Geschafft

Im wahrsten Sinne des Wortes bin ich nach dem Kreuzberger Viertelmarathon, bei dem ich heute 10,5 km gelaufen bin. Und ein wenig stolz. Ich versuche seit gestern Abend -als ich erfuhr das ich heute laufen muss, weil die Berliner Zeitung es geschrieben hatte und alles andere als Kneifen aufgefasst worden wäre- zu rekapitulieren, wann ich das letzte Mal eine solche Strecke gelaufen bin. Mein Knie ist seit 1993 im A****, ich meine es müsste um 1987 oder 1988 beim Berliner Friedenslauf gewesen sein. Ich hatte gerade von einem kurzen Intermezzo als Steuerfrau beim Rudern zum Handball gewechselt. Aber sicher bin Continue Reading →

Erstens kommt es anders

… und zweitens als man/frau denkt. Heute begann der Veranstaltungsmarathon. Doch bevor ich um 14.00 Uhr kurz bei der Fuck Parade in der Revaler Straße vorbeischauen ging, beschäftigte ich mich mit der zweiten Veranstaltung des Tages, den Hartz IV-Infogesprächen im Eastgate in Marzahn zur Unterstützung des Wahlkampfes von Petra Pau. Bevor ich zu solchen Veranstaltungen gehe, schaue ich mir immer noch mal die neuste Rechtsprechung zu Hartz IV an.  In diesem Zusammenhang wollte ich dann doch noch mal nachsehen, was der Kollege Ströbele so zu Hartz IV gesagt hat, als es eingeführt wurde.  Und sieh da: Aus dem Protokoll zur Continue Reading →

Die Ruhe vor dem Sturm

So lassen sich am besten der letzte und der heutige Tag beschreiben.  Ab morgen geht es dann in den Veranstaltungsmarathon. Gestern und heute bleibt also Zeit noch ein wenig zu lesen und Bürger/innen-Anfragen zu beantworten. Wenn nichts dazwischen kommt 🙂 Gestern beispielsweise löste sich ein Bild der Ausstellung im Roten Laden (Geschäftsstelle der LINKEN Friedrichshain-Kreuzberg) und landete auf dem Fussboden. Glas splitterte. Das Bild hing recht schnell wieder, aber die kleinen Glassplitter lagen noch auf dem Boden. Da half nur der Staubsauger. Na und wenn ich den Staubsauger erst mal in der Hand habe, so dachte ich mir, kann ich Continue Reading →

Ein ganz normal verrückter Tag

… geht nun zu Ende und ich werde gleich noch ein wenig in einem „ganz normalen“ Buch lesen. Eigentlich fing der Tag auch wirklich ganz normal an. Gemeinsam mit Genossen/innen haben wir die Teilnahme der LINKEN an der Demonstration „Freiheit statt Angst“ am 12. September vorbereitet. Danach radelte ich in den Roten Laden, wie die Geschäftsstelle der LINKEN in Friedrichshain-Kreuzberg auch liebevoll genannt wird. Dort angekommen wollte ich meiner Sucht nachgehen und eine Zigarette rauchen.  Zu diesem Zeitpunkt war ich allein.   Wir sind natürlich totol Nichtraucherschutzfreundlich, auch wenn solche Schilder (noch) nicht 😉 hängen. Also ging ich vor die Continue Reading →

Einfach nicht geschafft

Sorry, ich habe es gestern einfach nicht geschafft etwas zu schreiben :-(. Fragen beantworten, Plakate aufteilen auf die einzelnen Straßen, Plakate aufhängen sowie weitere Feinplanungen für den Wahlkampf ließen keine Zeit. Ich bemühe mich aber weiter aktuell zu bleiben – nur vielleicht gibt es nicht jeden Tag einen Eintrag.

Pünktlich

… zum Beginn des eigentlichen Wahlkampfes hat mein Technik“glück“ wieder zugeschlagen. Mein „gutes“ Händchen für Technik ist fast legendär 😉 und meint, das fast alle technischen Geräte kurz vor oder nach Ablauf der Garantiezeit den Geist aufgeben oder für Ärger sorgen. Diesmal hat es meinen im Dezember (!) gekauften Fernseher erneut erwischt.  Der Fernseher, besser die Fernbedienung, will nicht mehr. Nein, es liegt nicht an alten oder gar leeren Batterien. Der Fernseher wird mit der Fernbedienung angeschaltet und für maximal fünf Minuten kann ich auch schön die Lautstärke regeln – das Programm wechsel ich zum Glück mit der Fernbedienung des Continue Reading →

Leute wählen Gesichter?

Das meint jedenfalls Herr Professor Schimansky (*g*), der sich mit Marketing auskennen soll im heutigen Tagesspiegel. Nun bin ich doch sehr verwundert. Ich dachte ja immer, die Menschen wählen politische Überzeugungen und nicht weil der/die eine  eine Brille trägt, bei dem/der einen die Ohren zu groß oder zu klein sind oder vielleicht die Zähne besonders  weiß. Aus meiner Sicht sind Personenplakate eh etwas überbewertet, weil die Inhalte eigentlich durch die Themenplakate vermittelt werden sollen. Wenn aber schon Personenplakate kritisiert werden wegen angeblich fehlendem Inhalt (Wo ist eigentlich der Inhalt bei „Erststimme Ströbele„?), dann sollte nicht wirklich behauptet werden, dass die Continue Reading →

Wahlkampfpause

Während ich am Vormittag noch ein besonderes Wahlkampfmaterial abgeholt und mich in der Muckiebude gestärkt habe, stand der Nachmittag im Zeichen des lesbisch-schwulen Parkfestes im Volkspark Friedrichshain. DIE LINKE ist schon seit langem bei solchen Festen dabei. Im Wahlprogramm heißt es u.a.: „alle Familienformen gleichstellen: Adoptionsrecht für lesbische und schwule Paare einführen.“ Und: „eingetragene Lebenspartnerschaften rechtlich gleichstellen„ Jetzt ist aber erst mal Wahlkampf- und Politikpause bis Montag. Schließlich muss auch irgendwann die Wohnung gesäubert und die Wäsche gewaschen werden. Außerdem läuft die Leichtathletik-WM, die ich am Fernseher verfolgen werde und einen Sonntag lang mal nur auf dem Sofa liegen und Continue Reading →

Freitag

… ist Fussball-Tag. Bevor ich aber gegen das Runde Leder treten konnte war Aufräumen angesagt. Der Schreibtisch im Büro musste leergeräumt werden, schließlich steht ab Montag „Wahlvorbereitungsurlaub“ an. Neben vielen kleinen juristischen Fragen, die es zu beantworten galt, mussten auch Kandidaten/innen-Fragen beantwortet werden. Das ganze unterbrochen durch die eine oder andere Medienanfrage und Telefonate mit der eigentlichen Chefin des Wahlkampfes Katja. Diese hat es mal außer Gefecht gesetzt – krankgeschrieben. Aber auch krank lässt es sich telefonieren und so konnten wir halbwegs vernünftig alles absprechen. Einziger Vorteil *schnell weg duck* war, dass ich für eine Woche wieder selbst meinen Terminkalender Continue Reading →

Nein,

… in meinen 16 Jahren DDR war ich keine Widerstandskämpferin. Im Gegenteil: Ich war Gruppenratsvorsitzende (glaube ich), Agitatorin bei der FDJ und als Pionier beim XI. Parteitag der SED. Mein Nachdenken über die DDR, meine kritische Sicht auf sie begann -so absurd das für manche klingen mag- mit dem Eintritt in die PDS 1990. Bereits 1989 erklärte Michael Schumann: „Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System“ . Bis zum Beschluss zur „Offenlegung der politischen Biografie“  gab es viele selbstquälende Debatten innerhalb der Partei und 1993 einen mir noch sehr gut in Erinnerung gebliebenen Auftritt der AG Junge GenossenInnen als Continue Reading →