wirklich um eine inhaltliche Auseinandersetzung gehen würde… Geht es aber nicht, denn die Gemeinsamkeiten überwiegen. In der Ablehnung von Hartz IV, im Kampf um Mindestlöhne und die Verteidigung von Bürgerrechten, in der Ablehnung von Kriegseinsätzen der Bundeswehr und in der Übereinstimmung, dass es eine andere Gesellschaftsordnung als den Kapitalismus geben muss. Die Unterschiede gibt es natürlich auch, wenigstens in der Frage der Beurteilung von Rot-Rot in Berlin. Aber dieser Unterschied ist kein Monopol einzelner Personen. Kritik an Rot-Rot in Berlin gibt es in meiner Partei und  – auch wenn ich diese weitgehend nicht teile – ist das gut so. Es soll so sein und es soll so bleiben. Dies ist kein Grund, jemanden nicht in eine Partei aufzunehmen.

Vielmehr geht es doch eigentlich um die Frage, ob wenn man in eine Partei eintritt auch bereit ist, sich deren selbstgesetzten Regeln zu unterwerfen. Und diese sind ziemlich einfach: Hat das höchste Gremium einer Partei entschieden…