Müllers „Trojaner“ oder vom Umgang mit schiefen Bildern

Bei seinen Fans gilt Albrecht Müller als „Starjournalist„. Nun hat der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und frühere Berater von Willy Brandt, Helmut Schmidt und Gerhard Schröder sich bemüßigt gefühlt, auf den auch von ihm betriebenen Nachdenkseiten etwas zur sog. Antisemitismus-Debatte in der LINKEN zu schreiben. Und auch, wenn seine publizistischen Hochzeiten mittlerweile einige Jahre zurückliegen, darf man bei einem Mann wie Müller davon ausgehen, dass er seine Worte genau abwägt und auch bei den verwendeten Bildern ganz genau hinschaut.

Da wirkt es dann ein wenig befremdlich, wenn gleich in der Überschrift von „Gleichschaltung“ geredet wird. Der Begriff „Gleichschaltung“ ist ja irgendwie historisch belegt. Reichsjustizminister Franz Gürtner prägte diesen Begriff nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland.  Der Begriff „Gleichschaltung“ taucht im Artikel an verschiedenen Stellen erneut auf, ohne allerdings den historischen Kontext der Entstehungsgeschichte zu erwähnen oder genauer zu beschreiben, wer diese eigentlich betreibt.  Es lässt sich nur erahnen, dass Müller hier sowohl die böse bürgerliche Presse als auch einige Mitglieder der Partei selbst meint.

Doch damit nicht genug. Der „Starjournalist“ nutzt in seinem Artikel auch das Bild vom „trojanischen Pferd“. Konkret heißt es in dem Artikel: „Möglicherweise ist die Linkspartei schon nicht mehr fähig, sich gegen die auch mit dem Antisemitismus-Vorwurf betriebene Gleichschaltung machtvoll zu wehren, weil in ihren eigenen Reihen solche sitzen, die auf Rechnung anderer arbeiten, trojanische Pferde sozusagen.“  Selbstverständlich nennt Albrecht Müller keine Namen.  Man kann getrost davon ausgehen, dass Albrecht Müller –als gebildeter Mann- die Geschichte zum „Trojanischen Pferd“ kennt.  Und ich rede jetzt nicht von dem Trojaner als Computerprogramm, das „als nützliche Anwendung getarnt ist, im Hintergrund aber ohne Wissen des Anwenders eine andere Funktion erfüllt“. Schon diese Assoziation wäre bezeichnend.  Doch auch der Trojaner als Computerprogramm bezieht sich auf eine ältere Geschichte. In der griechischen Mythologie staht das Das Trojanische Pferd für eine ganz besondere Kriegslist: Nach dem die Griechen über lange Zeit vergeblich die Stadt Troja belagert hatten, täuschten sie einess Tages den Abzug ihrer Truppen vor, ließen jedoch vor den Mauern Trojas ein größeres hölzernes Pferd zurück, in dessen Bauch Soldaten versteckt waren. Die Trojaner, die dies für ein Geschenk zu Ehren der Göttin Athene gehalten hatten, holten das Pferd in die Stadt. In der Nacht kamen die griechischen Soldaten aus dem Versteck hervor und öffneten unbemerkt die Stadtmauern Trojas von innen, um das Heer der Griechen hineinzulassen. Damit gewannen die antiken Griechen den Trojanischen Krieg.

Soweit zur Historie. Wenn Albrecht Müller nun davon ausgeht, dass in der Partei DIE LINKE trojanische Pferde sind, fragt sich ja, wen er gemeint hat. Eigentlich müsste er Leute meinen, die als Geschenk getarnt in die Partei hineingelassen wurden, um dort dann ihr übles Werk zu verrichten, indem sie weitere Feinde in die Partei hineinlassen. Nach dem Duktus seines Artikels dürfte Albrecht Müller in allererster Linie diejenigen meinen, die seit längerem (manche von Anfang an) in der PDS oder der Linkspartei.PDS waren. Diese müssten -nach dem Bild von Albrecht Müller als Geschenk verkleidet- von einer feindlichen Macht zurückgelassen und dann -von wem eigentlich- in eine Partei hineingelassen worden sein, wo sie nun ihr schändliches Werk im Auftrag des Gegners verrichten. Wäre dieses Bild richtig, hieße das im Klartext: Irgend eine böse Macht hat seinerzeit vor den Toren der WASG ein paar als Linke verkleidete Rechte zurückgelassen. Die WASG hat dies nicht gleich erkannt und sie in ihre Partei aufgenommen. Von hier aus öffnen nun die vermeintlichen Linken die Tore der Partei für weitere Feinde der Linken. Ah ja. Angesichts der Geschichte der Partei PDS, Linkspartei.PDS und später der LINKEN scheint mir dieses Bild ein wenig schief zu sein. Aber Kunst entsteht ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Und in das Weltbild Albrecht Müllers dürfte sein Bild von den „trojanischen Pferden in der LINKEN“ allemal passen.

331 Gedanken zu “Müllers „Trojaner“ oder vom Umgang mit schiefen Bildern”

  1. @marzipankartoffel: inhaltlich habe ich mich an diversen stellen geäußert, es gibt auch ältere blogeinträge hier. einfach mal suchmaschine anwerfen. hier ging es mir um die methode von albrecht müller in seinem artikel

  2. hallo Genossin,
    ich halte Müller´s Thesen für disskussionswürdig und finde, dass sie ein wenig überreagiert haben, fast – um den Volksmund zu zitieren, der getroffene Hund bellt, zu behaupten.
    In der Tat sehe ich einige Manöver gegen die Linke durchaus in einem ähnlichen Fokus wie Herr Müller und mit ähnlichen Intentionen. Es ist bekannt, dass es auch in anderen Parteien Elemente gibt, ich möchte sie mal als subversiv bezeichnen, die die Parteien von innen heraus zersetzen.
    So führe ich die Abkehr de SPD von ihren sozialpolitischen Grundsätzen darauf zurück, ebenso die Veränderungen der Programatik der Grünen, seit dem klar wurde, dass sie unaufhaltsam an die maacht kommen.
    Es wäre mehr als bedauerlich, wenn sich ähnliche Elemente in der Partei die LINKE fänden ließen.
    Die Linke hat nämlich nur dann eine Chance und Daseinsberechtigung, wenn sie in der Lage ist, in die Lücken zu stoßen, die die anderen Parteien bei ihrem Streben nach der Mitte, was und wo immer die auch sein mag, lassen.
    Dabei ist es wenig hilfreich, die LINKE von innen heraus zu zersetzen, nur weil eine mögliche Wahrheit von Einzelnen mißbilligt wird.
    Liebe Genossin, lassen sie das bitte, um sich im Extremfall einen Parteiausschluß zu ersparen oder wechseln sie lieber gleich das Lager und bewerben sich bei der SPD.
    Wir Genossen brauchen weder Zuchtmeiste, noch Wahrheitsverweigerer, noch prinziepienlose Machtgeilheit. Wir sind sozial, pazifistisch, traditionell und wer daran rührt gehört nicht zur Partei die LINKE. Sie sollten das akzeptierden oder gehen.
    Ich hoffe, das war klar und deutlich genug. Ihre Aufmüpfigkeit ist egal aus welchen Gründen, vollkommen unangebracht.

  3. diesen beitrag verstehe ich nicht. ich betreibe den blog seit 2006. wie wäre es damit, sich mit dem inhalt meines beitrages auseinanderzusetzen, statt motivforschung mit dann auch noch falschen ergebnissen zu betreiben?

  4. @kellitom: das ist nicht das thema meines beitrages, aber wir haben auch einen antrag in den bundestag zur anerkennung des palästinensischen staates eingebracht. und den zentralrat der juden würde ich nicht einfach „erzkonservativ“ nennen.

  5. die hat ohne herrn müller an verschiedener stelle stattgefunden, ich pflege meinen namen zu nennen, wenn ich etwas sage und nicht anonym zu bleiben

  6. das finde ich interessant, teile es aber nicht… um im bild von albrecht müller zu bleiben, ich hätte dann im august 1990 ja irgendwie reingelassen werden müssen – ging aber nicht, das tor war verstopft, alle wollten raus… ich musste schon selbst und freiwillig und ganz offen hereintreten

  7. Manchmal ist es sinnvoll die rosa (oder dunkelbraune?) Parteibrille abzusetzen. Der Punkt ist doch, dass es innerhalb der Partei mittlerweile leider sehr einflussreiche Kreise gibt die wohl besser in der FDP aufgehoben wären und denen die Gestaltung hin zu einer gerechteren Gesellschaft ziemlich egal ist. Hauptsache Karriere und eigenes vorwärtskommen. Die ganze unsägliche aktuelle „Antisemitismusdebatte“ die auf einen Text zurückgeht in welchem Aussagen und Vorwürfe getroffen werden, die mit Antisemitismus überhaupt nichts zu tun haben sondern dem Grunde nach selbst auf einem völkischen Ansatz fußen. Es ist schon höchst merkwürdig. Und der Hinweis darauf, dass innerhalb der Partei Kräfte am Werk sind, die ihr schaden wollen kommt auch nicht von ungefähr. Selbst im Bundestag sitzen heute Leute für die Partei die deren Richtung nicht vertreten. Gleiches was die SED in der DDR mit den Blockparteien praktizierte wird heute genauso weiter betrieben. Und auch sonst ist vieles ähnlich wie Mitte der 80er Jahre in der DDR.

  8. Hallo Frau Wawzyniak,

    nach nochmaliger Lektüre von Albrecht Müllers Artikel und Ihrer Antwort darauf kann ich nur feststellen: Herr Müller hat einfach Recht!

    Und genau das, was Die Grünen versaut hat, nämlich Fischer und seine opportunistische Realo-Bande, macht sich inzwischen leider auch bei der Linken immer breiter.

  9. @joachim: angesichts deiner wiederholten beschimpfungen, die keine bereitschaft zur diskussion erkennen lassen, habe ich jetzt diverse kommentare von dir nicht freigeschaltet

  10. @Halina

    der gesamt Stil Ihres Kommentars auf Ihren Blog fand ich Herrn Müller gegenüber als beleidigend. Die titilieren ihn als „Starjournalisten“, unterstellen ihn Nazijargon (Gleichschaltung: ich bin Wessi und in unseren Schulbüchern sprach man von Gleichschaltung in Zusammenhang mit den Blockparteien der DDR) Herr Müller ist ein alter erfahrener Sozialdemokrat, der schon Wahlkämpfe gewonnen hat, als Sie noch nicht geboren waren. Sie sollten dankbar sein, für die Tipps, die er Ihnen gibt.
    Inhaltlich volle Zustimmung für Herrn Müller
    Walten Sie es für klug im Berliner Wahlkampf so mit einem Sozialdemokraten zu reden? Man sieht bereits in Ihren Blog, die Leute springen ab. Wollen Sie das?

  11. Guten Tag, Frau Wawzyniak,

    sie scheinen den Artikel AM intellektuell nicht auf die Reihe gebracht zu haben. Statt zu plolemisieren, sollten sie sich dessen Inhalt von Sahra Wagenknecht erklären lassen.

  12. Liebe Genossin,
    getroffene Hunde bellen, sagt der Volksmund. Die Antisemitismusdebatte dient ebenso wie die Antikommunismusdebatte nur dem Ziel unsere Partei „Koalitionsfähig“ zu machen. Da in diesem unserem Lande aber niemand an Regierungsentscheidungen beteiligt wird der nicht zu 100% ja sagt zum Kapitalismus, wie auch zur NATO, sollen offensichtlich zu „linke“ Mitglieder unserer Partei ausgegrenzt, mindestens aber Mundtod gemacht werden.
    Und Deine Rolle dabei ist deutlich erkennbar.
    Mit sozialistischen Grüßen,
    Axel Schmidt

  13. Guten Tag Frau Wawzyniak ,

    Ohne Ihre Interpretation des Artikels von Herr Müller kritisieren zu wollen – Ich persönlich denke ,seine Kritik war komplett anders gemeint ,als Sie sie scheinbar verstanden haben.
    Meine persönliche Interpretation seines Gebrauchs des Wortes „Trojaner“ war eine Anspielung auf ehemalige Mitglieder der SPD ! Halten Sie es nicht für Möglich ,das seine Kritik aus ehrlich gemeinter Sorge erwachsen sein könnte ? Immerhin waren es eben 4 Mitgleider der Sozialdemokraten ,die in Hessen ,als es um die Wahl von Frau Ypsilant (und den milliardenschweren Ausbau des Frankfurter Flughafens) ging , gegen ihre Partei ,aber FÜR die Interessen der Wirtschaft gestimmt haben.

  14. @linkswähler: mein blog bezog sich auf methoden im artikel von herrn müller. ob er sozialdemokrat ist oder nicht ist mir dabei egal.

  15. Hallo, Frau Wawzyniak,

    was soll Ihr Geschreibsel, ich habe nicht die Lust, das zu wiederholen, was Ericool richtig bemerkt hat. Herr Müller tut mehr für die Aufklärung als die Partei die Linke.

    MfG.

  16. Verehrte „Starpolitikerin“ und „Wutbürgerin“, man spürt Ihren erhöhten Pulsschlag beim Verfassen des Textes. Apropos Verfassen. Steht nicht der Verfassungsschutz hinter Ihnen? Sind Sie wirklich so blauäugig, hier zu behaupten, dass die Partei Die Linke nicht unterwandert ist, so wie andere Parteien oder Unternehmen auch? Selbstverständlich nicht nur vom Verfassungsschutz, schließlich hat Ihre Partei, der ich wohlgesonnen bin, auch noch Konkurrenten, die wissen wollen, was bei Euch so alles besprochen wird. Und wenn’s klappt, findet auch eine Beeinflussung statt. Das ist doch normal – und deshalb verstehe ich Ihre Aufgeregtheit nicht. Bei diesen parteiinternen Spitzeleien ist doch die Linkspartei nicht schuld.
    Gewiss hat sich Ihr innerer Zustand mittlerweile normalisiert, so dass Sie durchaus auch mal Stellung zum Inhalt des „Starjounalisten“ Müller nehmen können. Hierzu haben Sie gewiss auch eine Meinung. Oder?

  17. Nicht zu fassen! Ein derartiger Artikel schockiert und lähmt mich als Mitglied der Linke zutiefst.
    Die nachdenkseiten.de sind inzwischen sehr viel vielbeachtet. Die Absichten und Überzeugungen der „Macher“ decken sich größtenteils mit den programmatischen Inhalten der Linken. Ich stelle mir die Arbeit dort sehr mühsam vor – immer und immer wieder gegen eine solche Medienmacht zu kämpfen, dabei nie oberflächlich, sondern immer fundiert und fachlich überzeugend!
    An der Bezeichnung Albrecht Müllers als „Starjournalist“ erkennt man eindeutig, dass sich die Verfasserin vermutlich zuvor kein einziges Mal mit dieser Seite beschäftigt hat.
    Ich empfinde -auch als Fördermitglid der NDS- diesen Beitrag durchaus als verletzend und werde mir in den nächsten Tagen überlegen, ob ich meine wenigen überschüssigen Euros nicht besser für einen höheren Förderbeitrag einsetze und mir den Mitgliedsbeitrag der Linken zukünftig erspare.

    Immer öfter denke ich, dass die Vielzahl höherrangige Politiker (MdB, MdL, Funktionäre etc.) „Mandatsantritt“ abheben und den Kontakt und das Verständnis zu den Menschen, auch die es gut mit ihnen mein(t)en, verlieren.
    Das fiel mir aktuell in der Sendung „Pelzig hält sich“ auf (ZDF-Mediathek). Dort war der CSU-General Dobrindt zu Gast. Der Auftritt und die Reaktionen von Dobrindt auf Pelzigs Rundumschlag lassen vermuten, dass sie völlig aneinander vorbei geschwommen sind. Das Schlimme war, man konnte Dobrindt bei diesem Auftritt menschlich überhaupt nicht einschätzen. Obwohl ich ihn nicht für sonderlich intelligent halte, so glaube ich, dass er danach mit Lächeln und einer Faust in der Tasche geschworen hat, dass Pelzig dies bereuen wird. Jedenfalls wird sich auch kein Dobrindt von Pelzigs genialen Themenabarbeitung zum kritischen, inhaltlichen Nachdenken bewegen lassen. Ich fürchte, das Gegenteil tritt ein.

    Zum Schluß möchte ich ganz deutlich alle für dumm oder naiv erklären, die glauben, dass die Partei der Linken gegen „Eindringlinge“ immun ist, die versuchen wollen, die Partei von ihren wirklich guten programmatischen Ansätzen „befreien“ zu wollen.
    Die neoliberale Macht und ihre Medien verfügen -wie die NDS regelmäßig belegen und beschreiben- über sehr viel Geld und damit auch über sehr viel mehr Möglichkeiten.
    Es gibt bzw. gab sie doch in vielen Parteien, welche mit alternativen Inhalten auftraten. Wolfgang Clement war doch z. B. nie ein Sozialdemokrat. Manchmal wünsche ich mir, dass sich alle Parteien -dem Wähler fairerweise gegenüber- nochmals neu sortieren und sich viele Politiker von Beginn an der Partei anschließen, deren Inhalte sie am meisten nahestehen, z. B. ein Clement direkt zur FDP.
    Was bringt der Demokratie und den Wählern dieses Spielchen mit den persönlichen Etikettierungen in „Reformern und Realos“ in Parteien, die dann doch alle eine gleiche Politik machen?
    Die Menschen brauchen Parteien, die sagen: Ja, wir wollen die Bürgerversicherung, ja wir wollen Steuererhöhungen für Reiche und Superreiche, ja wir wollen wieder mehr in die öffentliche Infrastruktur investieren, ja wir wollen ein Ende der Privatisierungen, ja wir wollen die Börsenumsatzsteuer, ja wir wollen alle Möglichkeiten der Friedenstiftung ausschöpfen, ja, wir wollen -unter den Strich- wirklich mehr Mittel für gute Bildung und vor allem für Alle bereitstellen usw.
    Der Wahlomat der letzten Landtagswahlen spuckt bei mir bei der Eingabe dieser und ähnlicher Inhalte immer wieder die drei Parteien Linke, SPD und Grüne führend aus.
    Und was ist daraus geworden?
    Der von mir sehr geschätzte Kabarettist Volker Pispers fragte einmal sinngemäß, warum die SPD und die Grünen nicht mit den Linken koalieren – weil sie dann ihr Wahlprogramm umsetzen müssten! Und genau dieses muss die Linke in der Öffentlichkeit zum Thema machen!!!
    Für viele Menschen wird die „Nichteinführung“ z. B. der Bürgerversicherung mittel- und langfristig ein schlimmes Debakel werden, ebenso die Zerstörung der gesetzlichen Rente. Dass dies alles nicht geändert wird, durch die Verhinderung von rot-rot-grün, dies muss von den Linken thematisiert werden.

  18. ich habe den Beitrag von Herrn Müller in den Nachdenkseiten gelesen .
    Und muß sagen ich verstehe ihn . Aber nicht so wie Halina .
    Ich verstehe auch (da selbst in der Linkspartei) das sich die L- Partei gegen gewisse Tendenzen (Antisemitismus) schützen muß.
    Ich verstehe aber nicht die Reaktion von Halina in ihrem Kommentar.
    Sondern bin nur Bestürzt über diese Reaktion. Statt vernünftig
    abzuwägen und diese Meinung ernst zu nehmen wird nur Schelte betrieben .
    Mir kommt es auch so vor als fühltest du dich auf den Schlips getreten.
    Der Ton macht die Musik.
    MfG.Wolf

  19. lieber edmund,

    danke für das lob im ersten satz. zum hintergrund des artikels von herrn müller habe ich mich mehrfach geäußert, kann bei suchmaschinen sicher schnell gefunden werden. die behauptung mit dem verfassungsschutz ist zu absurd, um sie zu kommentieren, aber zum thema verfassungsschutz finden sie bei den suchmaschinen durch eingabe meines namens sicherlich auch einiges. mir ging und geht es in meinem beitrag um die methode, die herr müller in seinem artikel anwendet.

  20. lieber axel,

    zur antisemitismusdebatte habe ich mich mehrfach geäussert. meine rolle sehe ich anders als du

  21. Je mehr ich mir die Kommentare hier durchlese ,desto mehr komme ich zu der Überzeugung ,das aneinander Vorbeigeredet wird.
    So wie ich es verstehe ,stört sich Frau Wawzyniak vor allem an dem von Herr Müller leichtfertig und unsachlich eingesetztem Vokabular ,das man in dieser Form auch in den Massenmedien finden könnte.
    Da die Linkspartei seit ihrem bestehen ! unaufhörlich zum himmelschreiend lächerlichen Vorwürfen von allen Seiten ausgesetzt ist ,kann ICH persönlich die Ablehnung eines – augenscheinlichen- weiteren Manipulationsversuchs nachvollziehen.
    Die wütenden Kommentatoren von Frau Wawzyniaks Beitrag hingegen scheinen sich darüber zu ärgern ,das keine Diskussion auf der Basis der Herr Müller angesprochenen Problematik – DAS die Linke manipuliert werden soll – angestoßen wird.

  22. Ich habe den Text nicht fertig gelesen.
    Dass ein normales Wort der deutsche Sprache, „Gleichschaltung“ in die NAZI-Ecke verortet wird, ist so armselig, dass ich keine Lust mehr hatte, zu wissen was noch alles kommt.
    Als Basisparteimitglied muss ich den bezahlten Politikern der Partei nun mal sagen, dass das Maß bald voll ist.
    Die zaghafte Unterstützung des brutalen Raubkrieges gegen Libyen von einigen aus dem „Politbüro“, die ständige Beleidigung, der Parteimitglieder als verkappte Antisemiten zu diffamieren, etc werden unerträglich.
    Auf einer Veranstaltung der Amadeu-Antonio-Stiftung wurde klar gemacht, die Partei könne auf wen auch alles verzichten.
    Das werdet ihr auch bald, wenn ihr so weiter macht!
    Und wenn es so weit ist, werden wir auch dafür sorgen, dass so wenig Menschen wie möglich in diesem Lande diese Partei mehr wählen.
    Wir werden wieder zu Nichtwählern.
    Einen Klüngel politischer Maden, die sich per Abgeordnetenjob durch den Steuerspeck fressen und die von den Grünen freigemachte Lücke füllen braucht keinEr!

  23. Deine Reaktion auf Herrn Müller Artikel in NDS finde ich einfach dumm, ihm eine Mitarbeit mit Gerhard Schröder zu zuschreiben ist einfach eine Lüge. Ich teile seine Einschätzung, wie viele anderen auch: sehe Junge Welt von 1,11 und 15.06 2011
    mfG Marian Czech

  24. Verehrte Frau Wawzyniak,
    wozu dieser Schuss aus der Hüfte?

    Wozu der vordergründige Versuch einer pseudo-links-positionierten Demontage Müllers („…Starjournalist / zurückliegende publizistische Hochzeiten / Kanzlerberater unter ….“) gleich in Ihrem ersten Absatz?

    Sie hätten nach Lesen des Müller-Artikels erst mal eine Nacht drüber schlafen sollen und den INHALT seiner Gedanken für sich persönlich Revue passieren lassen sollen.
    Dann wäre Ihnen vielleicht aufgegangen, wie kostbar es auch für Menschen wie SIE (!) ist, dass so ein politisches Schwergewicht wie Müller sich IHREN (!) Kopf zerbricht.

    Ihr Beitrag kann an reflektorischer und antizipativer Substanz hinsichtlich der von Müller angesprochenen Gefahren dessen Beitrag auch nicht annähernd das Wasser reichen.
    Soviel Demut hätten man Ihrerseits erwarten dürfen – nicht aus Devotismus, sondern als Ausdruck und Bestätigung ihrer politischen Urteilskraft!

    Den eigentlichen Gehalt des höchst vorausschauenden Müller-Beitrages scheinen Sie offensichtlich nicht zu erkennen. Statt dessen schlagen Sie nur eifersüchtelnd, dass Ihnen jemand dieses wichtige Thema moderierend aus der Hand genommen hat, auf denselben ein und beschränken sich auf formale Kleckereien OHNE die solidarisch wohl wollende WARNUNG Müllers wahr zu nehmen.

    Ein Amt wie das Ihre verlangt mehr selbstkritische Distanz.
    WO ist IHR inhaltlicher Beitrag in dieser von Müller sehr anschaulich dargelegten Frage?
    Anstatt sich an Müller abzuarbeiten, hätten Sie ihm die Hand reichen, für seinen Beitrag danken und den Dialog in dieser Frage fortsetzen können!

    Selbstverliebtes Geplänkel wie das Ihre stört linke Solidarität!

    In steter Hoffnung auf die Wandlungsfähigkeit seiner Mitmenschen
    Alfred E.

  25. Als Resümee bleibt mir persönlich als Deligierter nur zu sagen, liebe Genossin, dass du auf meine Stimme wirst verzichten müsen. Diese Art von Renitenz passt nicht in mein offenes Weltbild. Eventuell hat Frau Nahles ja einen netten Posten zu vergeben. Und nimm Genosse Dietmar gleich mit.

  26. Sehr geehrte Frau Wawzyniak,

    na klar meint Müller, wie von Ihnen auch richtig erkannt “ die böse bürgerliche Presse“!

    Vertrauen Sie Herrn Müller, die bürgerliche Presse von Burda, Bauer, Bertelsmann über Springer, Neven Dumont Schauberg bis Holtzbrinck ist eher konsevativ und wirtschaftsfreundlich als sozial eingestellt und der Linken nicht freundschaftlich zugetan.

    Denken Sie doch auch an Karl Marx der schon 1850 in der „Deutschen Ideologie“ feststellte, „das die herrschende Meinung immer die Meinung der Herrschenden ist“.

    Das Land braucht eigentlich eine geschlossene Linke wenn die sich auseinanderdividiert, weil Sie sich von den bürgerlichen Medien fremdbestimmen
    läßt wie der Rest der Parteien, dann brauchen Leute wie ich (und den Kommentaren
    nach bin ich nicht alleine) eine neue Partei. Es wäre schade um die verlorene Zeit.

    Mit noch freundlichen Grüßen

    Wolfgang Kreuz, Steuerberater in Berlin

  27. lieber alfred,

    zum anlass des themas von herrn müller habe ich mich mehrfach geäußert. mir ging es hier um die methode mit der herr müller vorgeht.

  28. lieber hans,

    warum sollten wir zur spd gehen? warum kann man nicht über meine kritik an der methode von müller reden?

  29. Dieser Artikel ist doch mehr als befremdlich. Als Sozialdemokrat steht Albrecht Müller der Linken weitaus näher wie dieser Artikel von Halina Wawzyniak es ausdrückt. Umso befremdlicher ist ihr Kommentar zu Albrecht Müller’s Einschätzung zum Fraktionsbeschluss der Linken. Mit diesem Beschluss hat sich DIE LINKE selber eine Hürde aufgebaut, über die sie in Zukunft wird springen müssen, getrieben durch sog.Journalisten, Politiker oder sog.Historiker wie neulich von Michael Wolffsohn. Dieser sog.Historiker teilt allen Ernstes dem Leser mit, dass „der Antisemitismus der Linken so alt wie die alte Linke selbst sei“, s.FT. Außerdem ist er noch dreist genug, Karl Marx falsch zu zitieren. Übrigens auch ein Pkt., den Albrecht Müller im Zusammenhang mit Journalismus anprangert.
    Halina Wawzyniak hätte lieber in dem Zusammenhang das Interview mit Stephane Hessel lesen sollen:
    http://www.heise.de/tp/artikel/34/34882/1.html
    Des weiteren:
    http://www.heise.de/tp/artikel/34/34923/1.html

  30. Liebe „Stargenossin“,
    Johannes Löw bringt es gewissermaßen auf den Punkt: Für Dich ist das Wort „Gleichschaltung“ nationalsozialistisch belegt. Jetzt müsste man sich die Mühe machen und nachschauen, welche Wörter in Deinem Text auch nationalsozialisch eingezäunt sein könnten. Bekanntlich hat sich nach dem gescheiterten Endsieg die deutsche Sprache noch in die Gegenwart gerettet und wir müssen uns dieser bedienen.
    Apropos „Gleichschaltung“: Ich fände es gut, wenn Sie sich mit Herrn Müller gleichschalten würden, denn ihre ideologischen Ansichten liegen bestimmt ganz nah beieinander. Wenn man so will, ist „nachdenkseiten.de“ für die Partei Die Linke ein aus Überzeugung freiwilliger und kostenloser think tank. Freunde sollte man nicht vergraulen.

  31. lieber herr kranz,

    sicherlich sind die von ihnen benannten medien konservativ und wirtschaftsfreundlich. aber glauben sie das trifft auf jede/n journalisten/in zu? glauben sie das es da nicht vielleicht auch zumindest nicht „feindlich“ eingestellte gibt? sicherlich wird vieles aufgebauscht, größer gemacht als es ist, aber liefern wir nicht auch immer wieder anlässe. und was ist mit der information über internet? da sind wir doch freier und immer mehr informieren sich darüber. kurz und gut die these von der feindlichen welt der bürgerlichen presse um uns rum teile ich so nicht.

  32. Au weia, so viel Nichtssagendes als Antwort auf Müllers Kritik. Nicht ein Wort Substanzielles zu seinem Vorwurf. Ich bin LINKE-Wähler und habe Euch immer in diversen Foren verteidigt, aber für den Kurs in diesem Punkt bekommt ihr nicht meinen Beifall, sondern den der Etablierten. Wie sagte Bebel schon: „Wenn mich meine Gegner loben…“
    Wenn das so weiter geht, das Schlimme ist nur, wen wähle ich dann?

  33. Hallo Frau Wawzyniak,

    man soll ja nicht nur kritisieren, sondern sagen, wie man es besser machen kann. Da schaunen Sie sich mal Ihre Vorstandskollegin Sahra Wagenknecht an, wie sie ruhig, sachlich aber konsequent ihren Standpunkt vortritt:

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=9723

    Sie braucht keine billige Polemik, sondern überzeugt mit Argumenten. So gewinnt man Menschen. Sahra Wagenknecht – nicht Sie Frau Wawzyniak – sind für mich ein Grund ihre Partei zu wählen.

    Und Ihr Linken sollte wirklich mal ensthaft Euch Gedanken machen, wie man Medienkampagnen erfogreich abwehrt. Wenn der Zentralrat der Juden sich meldet, muß man doch nicht zu Kreuze kriechen. ‚Wir wissen doch, dass diese Institution CDU-Politik unterstützt. Da hat nun ihr Parteichef Klaus Ernst richtig reagiert, als er den Zentralrat der Juden riet „sich nicht in die Niederungen der Parteipolitik zu begeben“….und natürlich haben daraufhin die Medien Zeter und Mordio geschrien.

    Damit will ich es nun mit Kommentaren bewenden lassen, besern Sie sich

  34. Sehr geehrte Frau Wawzyniak,

    nur um Verwechslungen zu vermeiden, ich heiße Kreuz und nicht Kranz oder Krenz.
    Klar gibt es positiv eingestellt Journalisten aber ihrer nicht viele ,in den öffentlich rechtlichen bei Junge Welt, Taz, oder jungle world oder den Internet Blogs.

    Aber die von mir genannten beherrschen den Mainstream und sind nicht Ihre und die
    Freunde hrer Partei.

    Gruß aus meinem Büro und ein schoenes WE

  35. Auch von einer stellvertretenden Parteivorsitzende und Volljuristin darf man wohl erwarten, dass Sie ihre Worte mit Überlegung zu setzen weiss. Dieser Erwartung wird Dein Text nicht gerecht. Er leidet unter folgenden wesentlichen Schwächen:
    1. Er geht nicht auf den wesentlichen Inhalt des Artikels von Müller ein.
    2. Laut Google ist Dein Beitrag so ziemlich die einzige Stelle im Internet, wo Müller als „Starjournalist“ bezeichnet wird. Es ist einfach unfair, zugleich Müller in dieser ihm angedichteten Eigenschaft lächerlich machen zu wollen. Und auch ein bisschen undankbar, schließlich ist Müller einer der ganz wenigen im SPD-Umfeld, der der LINKEN positiv gegenübersteht (wenn auch nicht unkritisch).
    3. Die von Dir kritisierte Verwendung des Wortes „Gleichschaltung“ in Müllers Text wirft doch nicht in erster Linie die Frage auf, „wer diese [„Gleichschaltung“] eigentlich betreibt“. Für fast jeden Leser des Textes ist klar, dass es hier um das Problem einer Zurückdrängung der demokratischen Diskussion innerhalb der LINKEN geht. Deine Antwort besteht in dem unberechtigten Vorhalt, Müller teile nicht zugleich mit, welche Personen dieses Ziel verfolgen. Eine faire inhaltliche Auseinandersetzung sähe anders aus.
    4. Deine ausführlichen historischen Überlegungen führen Dich leider zu einer allzu engen und damit falschen Definition des Begriffs „Trojanisches Pferd“. Müllers Formulierung lautet: „[…] weil in ihren eigenen Reihen solche sitzen, die auf Rechnung anderer arbeiten, trojanische Pferde sozusagen“. Wer den Autor nicht gewaltsam missverstehen will, kann unmöglich mit Dir annehmen, es sei hier gemeint, dass in der LINKEN „als Linke verkleidete Rechte […] die Tore der Partei für weitere Feinde der Linken“ öffnen. Diese Annahme, auf der ja Dein zentraler Kritikpunkt beruht, ist (sorry) blanker Unsinn. Der Wahrheit näher kommen dürfte die Auslegung, dass Müller davon ausgeht, dass sich (auch!) in der LINKEN Menschen finden, die der Partei schaden wollen. Worüber zu reden wäre.

  36. Hallo Halina, bei aller Sympathie: Meinst Du nicht auch, dass Dein Artikel mehr schadet als er nützt? Klar, die von Albrecht Müller verwendeten Formulierungen sind mindestens diskussionswürdig. Aber wenn Du als prominente „Linke“ auf sowas dermaßen polemisch einsteigst, fragt man sich doch, was Deine eigentliche Motivation ist. Sympathien wirst Du Dir so bei den nachdenkseiten.de-Lesern jedenfalls kaum erwerben. Was ich mir wünschen würde, wären sachorientierte Ausführungen darüber, wie Du zu Müllers Ausführungen in der Sache stehst. Mit solidarischen Grüßen nach Berlin!

  37. Sehr geehrte Frau Wawzyniak,

    Ihren Blog-Eintrag möchte ich kritisieren:

    Erstens halte ich es für völlig unangemessen, Albrecht Müller persönlich anzugreifen und der Lächerlichkeit preiszugeben („Starjournalist“). Die Nachdenkseiten liefern mir als Doktorand der Rechtswissenschaften immer wieder Impulse, um über „Wahrheiten“ und „Selbstverständlichkeiten“ unserer Gesellschaft neu nachzudenken. Es ist ein aufklärerisches Projekt, das offenbar pro bono mit großem Einsatz auf konstant hohem Niveau betrieben. Dass sie ein derartiges bürgerlich-demokratisches Engagement nicht anerkennen, ist wirklich beschämend.

    Zweitens zum Inhalt: Ich fand den Beitrag Müllers zur Antisemitismus-Debatte in der Partei Die Linke ganz ausgezeichnet. Die Erklärung der Partei, nicht antisemitisch zu sein, war unnötig. Noch unnötiger war die Untermauerung mit dem Ausschluss bestimmter Verhaltensweisen wie der Teilnahme an der „Freiheits-Flottille II“. Eine Partei sollte eine gewisse Autonomie haben; das schließt es aus, dass bestimmte Medien die Macht erhalten, der Partei Debatten aufzuzwängen.

    Denn wer solchen Debatten-Einflüsterern nachgibt, nährt den Verdacht, auch anderen Einflüsterern nachzugeben; und stimmt – überspitzt gesagt – vielleicht demnächst auch (vorsichtig und leise) in den Chor ein, der die Lieder „Leistung muss sich wieder lohnen“, „Hartz-IV-Schmarotzer“ oder „Gesundheit für alle ist unbezahlbar“ singt.

  38. Wenn diese so hoffnungsvoll gestartete Partei nicht langsam begreift, daß es im Allerwertesten der Herrschenden zwar recht warm ist, es dort aber bestialisch stinkt, wird es bald zu spät sein. Dann rennen ihr die Wähler schneller davon, als ihr lieb sein kann. Was hat nur einen Teil der Partei für ein Teufel geritten, ohne Not eine sog. Antisemitismusdebatte loszutreten, zu der nicht der geringste Anlaß bestand?
    Mit Verlaub, aber das vermeintliche Unverständnis der Begriffe „Gleichschschaltung“ und „trojanisches Pferd“ dokumentieren eine Borniertheit der Blogautorin allererster Güte.
    Als langjähriger Leser der Nachdenkseiten bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß die ehrlichen Sozialdemokraten dort (so viel ich auch an der Sozialdemokratie an sich zu bekritteln hätte) mehr für linke Ideen brennen, als die langsam von innen her zerbröselnde Partei die LINKE. Ist es vermessen, liebe Frau Wawzyniak, Sie dem rechten Lager der Partei zuzuordnen? Wenn nein, dann beweisen Sie es bitte!

  39. Hallo Halina,
    als aktiver in der Partei DIE LINKE bin ich ein Fan von Albrecht Müller und enttäuscht
    von Deinem Artikel. Albrecht Müller verteidigt seit Jahren DIE LINKE. Er macht eine klasse Öffentlichkeitsarbeit in unserem Sinne zu Rente, Hartz IV, Leiharbeit, Finanzkrise usw. Du solltes sein Buch „Die Reformlüge“ lesen. Dort nimmt er die
    Denkfehler, Lügen und Legenden von Gehard Schröders Agenda 2010 gnadenlos
    auseinander. Dann kannst Du nicht mehr behaupten Albrecht Müller wäre ein Berater
    von Gerhardt Schröder gewesen. Du scheinst ein Informationdefizit zu haben.
    Wir haben auf unser Kreisverbandshomepage einen Link zu den Nachdenkseiten und
    das ist gut so.
    Mit freundlichen Grüßen
    Rainer P.

  40. Hallo,

    ich empfinde die Ignoranz der Autorin gegenüber beinahe sämtlichen Kommentaren als erschreckend – deutlich erschreckender als ihr Unvermögen, A. Müllers Artikel sinngemäß zu interpretieren.

    Fakt ist, dass sich die Meinungen der vermeintlichen „Zielgruppe“ nicht mit der Intention der Autorin decken, ungeachtet des vielbeschworenen Blickwinkels. DARÜBER mache ich mir ernsthafte Gedanken…

    Viele Grüße

  41. Man kann deinen Auswurf nicht Kritik nennen, liebe Genossin Halina. Das weisst du und das wissen die meisten Kommentatoren hier auch. Diese Polemik ist völlig daneben. Du könntest dich doch einfach entschuldigen, das Geschreibsel vom Netz nehmen und dann ist die Sache gut.

    Stattdessen richtest du einen enormen Flurschaden an. Ich nehme an völlig bewusst. Und deshalb solltest du diese Art von Politik dort betreiben, wo Verrat schon immer ein gerne gesehener Besucher war. Und da fiel mir eben ganz spontan die Spezialdemokratie ein.

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