Blog von Halina Wawzyniak

Wochenende

Nachdem das Büro abgeschlossen wurde, auch der Runde Tisch zur Liebigstraße beendet ist und angesichts der kommenden zwei Sitzungswochen gibt es jetzt ein politikfreies Wochenende. Keine Termine, keine Veranstaltungen, keine Unterlagen lesen (damit bin ich nämlich gerade fertig geworden 🙂 ).

Einfach mal ausspannen muss auch sein!

5 Kommentare

  1. politiker mögen nach nem 8- bis 10-stunden-tag bzw. einer 40- bis 50-stunden-woche von der politik abschalten, ausspannen können. 😉 ein hartz-IV-empfänger kann das nicht. der ist 24 stunden am tag bzw. 7 tage die woche ununterbrochen „hartz IV“, zumal ja auch am wochenende die geschäfte in berlin geöffnet haben (trotz kirche) und es somit für einen hartz-IV-empfänger keinen unterschied zwischen einem werktag (ich sage hier aus arbeitsrechtlichen gründen ganz bewusst werktag und nicht arbeitstag) und dem wochenende gibt.

    was mich an der ganzen debatte der letzen woche, die eigentlich keine war und ist, weil immer nur ÜBER die hartz-IV-empfänger geredet wurde und wird, aber nie MIT ihnen, genervt hat, ist dies:

    1.) westerwelle und seine partei missachten das urteil des bundesverfassungsgerichts und somit das bundesverfassungsgerichts selber.

    2.) westerwelle mischt sich in eine thematik ein, die mit denen des außenministeriums rein gar nichts zu tun hat. offenbar will er von seiner eigenen/eigentlichen arbeit ablenken – warum auch immer… vermutlich, weil er noch immer keine englischkenntnisse vorweisen kann (hauptsache, einer seiner ersten antrittsbesuch war bei h. clinton in washington; den dolmetscher hätte sich der deutsche steuerzahler doch sparen können).

    und 3.) westerwelle muss mehr oder weniger von der leyen, de maizière und brüderle für inkompetent halten, wenn er sich anmaßt, über deren zuständigkeitsbereich zu sprechen.

    komisch nur, dass ich diese drei thesen in der presse so nicht gelesen habe. und das, obwohl mich politik eigentlich gar nicht interessiert.

  2. Naja, politikfrei…
    Andere Bundestagsabgeordnete demonstrieren gegen den Krieg in Afghanistan, und die wohnen nicht in Berlin

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