Sieg im Wahlkreis ;-)

Beim heutigen Bundestagslauf über 3,6 km lies ich es ob meiner untrainiertheit und des schlechten Wetters mal gaaanz ruhig angehen. Da allerdings keine/r der Mitbewerber/innen angetreten ist, habe ich zumindest diesen Sieg errungen :-).  Warum jetzt allerdings das linke statt des kaputten rechten Knies weh tut, das verstehe ich nicht. Aber das wird wohl auch wieder vergehen.

Kleines Lehrstück über einen Fake und Paranoia

Samstag früh werde ich nacht Stuttgart fahren. Nicht mit dem Bus, sondern mit dem Zug. Die Tickets dafür habe ich vor über einer Woche gebucht. Es geht zur Sitzung der BAG FIP. Bevor ich zur BAG FIP etwas sage, will ich noch kurz erwähnen, dass ich ca. 5 Stunden hin fahren werde, 4 Stunden an einer inhaltlichen Debatte teilnehme und dann ca. 5 Stunden wieder zurück fahre. Bezahlen tut mir das keiner, will ich auch nicht, dass mir das jemand bezahlt.  (Bei der Gelegenheit allerdings will ich auf das Problme hinweisen, dass mittels dieser Art von Sitzung nur die Gutverdienenden Continue Reading →

Weg von der Oberfläche

Was Menschen tun erfahren wir täglich. WARUM sie etwas tun, das wird eher selten hinterfragt, ist doch aber das eigentlich spannende im Leben. Vor diesem Hintergrund las ich Christoph von Marschall`s „Barack Obama-Der schwarze Kennedy“. Tatsächlich bietet das Buch einen Ansatz dafür mehr als die Oberfläche des neuen Präsidenten der USA zu sehen. Marschall beschreibt gerade in den ersten zwei Drittel die Entwicklung von Obama und die politischen Auseinandersetzungen. (Sehr interssant an dieser Stelle die angedeuteten Auseinandersetzungen zwischen älteren und jüngeren afroamerikanischen Bürgerrechtlern). Man/Frau erfährt, dass Obama zweimal gut dotierte Jobs sausen lies, weil ihm anderes wichtiger war. Man/Frau erfährt, Continue Reading →

Da scheint mir doch einiges durcheinander zu gehen

… bei der heutigen Medienberichterstattung über den 1. Mai. Vorab um es klar und deutlich zu sagen: Gewalt gegen Menschen, Ausrauben von Tankstellen oder Supermärkten und ähnliches gehören nicht zu den Mitteln der politischen Auseinandersetzung welche von mir akzeptiert werden. Demonstrationen mit durchaus auch radikaleren Inhalten halte ich für gerechtfertigt. Wer heute behauptet, das Konzept der ausgestreckten Hand am 1. Mai habe versagt, der will zum alten Konzept des bedingungslosen Draufhauens zurück. Es ist nicht zu rechtfertigen, wenn Polizisten angegegriffen werden. Es ist bedauerlich, dass offensichtlich diesmal die Gewalt tatsächlich zunächst von der Demonstration ausging. Aber es sei daran erinnert, Continue Reading →

Hinhören und eigene Schlüsse ziehen

Zwischen Büroarbeit und Plakate hängen bleibt auch ein wenig Zeit für Veranstaltungen – Wahlveranstaltungen. Gestern trafen sich die Direktkandidaten/innen des Wahlkreises 84 beim VdK. Herr Löhning lies sich durch Herrn Königshaus vertreten, was dazu führte, dass ich mich gleich zweimal in der Mehrheit befand. Es waren drei Fahrradfahrerer/innen anwesend (Ströbele, Böhning und ich – ja, Ströbele kam tatsächlich mit dem Fahrrad) und drei Juristen/innen (Königshaus, Ströbele und ich). Es ging um Renten- und Sozialpolitik, das Publikum bestand vorwiegend aus älteren Menschen. Das diese aber erheblichen Aufruhr verursachen können musste zunächst Frau Lengsfeld erfahren, deren erster Satz in die Hose ging: Continue Reading →

Nun regen sie sich alle auf – soziale Unruhen

Der Blätterwald ist voll, weil ein Landesvorstandsmitglied der LINKEN in NRW und auch Wolfgang Gehrcke zu sozialen Unruhen aufgerufen haben (sollen). Mal abgesehen davon, dass Menschen die soziale Unruhen wollen nicht darauf warten, dass irgendwelche Parteipolitiker/innen dazu aufrufen, sondern diese organisieren und durchführen und auch davon abgesehen, dass sich das aus einem Parlamentssessel  (oder von einem Mitarbeitersessel eines Abgeordneten) heraus vorgetragen lächerlich und aufgesetzt wirkt, geht die Kritik daran allerdings auch völlig fehl. Soziale Unruhen heißt nämlich nicht Gewalt. Wer das assoziiert, der denunziert. Soziale Unruhen bedeutet ziviler Ungehorsam, bedeutet Streik und bedeutet auf die Straße gehen. Zu Recht, denn Continue Reading →

Maria Paola Romo

… ist Vorsitzende der Kommission für Recht in der Verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors gewesen und jetzt Vorsitzende der Kommission für Straf- und Zivilrecht. Und sie ist eine wirklich beeindruckende Frau. Die Frau hat Ahnung vom Thema und gab uns gestern einen wunderbaren Überblick über die Rechts- und Verfassungslange in Ecuador. Auch hier gibt es die Trennung zwischen Jugend- und Erwachsenenstrafrecht, die lebenslange Freiheitsstrafe gibt es ebensowenig wie die Todesstrafe. Die Gefängnisse sind eher auf Resozialisierung ausgerichtet, denn auf Rache und Strafe. Es wurde akzeptiert, dass es eine indige Rechtsprechung gibt und diese wird akzeptiert, solange es nicht Menschenrechtsverletzungen bei dem Strafsystem Continue Reading →