Das erste Mal – Linksfahren

In Malta wird Links gefahren. Das also sollte das Abenteuer dieses Urlaubs werden: Links fahren. Glücklicherweise gelang es mir deutlich vor der Anreise einen Roller zu buchen. Die Freude war groß, als ich feststellte, dass nicht alles anders ist. Links Gas geben und Rechts sind die Blinker. Super, jetzt muss es nur noch mit dem Spur halten klappen.

Das ging dann erstaunlich gut, so dass ich das Programm für heute gut abwickeln konnte. Den Ostteil der Insel mit dem Süden ohne The Three Citys dafür aber mit Blue Lagon. Grossartig. Die Strassen sind manchmal als solche kaum erkennbar, mindestens die Stossdämpferindustrie müsste hier einen riesen Umsatz machen und die Strassenschilder führen einen immer nach Hause.

Krisenfrei

Es scheint noch Branchen zu geben, die von der Krise nicht betroffen sind. Zum Beispiel die Versicherungsbranche. Da das Wetter mittlerweile sehr angenehm ist, kommt jetzt wieder die Zeit wo längere Strecken nicht mit dem ÖPNV zurückgelegt werden, sondern mit dem Motorroller.

So ein Roller muss aber auch versichert sein und im März – bei mir diesmal im April- muss die Nummer gewechselt werden.  Von Schwarz auf Blau dieses mal. Also begab ich mich zu meinem Roller-Händler. Der hatte auch offen, allerdings den Computer schon heruntergefahren und keine Fachkraft mehr zum Versicherungen verkaufen da. Ich überquerte die KMA und landete bei Victoria-Versicherungen – die hatten zu.

Also setzte ich mich auf den Roller und fuhr an den Comeniusplatz. Dort ist ein Citroen-Autohaus. Die versichern aber keine Roller. Der schräg gegenüberliegende Alianz-Laden hatte genauso zu, wie der Versicherungshändler um die Ecke und das Peugeot-Autohaus. Die letzte Rettung war dann Continentale in der Grünberger Straße.

Jetzt habe ich mal richtig (Anti)Werbung gemacht und freue mich auf das Fahren mit dem Roller in der Sonne.