Blog von Halina Wawzyniak

An der Kasse

Ob im Supermarkt, im normalen Geschäft oder an der Kasse in der Bundestagskantine: Immer dasselbe.

Die Schlange ist lang. Man ist schon genervt vom Warten. Vor einem stehen Leute, aber nicht mehr so viele. Eigentlich dürfte es jetzt nicht mehr lange dauern… Aber, welch Wunder: Die unmittelbar an der Kasse stehende Person ist total überrascht, dass jetzt auch noch bezahlt werden muss. Naja, konnte man ja auch vorher nicht wissen. ;-) .

Also passiert jetzt folgendes: Tasche hervorholen, Tasche aufmachen, Portmonaise suchen, Portmonaise finden, Geld (wahlweise Chipkarte) heraussuchen, bezahlen. :-(

Man stöhnt schon ob dieser Umstände. In der Zeit hätten mindestens drei Leute die Kasse passieren können. Doch damit ist meist noch nicht Schluss. Jetzt wird -ohne sich einen Schritt zu bewegen- das Portmonaise geschlossen und in die Tasche zurückgelegt. Die Tasche wird dann geschlossen. Dann bewegt man sich ungefähr einen halben Schritt nach vorn -schön so das die Kasse nachwievor blockiert ist- und fängt entweder an die Waren in  Beutel oder Tasche zu verstauen oder sich auf die Suche nach einem passenden Besteck zu begeben. :-( In dieser Zeit könnten gut und gern weitere drei Personen die Kasse passieren.

Dann endlich ist es soweit und diese Quälgeister verlassen den Kassenbereich. Allerdings: wenn man Pech hat benimmt sich die nachfolgende Person genauso. :-( .

Nein, ich bin nicht frustriert! Überhaupt nicht! Niemals! ;-) . Ich schreibe das nur, weil genau das mir die ganze letzte Woche in der Kantine wiederfahren ist. Das nächste mal pöbel ich die Leute einfach an, Versprochen. Das dient hier also als Vorwarnung, soll niemand sagen, er habe es nicht gewusst. ;-) .

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