Das Sein bestimmt das Bewusstsein

Immer noch ist dieser Satz zutreffend. Und man kann es ganz praktisch beobachten.

Die Kritik daran, dass Parteivorstandsmitglieder oder Mitarbeiter/innen von Fraktion, Partei oder Abgeordneten Parteitagsdelegierte werden wird so lange geäußert, bis man selbst unter diese Kategorie fällt. Dann wird es zur “politischen Entscheidung” ob man gewählt wird.

Kurzfristige Abstimmungsmehrheiten organisierern – selbstverständlich alles Satzungskonform – ist nur solange eine Problem, bis man selbst zu diesem – legalen – Mittel greift.

Die Akzeptanz der Biografie Älterer Genossen/innen wird nur solange eingefordert, wie man selbst Kandidaten/innen in dieser Altersgruppe hat.

Durchmärschen wird  mit dem Ruf nach Kompromiss begegnet, solange man auf der Seite der Unterlegenen ist.

Alles legitime Mittel im politischen Meinungskampf und damit erlaubt. Eigentlich nicht einmal verwerflich, weil formal zulässig. Nur manchmal gibt es halt mehr als formale Regeln….

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