… über Cuba und Fidel Castro kamen beim Lesen des Buches „Fidel Castro – Eine Biographie“ von Volker Skierka zum Vorschein.  Volker Skierka –keine Anti-Castroist- hat die erste deutsche Castro-Biografie geschrieben und interessante Einblicke in die Entwicklung Cubas und der Aktivitäten von CIA und Exil-Kubanern gegeben. Leider endet das Buch ungefähr im Jahr 2000, so das neuste Entwicklungen unberücksichtigt blieben.

Interessant ist beispielsweise, dass die Partido Socialista Popular in den vierzigern  des vergangenen Jahrhunderts zwei Minister in Batistas Regierung hatte und ihre Unterschrift auf dem „Manifest der bürgerlich-revolutionären Oppositionsfront“ von 23. Juli 1958 mit dem Castro um alleinigen Führer der Revolution ausgerufen wurde, fehlte. Wohl auch deshalb ist Skierka den Kommunisten kritisch gesonnt und sieht in ihnen und insbesondere Che Guevara den Grund für das schieflaufen der kubanischen Revolution, die zunächst mit viel Sympathie begleitet wurde. Zum Beleg führt er an, dass Castro im Jahr 1959 ausgeführt habe, dass die neue Regierung es ablehne, mit…

So ist vielleicht am besten der gestrige Tag zusammenzufassen. Auf dem Weg zu meinem ruhigen Strandplätzchen aus dem Jahr 2006 entdeckte ich, dass aus diesem ein Beach Club geworden ist.

Zugang für Studenten/innen kostenlos, aber für die Bevölkerung Maltas eben nicht. Im Beach Club wechselte dann dankenswerter Weise die Musik schnell von Techno zu HipHop, so dass ich verweilen konnte. Ich traute meinen Augen nicht, als ein Schiff der Deutschen Marine vorbeifuhr – FRONTEX ganz praktisch.

Sehr zu empfehlen ist übrigens mein Abendmahl von gestern, ein Maltesischer Salat.

Die Überraschungen gingen weiter: Als Hausaufgabe steht an eine  Bewerbung für die nächsten Olympischen Spiele zu schreiben, das Thema hatte ich doch schon hier. Die Unterrichtsstunde bestand darin „normale Sätze“ in Sätez umzuwandeln, die ein Dritter spricht – reported speech.

Jetzt aber ab an den Pool, Hausaufgaben machen und relaxen.

… wurden geschmiedet. Nach der gestringen Ankunft ging es schon fast traditionell nach Mdina um dort Kuchen zu Essen und die Weltlage zu erörtern, Schwerpunkt diesmal war Fussball.

Doch schon beim Spazierengehen durch Rabat und später in Valletta wurde weiter am Plan gearbeitet, wie die Olympischen Spiele nach Malta kommen können ;-).

Der Plan nimmt langsam Form an. Zur Eröffnungsfeier werden die einzelnen Ländern mit Booten von Three Cities nach Valletta gefahren,  die Medaillenvergabe erfolgt auf einem großen Platz in Floriana und hinter dem National Stadium kann das Speerwerfen stattfinden. Offen ist lediglich noch, wo  Diskuswerfen stattfinden soll. Aber auch dafür findet sich bestimmt eine Lösung.

Heute ging jedoch der Ernst des Lebens los – die ersten Unterrichtsstunden.

Neue Bücher und eine reine Frauengruppe.  Bevor ich mich jetzt aber hier verquatsche, gehe ich dann doch mal mein geliebtes Shandy kaufen und mich danach ans Meer setzen, lernen und…

… geht es in wenigen Minuten. Eine Woche auf meiner Lieblingsinsel Malta mit Englisch-Kurs steht an.

Ich hoffe ich habe nichts vergessen mitzunehmen, das Wetter wird schön und ich kann den Kleingruppenkurs nutzen um ein wenig mein Englisch zu verbessern.

Und selbstverständlich wird einer meiner ersten Gänge in den Supermarkt sein um mein geliebtes Shandy zu kaufen. Ist eine Art Alster und schmeckt hervorragend. Außerdem bin ich natürlich gespannt, was sich in einem Jahr in Sliema alles verändert hat.

Urlaub mit Lerneffekt, was will frau mehr?

… bin ich richtig urlaubsreif. Und wenn ich den Flieger nicht verpasse, sitze ich morgen um diese Zeit schon in Sliema (Malta) und bereite mich auf eine Woche Schulbank drücken vor. Eine Woche Sprachkurs Englisch steht dann an.

Doch heute ging es erst einmal um Fussball.

Mein Team – die Roten Socken- spielte beim Copa San Rafael, dem Tunier des Städtepartnerschaftsvereins Kreuzberg -San Rafael del Sur (Nikaragua). Wir waren auch überraschend gut 😉 und hatten nur zwei Niederlagen zu verzeichnen und zwei Siege, was immerhin -da der Gegner abhanden gekommen war- für einen siebenten Platz ausreichte. Und hätte ich nicht mindestens zwei hundertprozentige Chancen vergeben, wer weiß wo wir dann gelandet wären… Unseren überragenden Torwart hatten wir zwischendurch im übrigen an das Team der Konrad-Adenauer-Stiftung aus Mitte ausgeliehen.

Danach habe ich kurz bei der Demo von Megaspree vorbeigeschaut.

Das Thema Gentrifizierung ist zu wichtig, als dass…

Dies meinte jedenfalls heute der Bundesrat, denn er beschloss ein Gesetz mit welchem es möglich ist Internetseiten zu sperren. Genannt wir wird es „Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsmedien„.  Provider werden verpflichtet den Zugang zu diesbezüglichen Websites zu sperren.

Kinderpornographie ist zu verurteilen und eine der schändlichsten Straftaten. Sie ist in Deutschland strafbar. „Löschen statt Sperren“ forderte die Kritiker, doch auf sie wurde nicht gehört. Hier wird der erste Schritt zur Internetzensur gegangen, schön das wenigstens meine Partei ganz konsequent blieb und über unsere Regierungsbeteiligung in Berlin noch versuchte, einiges zu verhindern.

… werden einem/einer gestellt, sobald man/frau Kandidat/in ist.

Heute waren Fragen zur Entwicklungspolitik zu beantworten und dank freundlicher Unterstützung gelang es mir auch.

Entwicklungspolitik

Wenig verwunderlich befinde ich mich in völliger Übereinstimmung mit meiner Partei und das macht den kleinen Unterschied zu anderen aus :-). Deren Antworten sind hier  und hier nachlesbar.

… ganz besonderer Art für die Opfer des Holcaust durfe ich heute in der Löcknitz-Grundschule in Berlin Tempelhof-Schöneberg beiwohnen.

Seit 1994 legen Schüler/innen der 6. Klase Denksteine für jüdische Mitbürger/innen nieder. Die Schüler/innen -das durfte ich heute erleben- machen die Opfer lebendig, geben ihnen Gesicht und Namen. Es sind Menschen, die in der gleichen Straße wohnen, den gleichen Vornamen tragen oder am selben Tag Geburtstag hatten.

Die Gedenkstein-Mauer ist gewachsen und heute wurde der 800 Gedenkstein gelegt.

Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust kann nicht früh genug beginnen und deshalb ist dieses Projekt wirklich hervorragand und kann nur weiterempfohlen werden. Nicht nur an diesem Tag sondern täglich muss es heißen: Nie wieder Auschwitz! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Antisemitismus!

Kein Exportschlager aus Berlin ist FDP-Lindner. Aber die Wähler/innen können ja am 27. September entscheiden, dass sie FDP-Lindner nicht wollen. 🙂

Schon in Berlin fiel Herr Lindner durch viel Unsinn auf.  Nun hätte man/frau ja denken können, der Mann wechselt auf die Bundesebene -d.h. er will wechseln- da geht das Erzählen von Unsinn zurück. Aber offensichtlich ist das genaue Gegenteil der Fall.

FDP-Lindner ist jetzt damit aufgefallen, dass er Hartz IV-Empfangenden Geld kürzen will. Um ganze 30% soll der eh schon nicht zu einem sozio-kulturellen Leben ausreichende ALG II-Regelsatz gekürzt werden. Mal abgesehen davon, dass FDP-Lindners Bild vom ALG II-Empfangende mehr als bezeichnend und eine Frechheit ist, hat Lindner offensichtlich auch das SGB II nicht gelesen.

Denn neben der Tatsache, dass das SGB II an ganz vielen Stellen ein Skandal ist, gibt es im Gesetz bereits das, was FDP-Lindner vorschlägt. Schon jetzt wird von der Streichung der Regelleistung  um 30% ganz erheblich Gebrauch gemacht.

… dachte ich mir, als ich  diese Stellenanzeige las. Es muss so gegen 15.00 Uhr gewesen sein, als ich meine Verwunderung über meinen Twitter-Account kund tat.

Es werden also ganz offiziell und mit Ausschreibung Observant/innen gesucht. Wie krank ist denn das?

Und was man/frau nicht alles für den Job braucht! Kaufmännische Ausbildung – für die Reisekostenabrechnung oder was? Und wozu braucht man Teamfähigkeit wenn man doch nur observieren soll? Oder beeinhaltet der Job etwa sich an das Obersvationsobjet so nah heranzuwagen, dass man zu seinem/ihrem Team gehört? Schießen muss man auch können und deutsche/r Staatsbürger/in zu sein ist Bedingung. Es wird immer kranker.

Ich werde mich nicht bewerben, aber vielleicht wäre es eine gute Idee wenn sich ganz viele Leute dort bewerben. Je lustiger desto besser. Eine Dekonstruktion der Observation, das wäre doch eine spannende Aufgabe.