Die Geschichte lässt uns nicht los. Sie gehört zu uns. Ich habe an dieser Stelle bereits darüber geschrieben.

Im Bundestag ging es gestern Abend erneut um die sog. SED-Opferrente. Über die erste Lesung habe ich bereits hier geschrieben. Die Fraktion DIE LINKE hatte diesen Gesetzentwurf zur sog. SED-Opferrente in den Bundestag eingebracht. Er wurde gestern abgelehnt. Mich interessierten nun die Gründe für die Ablehnung, schließlich hatte ich in der ersten Lesung noch angeboten: „Deswegen mache ich einen ganz einfachen Vorschlag: Schreiben Sie auf unseren  Gesetzentwurf `Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU, der SPD und des Bündnisses 90/Die Grünen`, und wir stimmen trotzdem zu.“

Für all diejenigen, die jetzt nicht auf den Link zum Gesetzentwurf klicken wollen, die Kernpunkte des Gesetzentwurfes der LINKEN kurz zusammengefasst: Verurteilungen wegen assozialem Verhaltens nach § 249 StGB im Zusammenhang mit den Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Berlin 1973 (also in diesem engen Zusammenhang und nicht generell) sollten…

… eröffnete mit die von Daniel James 1969 geschriebene Biografie über Che Guevara auf vieles. Das liegt allerdings eher an mir und meiner vorher beschränkten Information, denn an wirklich neuen Informationen (was bei dem Alter des Buches auf der Hand liegt :-).)

Wie schon in der Fidel Castro-Biografie wird auch hier die These vertreten, dass Che Guevara es gemeinsam mit Raul Castro war, der die cubanische Revolution auf den Weg des sog. Sozialismus/Kommunismus führte. Der Autor, der in einem Teil des Buches sich in Widersprüche beim Zitatesammeln verwickelt, stellt allerdings auch interessante Fragen, wie die warum Che Guevara in Lateinamerika stehen geblieben ist (wenig später verweist er dann auf sein Engagement in Afrika) und nur dort eine Revolution exportieren wollte. Er beschreibt das Scheitern von Che in Cuba, seine Streits mit den Sowjets und seine Sympathie für China.

Den spannendsten Abschnitt aus meiner Sicht stellt die Aufarbeitung des Materials zu Bolivien…