… einer Strömungsauseinandersetzung ist, der sollte sich nicht als Journalist versuchen. Sonst kommen interessengeleitete Artikel heraus, die vor Falschheit nur so strotzen.

Selbst Teilnehmerin der zitierten Veranstaltung würde ich zunächst – wäre ich Journalistin – darauf verweisen, dass es eine Strömungsauseinandersetzung gab. Diese wurde von der einen Seite gewonnen, weil sie an dem Wochenende (nach einer geschickten Ort und Themenwahl) 40 Neueintritte verzeichnen konnte, die die Mehrheitsverhältnisse änderten. Aufgrund einer Satzungslücke legal, aber ob auch legitim….?

Als zweites würde ich schreiben, dass bei den Wahlen die vielen aufrechten und ehrlichen älteren Genossen/innen aus dem Osten, die immer Sachpolitik und nicht Strömungspolitik gemacht haben Opfer der Strömungsauseinandersetzung wurden. Sie sind weder im Koordinierungskreis vertreten noch hatten sie eine Chance bei den Delegietenwahlen. Dies nennt man wohl Respekt vor den Biografien . Beifall bekamen solche absurden Positionen wie: “Die Taliban sind Antiimperialisten” und das man sich um Exit-Strategien in Afghanistan keinen Kopf machen müsse. Es reiche halt, zu sagen: Bundeswehr…