Was ist beim fotografieren für ein biometrisches Passbild eigentlich anders?

Wenn ich meinen Urlaub schon zu Hause verbringe (statt wie geplant an anderer Stelle), kann ich auch gleich all die Dinge erledigen, die auch mal erledigt werden müssen. Dachte ich mir.

Also bin ich heute morgen zum Bürgeramt Friedrichshain in der Frankfurter Alle gegangen um mir einen neuen Reisepass zu besorgen und die Fahrerlaubnis auch endlich umzuschreiben. Letzteres war kein Problem. Aber für das erstere benötigt man ja nun einen biometrisches Passbild.

Rein in den Automaten und darauf gewartet, dass irgendwas besonderes passiert. Passierte aber nicht. Ausser der Aufforderung, gerade zu schauen und nicht zu lächeln (als ob mir danach wäre!) nichts besonderes. Warten. Das Passbild sah so aus wie die Passbilder davor auch, ausser das die Haarfarbe mal wieder anders ist und ich älter geworden bin.

Der Höhepunkt war dann aber die Beantragung selbst. Glücklicherweise musste ich nicht länger als 20 Minuten warten, aber dann erklärte mir eine freundliche Dame vom Amt, sie müsse jetzt erst mal mein Passbild in den Computer einlesen und wenn der Rand rot oder gelb ist, dann könne sie das Bild leider nicht verwenden. Wenn der Rand grün wird, ist alles in Ordnung. Glücklicherweise wurde der Rand grün und ich kann mir in sechs bis acht Wochen meinen Pass abholen (und die neue Fahrerlaubnis). Aber worin nun der Unterschied zwischen einem normalen Fotoautomaten und dem für biometrische Bilder besteht weiß ich immer noch nicht.

Ach so, der ganze Spass -also inklusive Bilder- kostet ungefähr 90 €. Ob mit oder ohne neue Mehrwertsteuer kann ich nicht sagen.

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