hymne ist und der Ort es ja hergibt (ehemaliges Reichsparteitagsgelände). Da sag ich O Herr schmeiß Hirn vom Himmel. Die wissen es nicht besser. So, Deutschland gewinnt im Elfmeterschießen. Beim Fanstand bekomme ich eine Argentinien-Mütze geschenkt, war ja nix mehr wert. Setz die auf und werde darauf von mind. 5 jungen Frauen angesprochen: Warum ich denn die Mütze jetzt aufhab, Deutschlandtrikot und Argentinien-Mütze geht gar nicht. Ich sage mal das ist dem jugendlichen Leichtsinn und dem Alkohol geschuldet. Das hat auch meiner Meinung nach nichts mit Patriotismus oder dem Gauchogate, für mich Fußballkultur, zu tun. Das ist nur dumm. Und eine Biene macht noch keinen Sommer.

    Zum Schluss eines sehr, sehr, sehr, sehr langen Kommentares möchte ich nochmals auf die übrigen Kommentare eingehen. Ihre Mitgliedschaft in der Links-Partei und einhergehend damit, dass patriotismuskritische Stimmen eher dem linken politischen Lager (ich weiß ich weiß sie sehen sich nicht als links an) zugeordnet werden, löst bei manchen Menschen (manchmal auch bei mir) so einen „Och nö nicht schon wieder diese Miesepeter“-Effekt aus. Der gleiche Effekt wie beim Veggie-Day-Versuch der Grünen. Die meisten Menschen mögen keinen erhobenen Zeigefinger.

    Und ich entschuldige mich jetzt bereits dafür, der der/die KommentarIN nicht politisch korrekt mit er/sie geschrieben wurde. Auch nicht mit man/sie. 🙂

  29. @stefan,

    danke für dn kommentar und die sachliche diskussion. an einigen punkten sind wir uns einig, zum beispiel event-kritik, an anderen nicht (einstellung zu nationalstaat). aber die differenz können wir ja stehen lassen. danke auch für die einblicke in die bayrische welt, da bin ich etwas schlauer geworden :-). nur eine korrektur am rande: ich verstehe mich tatsächlich als links :-).

  30. zitat: „ich verstehe mich tatsächlich als links :-).“

    ja mit dem selbstverständnis ist das so eine sache.

  31. Dieser Kommentar spricht mir aus der Seele:

    http://www.mobilegeeks.de/gaucho-affaere/

    Und ignorant wie Sie sind, werden Sie auch hier wieder was zu motzen haben. Aber lesen Sie dann mal den Kommentar darunter:

    matu:
    „Ich gratuliere die Deutsche Mannschaft. Ich bin Argentinier, wohne in Deutschland seit ein paar Jahre und ich finde es nicht schlimm, die Deutsche Jungs wollen nur feiern. Wir die Gauchos sind ein bisschen traurig natürlich, aber ich finde es gar nicht rassistisch oder offensiv. LG.“

    Alle die hier ebenfalls der Meinung von dem Kommentator und in dem Fall auch zu 100 % von mir sind: Frau Wawzyniak wird es niemals kapieren. Sie wird immer alles in den Dreck ziehen wollen und lebt aufgrund ihre Verweise leider in der Vergangenheit. Sie tun mir immer mehr leid…

  32. @ralf,

    diesen kommentar habe ich heute -kurz nachdem ich die diversen links in der einen antwort verpackt hatte- gelesen. ich teile ihn nicht, nehme aber durchaus zur kenntnis, dass die gaucho-tanz-aktion durchaus unterschiedlich gesehen wird. das ist auch völlig in ordnung. ich empfand sie halt als störend, sympathie zerstörend und rassistisch. wobei ich zu letzterem noch einmal sage, ich unterstelle hier keinem absicht, es wurde lediglich übersehen, dass es auch so wirken konnte.

    der blogbeitrag selber, hier kann ich mich nur wiederholen, bezieht sich aber auf das „wir“ jenseits von vereinssport. auch hier gibt es selbatverständlich unterschiedliche positionen. die akzeptiere ich. ich diskutiere aber eben auch meine und eine andere position, solange es ohne beschimpfungen abgeht.

  33. @ralf

    nachdem ich in einer anderen antwort diverse links gepostet hatte, habe ich auch diesen gesehen. ich finde ihn okay als eine andere sichtweise, meine ist es nicht. ich finde eben es ist ein unterschied ob spieler die an einem tunier beteiligt waren das aufführen oder fans (d.h. jetzt nicht das ich es bei fans toll finde). ich unterstelle keinem der beteiligten absicht, schon gar keine rassistische, ich denke nur es wurde übersehen, dass es rassistisch gedeutet werden könnte. und ich finde diese aktion hat viel sympathien zerstört, die durchaus auch ich für die spieler hatte. der ausgangsbeitrag bezog sich ja auf die frage nach dem „wir“ jenseits des vereinssports.

    da haben wir vermutlich unterschiedliche positionen. aber ich höre mir da gern argumente an und diskutiere darüber, solange es keine beschimpfungen sind. mein eindruck im hinblick auf einige kommentare hier, bei twitter und facebook allerdings ist, einigen geht es gar nicht um fussball odef spaß, sondern darum dass ihnen niemand ihr „wir“ in bezug auf den nationalstaat wegnimmt.

  34. Wenn nun aber sogar schon ein Argentinier sagt, dass es absolut nicht rassistisch ist, dann liegen Sie einfach falsch. Sie haben jetzt die Chance Größe zu zeigen und auch mal zugeben dass Sie in dieser Hinsicht einfach daneben liegen.

    Anonsten bleibe ich nämlich bei der Meinung, dass Sie einfach nur aufhetzen wollen und zwar immer auf die selbe Weiße: Auf Vorurteilen eine Meinung bilden

  35. @ralf

    die argentinier gibt es doch nicht. sicherlich gibt es menschen aus argentinien, wie die von ihnen zitierte person, die es nicht rassistisch empfindet. andere menschen aus argentinien empfinden es aber vielleicht rassistisch. ich will auch gar nicht sagen, dass es rassistisch war, wenn ich das irgendwo gesagt haben sollte war es voreilig, sondern das es so ausgelegt werden kann.
    es war in jedem fall unsportlich und mit wenig größe im sieg. wen ich aufhetzen will verstehe ich nicht so recht, aber vielleicht meinten sie das ich die mich beschimpfenden kommentare provozieren wollte ;-).

    aber noch mal zum ausgangsbeitrag zurück, der ja vor der gaucho-tanz-aktion geschrieben wurde. um den ging und geht es mir eigentlich. über den würde ich gern kulturvoll mit argumenten streiten.

  36. tja wenn man nicht mehr weiß was man schreibt und meint.

    zitat Wawzyniak: 16. Juli 2014 at 18:56 „ich empfand sie halt als störend, sympathie zerstörend und rassistisch.“

    da hilft dann auch kein lamentieren!

  37. @klaudia,

    danke für ihre recherche :-). allerdings schrieb ich in dem von ihnen herausgesuchten beitrag, dass ich es als rassistisch empfunden habe, nicht das es rassistisch war. hätte ich geschrieben, es war rassistisch dann bleibe ich dabei, es war voreilig.

    aber auch hier gilt, was ich gerade @ralf schrieb, der ausgangsbeitrag beschäftigt sich mit etwas anderem. zum gaucho-tanz und seiner bewertung ist nun meines erachtens alles gesagt und ausgetauscht. die einen denken so und die anderen so. der gaucho-tanz hat ja nur bedingt mit dem ausgangsbeitrag zu tun.

    vor diesem hintergrund wäre es einfach schön, wenn jetzt wieder über den ausgangsbeitrag debattiert werden könnte. danke an alle, die sich daran halten.

  38. @linksman,

    danke für diesen link, der mich zum lachen gebracht hat. ich liebe diese art von humor :-). nur mit untersuchungsausschüssen habe ich es nicht so.

    trotz der mir durch den link bereiteten freude auch hier die bitte, zum im ausgangsbeitrag aufgeworfenen punkt die debatte weiterzuführen.

  39. oh man, diese haarspalterei immer. du kannst immer nur schreiben was du empfindest. dir dürfte schwerfallen zu schreiben was andere empfinden. aber so kennen wir dich! uneinsichtig wie ein kleines kind, partout kontra und nicht kritikfähig. deshalb hast du in der „Linken“ auch keine zukunft mehr. zumindest keine große.

  40. liebe klaudia,

    ihr kommentar entspricht nicht den regeln, aber bevor es wieder mimimi gibt, wird er freigeschaltet. ein letztes mal. entweder spielregeln -sind nachlesbar, es muss um den blogbeitrag gehen- oder eben keine freischaltung. ist ja nicht so schwer einzuhalten.

    im übrigen kommt es eben auf jedes wort an, manche überlegen nämlich vor dem schreiben, was sie wie formulieren.

  41. „Es gibt welche, die sagen, dass Fußball eine Sache auf Leben und Tod sei. Ich teile diese Einstellung nicht. Ich kann diesen Leuten sagen, dass es sehr viel ernster ist.“ Bill Shankly, langjähriger Teammanager beim Liverpool FC.
    „Lieber in Frankfurt sterben als in Oxxenbach leben“, „Kniet nieder ihr Bauern, die Eintracht (fallweise auch die Bayern, der BVB, Schalke, der
    HSV…) ist in der Stadt.“ „Das Schönste an Mainz ist die Autobahn nach Frankfurt.“ usw usf. Der Fußball bewegt wie kaum ein anderer Sport die Menschen weltweit.
    „Those eigth Teams.. .were playing themselves into history. They were taking part in the very first FA-Cup matches of all.
    The balls that were sent rolling across those muddy fields when those matches were kicked off, have long since disappeared, but the passions, emotions and frenzies (gauchogang?) that were first set in motion on that distant viktorian afternoon (11.11. 1871) remain as strong as ever,“( Mike Collet The FA-Cup).
    Halina, du hast dich verrannt.

  42. Jeder sieht es hier doch ganz deutlich. Der Frau Wawzyniak gehen so langsam die Argumente aus. Wenn ich es genau nehmen würde, könnte ich mich genauso diskriminiert fühlen dass Frau Wawzyniak mich hier die ganze Zeit duzt. Aber so kleinlich und pingelig bin ich zum Glück nicht und auf das Niveau von Ihr werde ich mich nicht begeben.

    Reden Sie mal mit Menschen auf der Straße entweder über Ihr angesprochendes „Wir“ Thema oder die Gaucho-Tanz-Debatte. Sie werden sehen dass Sie total an der Realität vorbeileben.

    Ihre „wir“ Debatte ist sowas von lächerlich. Jeder in meinem Bekanntenkreis dem ich es in den letzten Tagen weitererzähl habe (aus allen Bevölkerungs- und Kulturschichten – da sind auch Menschen mit keinen deutschen Wurzeln dabei – jaja) finden es sogar befremdlich. Jeder von diesen Menschen hat sich über den Sieg von unserer Nationalmannschaft gefreut, auch wenn sich nicht jeder für Fussball interessiert. So funktioniert Integration! Das ist mehr was Sie hier mit ihren schwachsinnigen Ideen hervorbringen.

    Was erwarten Sie für eine Reaktion außer Beschimpfungen und Beleidigungen wenn man so einen Stumpfsinn zusammenschreibt.

  43. @thomas,

    inwiefern? der blogbeitrag thematisiert das „wir“ in bezug auf nationalstaaten und das denken in stastsbürgerschaftskategorien. der fussball -jenseits des vereinsfussballs- diente nur zur verdeutlichung/folie.

    was du zitierst sind m.e. fangesänge. finde ich nicht schön, gehört aber wohl zum fussball. die werden gesungen, ob niederlage oder sieg. ich selbst habe die gaucho-tanz-nummer in kommentaren hier und anderswo erwähnt, also reagiert. agiert habe ich dazu gar nicht. und wenn ich die presse richtig verfolgt habe ist das -jenseits des empfindens einiger als rassistisch- nicht wirklich gut angekommen. vielleicht können wir uns ja darauf verständigen, dass dies keine größe im sieg war?

    im übrigen glaube ich das fussball 1871 etwas anderes war als 2014. ist wie mit olympischen spielen. nur dort sieht mensch es an den sportarten. wenn ringen halt nicht mehr so gut zu vermarkten ist, denkt man auch über das rauskicken dieser sportart nach 🙁

  44. Zwei Anmerkungen:
    1. Die kritisierte Darbietung war kein „Gaucho-Tanz“.
    Die gebückte Haltung hat nichts mit Gauchos zu tun. Bei einem Finalsieg gegen Holland wäre mit gleicher Körperhaltung gesungen worden: „Wie geh’n die Holländer…“. Ohne dass man es dann „Holländer-Tanz“ genannt hätte.
    2. Eine Auflösung der Nationalstaaten & -mannschaften würde Sportchauvinismus nicht verhindern: Hooliganismus gab/gibt es auch und gerade zwischen Vereinen (Heysel-Katastrophe 1985, Tod von Adrian Maleika 1982).

  45. @ralf,

    wenn sie sie wünschen, bekommen sie ein sie :-). ich erwarte einfach ein umgang des gegenseitigen respekts, selbst wenn mensch die argumente des anderen nicht teilt.

    gegen das freuen über den sieg der dfb-auswahl, ich wiederhole mich, ist überhaupt nichts einzuwenden. es zum eigenen sieg zu machen finde ich schwierig, es sei denn mensch ist richtiger fan. hier wurde zu recht darauf hingewiesen, dass insbesondere im vereinsfussball der 12. mann enorm wichtig ist. sie schreiben aber selbst, dass ein teil ihrer befragten personen sich gar nicht sonderlich für fussball interessiert. müssen die leute auch nicht. aber wenn diese leute dann über die dfb-elf zum „wir“ kommen, ist diese ja nur ein ventil/eine folie für etwas anderes. nämlich das „wir“ in bezug auf nationalstaaten/staatsangehörigkeiten. das finde ich aus den im blogbeitrag genannten gründen schwierig. das ich damit eine minderheit bin, damit kann ich gut leben. wenn andere darüber diskutieren und nachdenken, dann bin ich schon zufrieden. vielleicht gelingt es mir sogar, den einen oder die andere zu überzeugen. wenn nicht, dann ist das so. möge jede/r so leben wie er/sie will, solange er/sie andere nicht audgrund ihrer staatsangehörigkeit oder lebensweise diskriminiert oder gar physisch verletzt. ich bin da vermutlich entspannter als viele, die mich beschimpfen 🙂

  46. Der Unterschied zu Ihnen ist, dass sich diese Leute zum wir als Nationalstaat zählen. Wenn Sie nicht zum wir gehören wollen, warum leben Sie in diesem Land?

    Wenn ich ihre Argumentationen mit ihrer Pronomen-Vielfalt lese, entspricht das nicht der Realität und es ließt sich dermaßen schlecht, dass es kein richtiges Deutsch ist.

    Sie haben mich überhaupt nicht zum nachdenken gebracht, ich will Ihnen nur aufzeigen, dass es keinerlei Realität ist was hier zusammen dichten. So wie es in dem Kommentar den ich gepostet habe geschrieben wurde: manche Menschen sind während der WM mit der Faust in der Hosentasche rumgelaufen und haben nur darauf gewartet wieder irgendwelche schwachsinnigen (Deutschlandfeindlichen) Diskussionen anzustoßen.

    In einer Woche wird keiner mehr über diese idiotischen Themen mehr reden. Der WM-Titel jedoch wird für viele eine langjährige schöne Erinnerung sein. Tut mir leid für Sie – mit dem was Sie hier schreiben werden Sie nichts erreichen. Mit Ihren Gedanken werden Sie immer in der Vergangenheit leben, es interessiert niemand was Sie in Zukunft bloggen. Sie haben nur Glück gehabt dass die WM Ihnen eine Bühne ermöglichte, und Ihr Schwachsinn Gehör fand. Jedoch amüsieren sich 98 % darüber – die anderen 2 % wollen es nicht kapieren, dass sich in Deutschland mittlerweile ein sehr angenehmes Zusammengheöhrigkeitsgefühl entwickelt hat, welches aus einem Wir-Gefühl entstanden ist.

    Durch Mießmacherei und immer alles durch den Dreck ziehen kommt niemand weiter, das versteht jeder vernünftig denkende Mensch! Mit Ihrer Einstellung zum Leben werden Sie immer wieder an der gleichen Stelle stoppen. Ignoranz ist der Nährboden für Vorurteile, die Sie hier ständig und immer wieder aufgreifen.

  47. lieber ralf,

    danke für den kommentar. ich glaube sie haben tatsächlich den nagel auf den kopf getroffen. und damit bestätigen sie am ende was ich im blogbeitrag schrieb: sie und viele anderen wollen zum „wir“ als nationalstaat zählen, mir ist dieses „wir“ nicht wichtig. ich bin hier geboren und lebe hier, das ist alles. für sie hat die idee nationalstaat zukunft, ich würde nationalstaaten und denken in staatsbürgerkategorien gern überwinden. so ist das leben und das macht es ja auch aus, die möglichkeit unterschiedliche positionen zu haben. sie sind gerade in der mehrheitsposition, ich in der minderheit. ich werbe um meine position und sie halten dagegen. da meine position in ihren augen völlig daneben liegt, müssen sie sich keine sorgen machen, ihre position wird zur minderheitenposition. sie können also ganz entspannt sein, bin ich ja auch :-).

  48. und die briten haben keinen nationalstaat?

    wie ist das eigentlich wen kleinkleckerdorf gegen großkleckersdorf im fußball antritt? haste dann auch was gegen das kleinkleckersorfer wirgefühl?

    man halina, man kann wirklich alles übertreiben!

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