Das dachte ich mir heute morgen, als ich wieder einmal Ärger mit der Technik hatte. Diesmal hat mein Modem mich nicht authenzifiert und ich kam nicht ins Netz :-( .

Voller Verzweiflung nahm ich mir ein während des Schwedenaufenthalts liegengeblienenes ND und bereute es gleich wieder. Denn das führte dazu, dass mir das Frühstück fast im Halse stecken blieb :-(.   Mittlerweile macht es mich fast schon wieder wütend und lässt mich die ganze Zeit sagen: “Ach nö!!”

“Die ungeheure ökonomische und ideologische Dominanz des Imperialismus kann tatsächlich bedeuten, dass der »Schurkenstaat« Freiheitsrechte einschränken muss. Das ist unzweifelhaft ein wesentliches demokratisches Manko.” Mit bemerkenswerter Offenheit schreibt Uwe-Jens Heuer, was die Vertreter/innen dieser Position sonst immer zu ummänteln versuchen. Der zweite Satz deutet zwar ein Problembewusstsein an, allerdings ein sehr unterentwickeltes! Denn der erste Satz sagt: Der Zweck heiligt die Mittel. Und ich sage: Das kann und darf es für Sozialisten/innen nicht geben! Den Imperialismus bekämpft man nicht durch die Einschränkung von Freiheitsrechten, den Imperialismus bekämpft man dadurch, dass die Menschen sich gegen in wehren, in freier Entscheidung!

Doch Heuer geht noch weiter. Er schreibt: “Eine Revolution, die darauf verzichtet, die politischen Freiheitsrechte ihrer Feinde einzuschränken, gibt sich selbst auf.” Ich würde entgenhalten: Eine Revolution in der die Revolutionäre nicht die Bevölkerung dafür gewinnen, dass sie die Revolution gegen die Feinde der Revolution verteidigen ist es nicht wert, dass sie erfolgreich ist.

Frieden früh um 7

Nein, Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden und wer der Einschränkung der Freiheitsrechte das Wort redet, hat wohl sehr wenig aus den Niederlagen von sogenannten Realsozialistischen Systemen gelernt. Sozialismus muss von den Menschen verteidigt werden, nicht gegen die Menschen.

PS: Glücklicherweise gab es auch eine andere Position im ND.


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