Schwere Kost

Schwere Kost

… und das nicht wegen des gruseligen Frosch-Regens am Ende. Eher die Auseinandersetzung mit der Frage des „Verzeihen könnens“  und „Verzeihen wollens„, des Zeitpunktes für „absolute Wahrheit“ und des Bereuens führt zu einer schlaflosen Nacht, die wunderbare Darstellung der vermeintlich Starken in ihrer Schwäche. Das am Ende die verlorengegangene Pistole des Polizisten wieder auftaucht, hat zwar einen Hang zum lächerlichen, kann aber das Gesamtkunstwerk nicht stören.

Und tatsächlich ist es wohl so, das wir mit der Vergangenheit abgeschlossen haben, aber die Vergangenheit nicht mit uns.

Auch wenn es 180 Minuten sind, Paul Thomas Andersons „Magnolia“ muss man gesehen haben.

Musikalisch ziemlich gut verarbeitet ist das Thema aus meiner Sicht hier.

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