…. es würde ein grünes/rotes Marsmännchen kommen und dir eine Milliarde Euro geben. Was würdest du damit tun. Diese interessante Frage, war die letzte Frage bei der heutigen Diskussionsveranstaltung im Hertz-Gymnasium. Diese Frage richtete sich an alle noch verbliebenen Direktkandidaten/innen (Frau Lengsfeld von der CDU musste die Veranstaltung wegen eines anderen Termines früher verlassen). Herr Böhning, Herr Löhning und Herr Ströbele haben das Geld für Dinge und Sachen in Deutschland ausgegeben. Ich nicht.

Es ist reiner Zufall, dass das Geld vor meinen Füssen gelandet ist. Ich habe nichts dafür getan, dieses Geld zu erhalten. Es gibt auf der Welt Länder und Menschen denen es deutlich schlechter geht als uns in Deutschland. Ich würde mindestens 0,7% dieser eine Milliarde Euro an die Länder in Afrika und auf der südlichen Halbkugel geben. Vermutlich sogar mehr. Als einen Beitrag für die Herstellung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung, in der Analphabetismus, Armut und Hunger überwunden werden. Ich würde das Geld Organisationen vor…

… gab es am Ende des heutigen Tages.

Zunächst ging es aber erst mal wieder in das OSZ Konstruktionsbau. Dort war diesmal eine ziemlich harte Nuss zu knacken, wurde doch ernsthaft debattiert, ob ich nicht dafür sei die deutsche Sprache ins Grundgesetz zu schreiben.  Mal abgesehen davon, dass mir schon viel zu viel „deutsch“ im Grundgesetz steht (beispielsweise wenn es um die sog. Deutschengrundrechte geht), dass eine ernsthafte Debatte um die Frage der Staatsbürgerschaft angebracht wäre (doppelte Staatsbürgerschaft, Staatsbürgerschaft wenn ein Kind hier geboren wird und die Eltern hier ihren Aufenthalt haben)  sage ich auch als Juristin, dass das Grundgesetz nicht mit jedem Unsinn überfrachtet werden soll.  Darüber hinaus reichen die Einfachgesetzlichen Regelungen (beispielsweise im Gerichtsverfassungsgesetz zur Gerichtssprache Deutsch) vollkommen aus.  Richtig sauer wurde ich allerdings, als mir mit einer angeblichen Statistik belegt werden sollte, dass sog. linksextreme Gruppen mehr Menschen getötet haben sollen, als Menschen durch Rechtsextremistische Überfälle getötet wurden. Diese Verharmlosung rechtsextremer Gewalt, verbunden…

… von Wahlkampfveranstaltung erwartete mich heute und wird mich die nächsten drei Tage erwarten.  Im OSZ (Oberstufenzentrum) Konstruktionsbau werden mal nicht alle Direktkandidaten/innen auf ein Podium gesetzt, sondern in Klassen geschickt, wo sie mit den Schülern (es waren tatsächlich nur junge Männer) debattieren müssen.

Und das ist ganz schön anstrengend, weil es einmal quer durch den Politgarten geht. Wo verschuldet sich eigentlich Deutschland? Vernichtet der Abzug der Bundeswehr nicht auch Arbeitsplätze? Mit Hartz IV lässt es sich doch ganz gut leben und warum tritt Deutschland nicht aus der EU aus? Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Fragekatalog, der heute auf mich niederprasselte. Dazu dann noch die Anmerkung, dass wir doch nicht soviel Ausländer hier aufnehmen können.

Das war ganz schön hartes Brot. Ich versuchte zu erklären, dass zwar die Politik der EU zu kritisieren, aber die Europäische Union als Idee eigentlich ganz prima ist. Es darf und sollte nicht mehr um Nationalstaaten…

begann mal so richtig Sche***, obwohl er noch keine halbe Stunde alt war.  Als ich von den Geburtstagsfeiern ob des Regens schon klitschnass zurückkam und  den Hausflur betrat wusste ich, es stimmt etwas nicht. Ich hatte mein Fahrrad am Nachmittag ausnahmsweise mal an die linke Flurwand gestellt und nicht an die rechte, weil die besetzt war. Das Fahrrad habe ich letzten Samstag neu gekauft und es war mir schon richtig ans Herz gewachsen. Doch da stand kein Fahrrad. Außer dem üblichen weißen Rad stand weder mein Rad da noch das auf der linken Seite.  Da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, bin ich in den Keller gegangen. Kann ja sein, dass es jemanden gestört hat und er/sie die Räder in den Kellervorraum gestellt hat. Nichts. Trotz Regen bin ich dann raus – vielleicht hat ja jemand das Rad rausgestellt und nass war ich eh. Aber weder beim Vorderausgang noch beim Hinterausgang war ein Spur des Rades zu sehen. Boh,…

So könnte ich den heutigen Tag beschreiben. Eigentlich war ja geplant,  den Gepäckträger auf das Fahrrad schrauben zu lassen und dann mit dem Rad wieder durch den Wahlkreis zu fahren und Material zu verteilen.

Aber Wahlkämpfe sind auch durch Spontanität gekennzeichnet. Das mit dem Gepäckträger funktionierte noch ganz wunderbar. Doch danach hielt mich ein Wahlprüfstein auf und diverse Telefonate. Schließlich kamen die Tattoos und mussten angebracht werden.

Kurz danach kamen die Wahlzeitungen und drei Frauen (!!!) schleppten 15.0oo Zeitungen in den Roten Laden, damit diese dann in den letzten Wochen verteilt werden können.  Frauenpower pur!  Nur damit war es zu spät zum losfahren, denn es stand ein Termin im Kalender. Sommerfest der Volksolidarität. Also ging es dorthin und auf dem Rückweg ein Geschenk für den Lieblingspraktikanten kaufen.  Weitere Wahlprüfsteine verhinderten eine Fahrt in den Prenzlauer Berg und am geplanten Infostand in der Eckertstraße. Aber dafür hat jetzt die Initiative Mietpreiserhöhungen…

Der heutige Tag war, ebenso wie der morgige Tag sein wird. Fahrradfahren und Material verteilen. Heute war ich am Ringcenter und am Görlitzer Bahnhof. Der Wettergott lies es am morgen heftig prasseln, aber bis zum Ringcenter sind wir noch gekommen. Zum Glück gibt es ja dort die S-Bahn, die über die Frankfurter Alle fährt, und somit Regenschutz. Dieser war auch bitter nötig, denn es hörte gar nicht auf zu prasseln. Zwischendurch habe ich noch mit M***markt telefoniert, weil ja der Fernseher immer noch kaputt ist. Nach dem Angebot den Fernseher zu reparieren ohne allerdings ein Ersatzgerät zur Verfügung stellen zu können (das Ding ist ein wenig älter als ein halbes Jahr und zum dritten Mal gibt es Probleme mit der Fernbedienung) lies sich die Firma G***** dann wohl doch erweichen und kündigte an, das Gerät auszutauschen.

Auch auf dem Weg zurück zur Mittagspause regnete es fleißig weiter. Einen Autofahrer machte dies oder die Tasche „Hier kommt…

Das waren die Schwerpunkte des heutigen Wahlkampftages. Begonnen hatte alles mit einer kleinen Fahrradtour samt Verteilung, unterbrochen nur durch den Besuch auf einer Eisernen Hochzeit (das sind 65 Jahre Ehe!!!) und der Einweihung des Wahlkreisbüros von Gregor Gysi.

Zum Antikriegstag hielt ich eine Rede bei der Veranstaltung der Gesellschaft für gute Nachbarschaft zu Polen e.V.  und der Friedensglockengesellschaft Berlin e.V. .

Rede Antikriegstag 1. September 2009

Danach blieb noch Zeit für ein Bürgergespräch bevor es in die Alte Feuerwache ging, wo ich mit Hans Christian Ströbele und und Björn Böhning  über alles was die Politik derzeit zu bieten hat.

Damit nicht alles so versöhnlich abläuft 😉 habe ich mal darauf hingewiesen, dass ich immer für meine Partei rede, bei den anderen beiden nicht klar ist, ob sie in ihrer Partei für ihre Positionen auch Mehrheiten haben. Hans-Christian Ströbele verwies darauf, dass es ein falscher Eindruck sei, dass…