Und in der nächsten Sitzung , während die Bilder noch hochgeladen werden.

Der Platz reicht nicht, um alles hier zu schreiben was mich bewegt, aber es war eine wertvolle Erfahrung. “Permit” ist das Wort, was ich am häufigsten gehört habe. Ein “Permit” ist nötig um nach Jerusalem zu kommen, wenn man/frau Palästinenser ist.

Ich habe viele Palästinenser und Palästinenserinnen getroffen, für die klar war: Israel hat ein Existenzrecht, sie stellen es nicht in Frage. Sie wollen eine säkularisierten, demokratischen Staat Palästina und sie lehnen Selbstmordattentate und islamischen Fundamentalismus ab. In diesem Wissen stellen sich schon einige Fragen für mich:

Was hat das mit Sicherheit zu tun, wenn Familien auseinandergerissen werden und es für jemanden aus Ramallah unmöglich ist, seine Schwester in Jerusalem zu besuchen? Was hat das mit Sicherheit zu tun, wenn das Israelische Militär einfach -so erscheint es –  aus Lust und Laune heraus Straßen sperrt und Palästinenser auf Palästinensischem…

Zuerst, die Fotos werden spaeter eingestellt, soll heissen, wenn ich wieder in Deutschland bin

In TelAviv auf dem Flughafen musste ich erst mal 2 Stunden Sicherheitscheck ueber mich ergehen lassen, mit so wichtigen Fragen, wieviel Geld ich beihabe und ob ich eine Kreditkarte habe. Erst bei Vorzeigen meines Parteiausweises (!) war man wohl uberzeugt, dass ich keine boesen Absichten habe…

Gestern habe ich mir die Altstadt von Jerusalem angesehen mit der Klagemauer. Ueberall Militaer und es gab tatsaechlich Menschen, die ein Kreuz den Weg langtrugen, den Jesus angeblich gegangen sei. Ansonsten ist sehr spanennd, wie auf engstem Raum Araber, Christen und Juden zusammen leben. Es geht doch!

Fussball gab es mit arabischem Kommentar in einem Restaurant in Ramallah. Trotz meines weitsichtigen Tips, dass Deutschland nur Vizeeuropameister wird hat die gute Tanja mich von Platz 3 der Tipgemeinschaft verdraengt. . Putzig, wie ein junger Palaestinenser zunaechst in Deutschland-Fahne gehuellt das Spiel…

Tatsächlich! Mein erster richtiger Vortrag auf Englisch ist fertig . Dana hatte auch nur ganz wenig zu verbessern .

Und wozu mache ich das? Ich reise mal wieder .

Ab Samstag bis Freitag im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung (rls) nach Ramallah. Was ich da mache? Mitarbeit am Projekt “Demokratisierung innerhalb der palästinensischen Linken” mit einem straffen Programm, ich muss in 4 Workshops Vorträge halten und diskutieren.