Kein Glück

… hatte ich mit den Filmen am Wochenende. :-( .

Zuerst sah ich den vielgerühmten Film “Du bist nicht allein” und wurde bitter enttäuscht. Die Idee ist ganz gut, die Umsetzung schlecht. Zuviel Übertreibung, keine Entscheidung ob nun Klamotte oder Problemfilm, für einen Problemfilm wiederum zu oberflächlich. Einziger Lichtblick, die mögliche Sensibilisierung des Publikums für die Unsinnigkeit von Hartz IV, 1€-Jobs und wohl tatsächlich vorkommender Schikane bei der Bundesagentur für Arbeit.

Nicht viel besser dann der Polizeiruf. Eine dreiviertel Stunde passiert nichts. Man hätte auch gut und gern eine Stunde später einschalten können, denn was bis dahin geschah, stand schon in der Vorankündigung :-( . Das eigentliche Problem -Rechtsextremismus und seiner schleichenden Verwebung mit der Mitte der Gesellschaft- wurde nur am Rande behandelt, die Auflösung des Falles war dann kaum noch überraschend. Ob allerdings mit der Beweislage der Hintermann (der Immobilienmakler) wirklich ranzukriegen ist, wage ich mal zu bezweifeln. Einziger Lichtblick hier, die Dialoge (”erschlagen von Gurken”).

PS: Vielleicht hätte ich doch lieber zu Fuss statt mit dem Fahrrad die kurze Strecke von zu Hause bis zum Roten Laden zurücklegen sollen. Das was gestern an Schmerzen weg war und mir das Fahrradfahren erlaubte ist heute in doppelter Stärke zurück. :-( .

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