Mythen und Legenden

… werden immer gern weitererzählt. Auf den Wahrheitsgehalt kommt es dabei nicht an. Eine der beliebtesten Legenden ist, dass die Berliner LINKE nach der Abgeordnetenhauswahl 2006 sich nicht mit der Niederlage beschäftigt habe und ein „weiter so“ propagiert hat.

Der Vorteil von Hotelzimmern und die Unmöglichkeit auf Grund rebellierenden Magens Alkohl trinken zu können ist, dass man solche Mythen und Legenden entkräften kann. 🙂

Wer lesen kann ist klar im Vorteil und könnte klar erkennen, dass es hier (okay, Eigenlob stinkt, aber der war wirklich gut) und hier und hier diverse Auseinandersetzungen gab. Selbst ein Newsletter wurde erstellt.  Und hier gibt es einen Beschluss, der deutlich macht, dass es ein „weiter so“ nicht geben darf. Interessanterweise gab es nach jeder Runde der Koalitionsverhandlungen eine Information (hier nur ein Beispiel), so dass jede/r der wollte umfassend informiert war, bevor er/sie zum Parteitag ging.

Man muss die Einschätzungen nicht teilen, man kann sie für unzureichend halten, aber man soll nicht so tun, als hätte es diese Debatten nicht gegeben.

Berlin am frühen Abend

PS: Von den fleißigen Mitleser/innen der SL, die gern auch Papiere von mir die nur auf der Website stehen rumschicken, wenn es ihnen politisch passt (was ausdrücklich erlaubt ist) und deren Sprecher heute erklärt hat, dass ein erfolgreiches Mitte-Links-Projekt die erste Sozialliberale Koalition im Bund war (genau: Berufsverbote, NATO-Doppelbeschluss…) wünsche ich mir, dass sie auch den einen oder anderen Link verschicken.

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