wie eine Flunder bin ich. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, ich will jetzt einfach nur auf dem Sofa liegen und Fernseh gucken. Egal was kommt, irgendwie einfach was flimmern lassen. Das sitzen im Plenum von 9.00 bis ca. 19.30 Uhr ist anstrengender als einen ganzen Tag an einem Text werkeln oder was inhaltliches lesen. Der Akku muss aufgeladen werden.

Dabei hatte dieser Tag so einiges zu bieten. Nicht nur, dass die Plenumsdebatte einen Eindruck von Ritual oder Ent-Demokratisierung hinterlies, auch die Nichtwahl von Wolfgang Neskovic ins Parlamentarische Kontrollgremium sorgte -zu Recht- für Aufregung. Es ist schon eine Unverschämtheit, was da passiert ist. Nicht das ich das Parlamentarische Kontrollgremium überschätzen würde, letztendlich habe ich heute über Personen in einem Gremium abgestimmt, welches ich überflüssig machen möchte – weil Geheimdienste abgeschafft gehören. Aber davon auszugehen, dass wir alle anderen Kandidaten mitwählen und dann unseren Kandidaten durchfallen zu lassen, das ist ein starkes Stück.

Im Zentrum des gestrigen Tages stand für mich eigentlich die Wiedereröffnung der East-Side-Gallery. Doch bevor es dahin ging wurde weiter das Experiment verfolgt finde eine Wohnung für 5 Personen im Wahlkreis.

Eine sehr schöne Wohnung, die für die Bedürfnisse von uns fünf genau gepasst hat fand ich in der Orlopp-Straße. Ist aber nicht Wahlkreis und deshalb kann sie nicht in die engere Wahl kommen. Die Suche sonst gestaltet sich schwierig: Nur die Hälfte der bei Immobilienscout angeschriebenen Personen meldet sich und die Wohnungszuschnitte der Wohnungen sind meist auch so, dass nicht mal eine Besichtigung lohnt. Naja, gut Ding will Weile haben.

Doch zurück zur Eröffnung der East Side Gallery. In einem Zelt versammelten sich viele Menschen um einer Eröffnugnsrede von Klaus Wowereit zu folgen.  Unklar ist mir, warum auch Klaus Rüdiger Landowsky eingeladen wurde. Der hat doch wesentlich dazu beigetragen, dass diese Stadt in die Schei*** geritten wurde und hat nach meiner Auffassung auf…