Jung und Alt

Jung und Alt

Unter dem Motto „Begegnung zwischen Jung und Alt“ fand (und findet zum Zeitpunkt des Schreibens des Blogs) die 4. Seniorenkonferenz des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg statt.  Da noch andere Termine warten, musste ich leider früher weg, fand aber die Konferenz dennoch so interessant, dass sie einen kleinen Blogeintrag wert ist :-).

Die Konferenz findet im Rahmen der Seniorenwoche statt und Seniorenpolitik ist aus meiner Sicht gerade kein Thema nur für Senioren – und das nicht nur, weil wir alle älter werden.  Und so war es für mich auch wenig überraschend, dass kurz nach 10.00 Uhr der BVV-Saal die Stühle alle besetzt waren und sich auf der Balustrade ebenfalls jede Menge Leute einfanden.

Stadtrat Mildner-Spindler (LINKE) betonte bei seiner Einleitung, das Friedrichshain-Kreuzberg als jüngster Bezirk sich bemühe, den Bezirk auch aus dem Blick des Alters zu betrachten und es darum gehe, den Bezirk auch altersgerecht zu gestalten. Dies betrifft Wohnen, Kultur und Begegnungsangebote (und natürlich jede Menge mehr). Aus der Seniorenbefragung im letzten Jahr ergab sich vor allem der Wunsch der Seniorinnen und Senioren Begegnungsstätten zu haben, wo sie sich mit der „arbeitenden Generation“, also eher der „eigene Kinder“ Generation treffen können.  Stadträtin Herrmann (Grüne) sieht die Seniorenbefragung und die Konferenz als ein Teil von Partizipation. Es geht gerade nicht darum Politik „für“ Menschen zu machen, sondern Politik „mit“ Menschen zu gestalten (wie wahr, wie wahr 🙂 ).

Den Schwerpunkt der Konferenz -solange ich da war- machte die Vorstellung verschiedener Projekte aus. Projekte in denen es genau um das Gemeinsame zwischen Jung und Alt ging, Projekte in denen Begegnungsstätten zwischen Jung und Alt geschaffen wurden. Da wäre zum Beispiel die generationenübergreifende Theatergruppe Ikarus (die einen wunderbar amüsanten Ausschnitt aus einem Theaterstück brachten). Herr Clausen stellte vor allem die Rahmenbedingungen für generationenübergreifende Begegnungsstätten vor.  Danach wurde durch das Regenbogenhaus vorgestellt, in welchem Rahmen in angebotenen Stadtspielen Begegnungen zwischen Jung und Alt erfolgen. Günther Kunath vom Bürgerkomittee Weberwiese erläuterte wie das Bürgerkommittee geschafft hat, kostenlose Ferienspiele zu organisieren.  Und schließlich wurde auch gesungen und getanzt, als die Leiterin der Musikkindertagesstätte Klimper e.V. nicht nur theoretisch erzählte wie sie generationenübergreifendes musizieren anbietet, sondern gleich eine praktische Vorführung gab.

Eines hat mich aber ganz besonders beeindruckt. Aus dem Publikum kam die Frage ob das denn jetzt mit den Kitas und der GEMA-Gebühr schon geklärt sei. Nein, nicht wirklich. Aber der Schaden lässt sich beheben.  Der Bundstag muss nur diesem Gesetzentwurf der LINKEN zustimmen. 🙂

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