Auf so einer Reise passiert immer etwas besonderes. Zum Beispiel kann es Probleme mit dem Essen geben.

In Brüssel beispielsweise hat man ein wenig Pech, wenn man zwischen zwei Flügen ein Frühstück zu sich nehmen will. Das Frühstück ist nämlich aus und das Omelett mit Pilzen gibt es noch nicht. Nun gut, macht ja nichts, schliesslich gibt es ja im Flieger noch etwas.

Doch dumm gelaufen. Im Flieger nämlich gibt es was zu essen, aber nichts vegetarisches. Mit grossen Kulleraugen bekommt man erklärt, dass es kein vegetarisches Essen gibt, aus jedem Wort spricht Unverständnis über den Wunsch nach vegetarischem Essen. Auf den Hinweis, dass genau das bestellt wurde bei der Buchung wird das Unverständnis noch grösser. Immerhin gibt es ein Mufffin – der allerdings schmeckt nach Chemie.

Nun gut, für den Rückflug werden Brote geschmiert.

… für 10 Tage zum Nachbarn nach Dänemark geht, bleibt Zeit für einen Rückblick auf das Jahr 2009.

Insgesamt ein Jahr wo die Enttäuschung die Freude überwogen hat. Auf der positiven Seite und nicht gering zu schätzen ist der überraschende Einzug in den Bundestag. Mit diesem habe ich und ich glaube auch mein Wahlteam nicht gerechnet. Doch jetzt ist es passiert, ich freue mich noch immer darüber und jetzt gilt es etwas daraus zu machen. Auch darüber nachzudenken wird Zeit sein beim Nachbarn.

Auf der positiven Seite steht auch der Entschluss, in meinem hohen Alter mal das Leben in einer WG zu testen und der daraufhin erfolgte Umzug. Auf dieses WG-Leben freue ich mich wirklich.

Und nicht zu vergessen war der wieder unvergessliche Aufenthalt in meiner „zweiten Heimat“ Malta im Sommer. Ich vermisse die Sonne und die Gespräche dort und bin mir sicher im Sommer 2010 bin ich wieder da.

Read more Bevor es jetzt gleich