Vor Ort

… so könnte ich kurz den heutigen Tag beschreiben. Zunächst studierte ich ein wenig das Gesundheitssystem. Ich war am Ende doch überrascht wie gut das funktionierte. Es war ob der Eigendiagnose erhebliche Kopfschmerzen seit mehreren Tagen unproblematisch einen Termin noch am heutigen Tage zu bekommen und auch die Wartzeit hielt sich in Grenzen. Immerhin konnte nach ein wenig wackeln und ruckeln an der Wirbelsäule und tollen Tipps zu Haltungsfragen der Kopfschmerz (fast) eleminiert werden.

Im geschäftsführenden Vorstand wurde dann -ich kam wegen des Arztbesuches etwas später- sehr heftig aber auch solidarisch über den Brandenburger Koalitionsvertrag debattiert. Mir fiel dabei nur erneut auf, dass ich es für dringend erforderlich halte über den Öffentlichen Dienst zu reden. Der öffentliche Dienst ist wichtig und notwendig in diesem Staat. Aber wäre es nich auch an der Zeit einmal darüber nachzudenken, wie wir uns einen öffentlichen Dienst vorstellen? Kann diese Vorstellung möglicherweise anders aussehen, als das was wir jetzt haben? Was soll und kann der öffentliche Dienst leisten? Ist wirklich jede Stelle (ich rede von Stellen, nicht von Menschen!) notwendig? Und bevor hier ein Aufschrei losgeht, ich finde beispielsweise Stellen beim Verfassungsschutz für nicht zwingend notwendig.

Danach ging es dann ab in den Roten Laden, wie die Geschäftsstelle der LINKEN in Friedrichshain-Kreuzberg heißt. Dort wurden erste Vereinbarungen mit meinem Wahlkreismitarbeiter getroffen, der sich ab morgen dann auf die Suche nach einem schönen Büro in Kreuzberg machen wird. Schließlich habe ich noch die unzähligen Anträge -was gut ist!- für die am Samstag stattfindende Hauptversammlung in den dazu vorgelegten Antrag eingearbeitet, damit der Bezirksvorstand am Mittwoch überlegen kann, welche er übernehmen will.

Nun bleibt ein wenig Zeit zum Ausspannen, denn morgen sollen die ersten Kleinen Anfragen vorbereitet werden.

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