Zeit vergessen :-)

Ein Blick auf die Uhr, es wird Zeit. Auf zur Wahlparty. Ich habe komplett die Uhr vergessen. Naja, das Essen auch. Und duschen war ich auch noch nicht. Erst der Harry Potter in englischer Sprache und dann Sue Walkers “Sanft soll er ruhen”. Auf Seite 13 wusste ich wer der Mörder ist (ich sag doch ich habe was übrig für die Zahl 13 ), aber das änderte nichts an der Spannung, die in diesem Buch steckt. Einfach nur verschlingen…

Sprachlos

Nach dem ersten Überfliegen dieses Textes wollte ich mit den Autoren/innen noch reden. Über die Aussagen zur Demonstration aber auch zum Stein für die Opfer des Stalinismus. Über die Differenzen die ich dazu habe. Nach dem richtigen Lesen bin ich einfach nur Sprachlos. Hier ist keine Ebene mehr für Gespräche. Man muss bis zum Ende lesen um die Ungeheuerlichkeit zu sehen. De facto wird hier die antifaschistische Integrität von Personen in Frage gestellt. Und was bitte hat mein Job in dieser Aufzählung zu suchen? [update, 29.01.2008: Danke für diese Antwort.]

Wütend

Nichtsahnend schlage ich das “Neue Deutschland” auf und gehe auf Seite 5. Dort finde ich diesen Artikel. Ich kann nur hoffen, dass der Autor Hans Modrow falsch zitiert. Andernfalls muss ich wohl zur Kenntnis nehmen, dass der Bruch mit dem Stalinismus nur proklamiert, nicht aber gelebt und verinnerlicht wurde. Wie kann man als demokratischer Sozialist einen Landesvorstand kritisieren, der aufruft beim Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht auch diejenigen nicht zu vergessen, die Opfer stalinistischer Verfolgung geworden sind? Was bitte ist daran falsch? Gehört Ihnen nicht auch gedacht, wenn man an die Gedenkstätte der Sozialisten geht?

Worte sagen mehr als Masken

Aus aktuellem Anlass will ich unter dieser Überschrift die Rede von Jörn Wunderlich (MdB, DIE LINKE) vom gestrigen Tage im Deutschen Bundestag dokumentieren: Jörn Wunderlich (DIE LINKE): Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Debatte über die Verschärfung des Jugendstrafrechts ist nicht neu; das ist schon gesagt worden. Immer wenn irgendwelche Straftaten gehäuft auftreten, kocht die Volksseele, und es kommt zu einer politischen Debatte, die im Ergebnis zu nichts führt, weil festgestellt wird, dass alle Argumente, die in dieser Debatte angeführt werden, nichts taugen. Genau so ist es jetzt wieder. Anlass zu dieser Debatte sind weniger die Taten Continue Reading →

Ihr sagt

…. (zu Recht) wir dürfen nicht auf den Begriff Antikapitalismus verzichten, nur weil Rechte ihn auch verwenden, denn sie meinen nicht das Gleiche. Ihr sagt, wir dürfen nicht von den Opfern des Stalinismus reden, weil auch der politische Gegner diesen Begriff verwendet. Warum so taktisch Genossen? Oder: Wer wirklich Antikapitalist sein will, der muss auch Antistalinist sein und kann nicht Antikommunist sein.

Liebe ARD,

ich habe ja schon viel Scheiße gesehen, wenn ich eigentlich “Tatort” oder “Polizeiruf 110″ sehen wollte. Aber das heute  war der Gipfel oder Oberscheiße. Aus der Story hättet Ihr echt was machen können und mich tröstet auch nicht, dass ich die Täterin recht schnell herausgefunden hatte. Aber statt einem ordentlichen Krimi habt Ihr sämtliche Beziehungsprobleme der Welt aufgearbeitet. Der Film war völlig handlungsfrei, drehte sich nur um Beziehungsprobleme und Kinder. Das könnt Ihr wegen mir auch mal senden, aber nicht wenn ich einen Krimi sehen will. Denkt doch mal drüber nach, ob Ihr Titus Selge – laut Abspann zuständig für Continue Reading →

Widerlich und empörend

Eigentlich möchte ich denjenigen vermeintlichen Linken, die heute in der Gedenkstätte der Sozialisten am Stein für die Opfer des Stalinismus Nelken zertreten haben nur zubrüllen “Schämt Euch”. Aber damit es wohl nicht getan. Was geht in den Köpfen derjenigen vor, die mit Fußtritten Nelken zertreten mittels derer Kommunistischen und Sozialistischen Opfern des Stalinismus gedacht wird? Was sind das für vermeintlich Linke? [update]: Danke an Wolfgang Hübner für diesen wirklich guten Artikel heute auf Seite 1 im Neuen Deutschland. [update]: Über die Menschen, die die Vorfälle vom Sonntag durch ihr Auftreten wenigstens ermöglichen, ist hier etwas nachzulesen.

Auf den Punkt gebracht

… hat die Debatte um Jugendkriminalität Martin Krauß im ” Freitag ” .  Und insbesondere der Verweis auf Foucault sei allen ins Stammbuch geschrieben. Und weil ich gerade am Schreiben bin: Ein nächstes technisches Gerät hat den Geist aufgegeben . Meine Kopfhörer für den MP 3-Player.