davon

12 R, 1 L, 10 S, 40 P , 9 PR, 31 G.

Macht bei jeweils 5 Minuten insgesamt 8,5 Stunden. Und im übrigen 1 Stunde Ausdruckzeit.

Keine Ahnung wovon ich rede? Viel Spaß in Cottbus!

… “weg von” und “Schluss mit”?

Dies war die entscheidende Frage meiner heutigen Sitzung.  Erklärungen gab es diverse,  auch die Frage welche Reihenfolge zu wählen ist (erst “weg” dann “Schluss” oder umgekehrt) wurde heftig diskutiert.

Meine Position ist streng an Knigge orientiert: Zuerst wird “Schluss” gemacht und dann kann “weg”gegangen werden. Alles andere ist unfair.

PS: Es ging um die weltbewegende Frage ob meine Partei für “weg von Hartz IV” oder “Schluss mit Hartz IV” ist.

… für meine These, dass die Vertreter der Position “Was interessieren mich Fakten, wenn ich eine Ideologie habe ” sich auf dem Vormarsch befinden, findet sich hier

Verbunden mit einer gehörigen Portion Paranoia und einer an frühere Zeiten erinnernden Haltung, inhaltlich nötige Debatte als Angriff auf eine Person zu denunzieren, ergibt sich ein bunter Mix. Nur leider jenseits aller Fakten. Aber wozu Fakten, wenn …

Insbesondere der Absatz 3 ist eine wahre “Freude”.  Im Streit um das Zukunftsinvestitionsprogramm geht es dem Autor nicht um Inhalte sondern um die Konstruktion eines Konfliktes, wie an der Verwendung des Begriffes ”ostdeutsche Regierungssozialisten” deutlich wird, ”die sich um die Beschlußlage der `Eckpunkte` nicht weiter kümmern”. Seit wann sind Abgeordnete in Landtagen Regierungssozialisten? Und wieso kümmern sie sich nicht um die Beschlusslage der Eckpunkte? Kein Beweis für irgendwas, aber wozu auch Fakten, wenn ….

Besonders pikant, der Schluss, den der Autor zieht: “Die stellvertretende Parteivorsitzende Katina Schubert sagt,…

… ohne Mitglied des Parlamentes zu sein. Cool! Manches was man sich eigentlich nicht vorstellen kann ist doch vorstellbar

Vielleicht sollte ich mich mal um so einen Job bewerben

… des Tatortes gestern, hätte man ihn wohl wirklich nicht verschieben müssen.  Die Verschiebung auf Grund des vermutlich rechtsextremen Anschlages auf ein Wohnhaus vor ein paar Wochen war meines Erachtens nicht gerechtfertigt. Immerhin setzt sich am Ende der kleine Bruder doch über sämtliche angeblichen “Konventionen” hinweg und lässt seine Schwester laufen. Im übrigen ist Zensur schon immer das schlechteste aller möglichen Mittel gewesen.

Und by the Way: Frau Kommissarin Odenthalt sollte zum Friseur gehen. Die neue Frisur sieht echt Schei*** aus.

Wer als erster herausbekommt, von wem nachfolgender neoliberaler Satz stammt, der bekommt den Orden für “revolutionäre Aufmerksamkeit” .

Willkürliche Lohnsenkungen müssen unterbunden werden”. [Entwurf …., Zeile 161]

Seit gestern Abend grüble ich darüber, warum dies nur “willkürliche” Lohnsenkungen betreffen soll. Was ist mit unwillkürlichen Lohnsenkungen? Sollten nicht Lohnsenkungen an sich unterbunden werden?

Diese etwas andere “Biografie” von Simon Sebag Montefiore ist unbedingt zu empfehlen.

Auf knapp 750 Seiten, nach einer Unmenge von Zeitzeugengesprächen und Sichtung jeder Menge Dokumente entstand eine Biografie, die Stalin als Despoten und Mensch zeigt. Mir selbst ein wenig zu psychologisierend (wer hat wen wann geärgert und was war die Folge) wird dennoch deutlich, hier handelt es sich nicht um ein Versehen. Es handelt sich um planmäßiges Handeln und allein deshalb kann für Sozialisten und Sozialistinnen Stalin kein Vorbild sein, kann Russland/die Sowjetunion unter Stalin kein Handlungsmaßstab sein und ist Stalinismus eben gerade mehr als ein Kampfbegriff der bürgerlichen Elite.

 

Einen ganzen Artikel über Lidl zu schreiben und dabei die letzte Überwachungsaffaire nicht zu erwähnen.

Ein Wettbewerb um den Parteivorsitz mit Medienverbot . Und eine Frau die sich -bis zur Verkündung ihrer Kandidatur- nicht daran halten will. Dazu noch eine Debatte, ob Nicht-Delegierte für den Vorsitz kandidieren. Ich könnte es auch kurz machen: Großes Kino!